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de la B A RD E (leonor) , ein Bruder des vorigen " 3 othannis, trat 7627 im 20 Jahr seines Alters in dieCongrégation St. Maur, lehrte im folgenden Jahredie Philosophie zu Marines, hernach zu Lroyes, vonbannen er 163; nach Saumur gicng, um die Theolo-gie allda zu lehren. Man berieff ihn 1640 nach Pa-ris, in dem Scminario zu St. Magloire die Unterre-dungen über die Moral-Theologie anzufangen. Erwar ein guter Freund Lartcfü, und machte demselbenverschiedene wichtige Einwürffe über dessen metaphysi-sche Gedancken; war auch einer der ersten Anhängervon dieser Philosophie, und approbirte ArnaudsBuchde la fréquente communion. Man schreibt ihm denzweyten Theil der Antwort auf des Bisthoffs von La-va ur, Abr. de Raeonis examen & jugement Über die-ses Buch zu. Als sein Bruder Denys de la BardeBischoff zu St. Brieux worden, trat er ihm das Ca-nonicat der Hanpt-Kirche zu Paris, so er bisher beses-sen, ab. Die Zeit seines Todes wird nicht gemeldet.HE. 8.
ßARDENIENSIS, siehe Richardus.
BARDENSTEIN, siehe Lartenllein.
BARDES ANES, etit syrischer Ketzer in Mesopota-mien, im 2 Seculo, ist ein guter Poet gewest, und hatein Buch wider Marcionem, einen Dialogum de fato,und andere Sachen heraus gegeben; ist aber hernachin die Lehre des Valcntini verfallen, und hat noch an-dere Irrthümer von den 2 diversen Principiis allererschaffenen Dinge; von Christi Menschheit, welche erleugnete; und von der Auferstehung der Todten, dieer in Zweifel zog, hinzu gethan^ Professor Strunyzil Wittenberg hat einen feinen Trackat de Bardesanegeschrieben. Dessen Sohn Harmonim; verfertigteviele Lieder, worinne er seines Vaters Irrthümer miteinfliessen lassen, und setzte sie selbst in die Neuste, um' sie bey dem Volcke desto beliebter zu machen. St.Ephrem aber, als er solchesgesthen, machw nach ebendenselben Melodien andere Gesänge, worinne die Lehreder Rechtgläubigen ausgedrückt war, und verhindertedadurch, daß seine Ketzerey sich nicht so weit, als er ver-holst, ausbreiten konie.
8 A RDE S an E S, von Babylon, hat im 3 Seculo zurZeit des Kaysers Severi gelebt, und einen Tractatvon den Brachmanen und Gymnosophisten verfertiget.Bf. HL.
BARDET (Petr.), ein Advocat, gebohren zu Monta-gut in Bourbonnois den 1; Dec. 1 ;8i, studirteindemJesuiter-Collegio von Moulins, tractjrte hernach von1614 an die Rechte zu Toulouse, wurde 1617 Parla-mcnts-Advoeat, und ficng an, die in dcir Gerichten er-theilten Urthcl zusammcil zu fassen, setzte auch solcheArbeit bis 164g fort. 1663 begab er sich nach Mou-lins, wo er den 22 Sept. 1685 starb. Er hat in sei-nem Testament verordnet, zu Montagut eine Pfarr-Kirche von seinem hinterlassenen Vermögen zu bauen.Seine obgcdachte Sammlung hat Mr. Berroyer un-ter dem Titel: recueil d'arrêts du Parlement de Parisedirt. Jour.
BARDEWICK BARDIN 784
a BARDEWICK (Albertus); siehe a Bardowick.
BARDILI (Burckh.), ein Doctor Juris und ProfessorPandectar. zu Tübingen, lebte in der letzten Helfftedes 17 Seculi, und schrieb concluliones theorenco-prafticas ad pandectas, die er 1692 Nebst Wolf. 2ld.Lauterbach» Conclulionibus zum dritten mahle edir-te: Dill. de serv'itutum prailcriptione, de séparationscohabitationis, de revocatione ultinr® voluntatis, dedonationibus propter nuptias, de faciendi obligatio-ns , de rellitutione in integrum universitatis, dereticentia ejusque in jure effeftibus, de lalariis, defatisfaftione Rupratae, de teRamento nuncupativo, de'scheda teRamentaria, de jure disponendi de feudisper ultiinam voiuntatem. K.
BARDILI (Joh. Wendel.), von Reutlingen gebürtig,studirte zu Tübingen, und ward allda 1699 Magister^begleitete 1703 den hertzoglich-würtembcrgifchen Prin-zen lTJ«jämÜkm üimamtcl als Reise-Prediger in derFremde, ward nach seiner Zurückkunsst 1710 Professordes Gymnasti zu Stuttgard, 1730 hcrtzoglich-wür-tembcrgischer Rath und Probst zu Herbrcchtingen,schrieb ermeldetcn Printzens Reisen und Campagnendurch Deutschland, in Polen, Litthauen, roth undweist Reustland/Volhynien, Gevericn und Ukraine;nebst einer Reise-Beschreibung von Pultawa nachBcnder, und starb den 29 Aug. 1740, im 64 Jahreseines Alters.
BARDIN (Petrus), ein Mitglied des Parlaments zuToulouse, ums Jahr 1423, schrieb de Immunitatemo-nachorum; de jurisdistione ecclesiallica, und médiapro reprimenda nimia Epifcoporum autoritate; ilt-glcichen einen Commentarium über den Titel der De-cretaJium, de epifcopali audientia. Sein Sohlt,Wilhelm Bardin, erlangte gleiche Würde mit demVater unrs Jahr 1444, und schrieb in lateinischerSprache eilte hiRoriam clironologicam, von An. 1031bis An. 1454, die aber noch nicht gedruckt ist, sondernin der Bibliothek des Cantzlers Seguier aufbehaltenworden. La Faille hat sich derselben in Verfertigungseiner annales de Toulouse gar steißig bedienet-DiR.
BARDIN (Petrus), ein Mitglied der frantzösifchenAcadémie, aus Roi.en, legte sich hauptsächlich auf diePhilosophie und Marheaiatik, gab hernach bey denkHerrn s' Humicres einen Hofmeister ab. Da nun die-ser einsmahls in Wasscrs-Noth gerieth, und Lard»»ihn retten wolte, ersoff er darüber 1637 im 42 Jalssseilies Alters, da jener hingegen glücklich gerettetwur-de. Man hat von ihm penses morales; Lyceum, NR'
ttme beschrieben ist, was zu einem crbaren und ehrlich"'Menschen erfordert wird; legrandCbambelan dece ; lettre fur la p<’J]effion des religieuses de Loudu» U '
ehr.
BARDIN (Samson), ein Carmeliter-Mönch in dere 7sten Hclffte des 1 ; Seculi, hat verschiedene Scrmvlio,darunter auch einer an den Pabst, geschrieben, derin der vaticanischen Bibliothec im AlSt. bestnolì
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