Band 
Erster Theil A - C.
Seite
815-816
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BARTHELMI B ARTHO LDT 816

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eine trefliche Gabe ; wie er denn Homeri Iliadem in3 Tagen in mehr als 2000 lateinische Verse überse-tzet. Seine Schrifften pflegte er alle aus dem Ge-dächtniß ohne Lolleààneiz zu schreiben, auch niemahlsetwas darinne zu andern. PB. Fr. W, m. B.

BARTH (Christian), ein Doktor Juris, ward 1579Assessor des kayserlichen Cammer^Gerichts zu Speyerwegen Chur-Brandcnburg, und gab unter andern,1604 B>aph. Seglers Urtheil uns Lescheid kaiser-lichen Lämmer.'Gerichts curn enchiridio ordinatio-nis & indice materiarum vermehret zu Franckfurt infol. heraus.

BARTH (Gorhofredus),îtn JCtus, gebohren zu Leipzig1652, 12 Oct. studirte zu Straßburg und Leipzig erstMedieinam, und hernach Jura, wurde Hofmeister beydem Grafen von Tauben, legte sich auf die PraxinJuris, wurde 1636 zu Basel Doctor, las darauf zuLeipzig Collegia, kam 1712 daselbst in den Schoppen-Stuhl, resignirte aber denselben 171z wieder; schrieb

hodegetam forenscm civilem & criminalem; einenTractat von vcr Gerade, Morgengabe, Leibgedin-ge, Mußtheil und Hecrgerathe ; aädlramenta Lc ssip-plemenra ad Schachert collegium practicum; diss.debarba, welche er unter Jacob Thomasil Praesidio ge-halten; de exrraordinario imperatoris judicio, de be-nedein abstinendi luereditate paterna adeffectum re-tinendi acceptam dotem, de pasto executivo, de te-stament» comiti oblato, de mariro ufufructuario sa-xonico, de jure pascendi, de magistro navis, de ju-risdiffione quam personae illustres Sc nobiles per of-ficiales exercere soient , de convicto non confesso,de successtone foeminarum in feudis earumqne exclu-sione per malculos, de negatione contractuum uni-lareraliutn, de anriciparione, de juramento judicialicontra matrimonium non admictendo, de commina-tione íub pœnà confeffi & convifti nee n*m recogni-ti, de emancipatione saxonica, de potestate vafallo-rum litigandi & transtgendi de sendn, absque domi-ni consensu, welche Díílêrtationes G. <T. Gebauer1733 mit des Verfassers Lebens Beschreibung zu Leip-zig wieder aufiegen lassen, und starb i728,2i Jun.

BARTH (Georg), vonOßnabrück in Westphalen,warMagister Philosophia und anfangs Rector zu Ha-meln, hernach Prediger in seiner Vaterstadt, warddarauf 155; Diaconus an der Marien-, 1557 aberPastor an der Egidien - Kirche zu Lübeck, und 1578Senior dcs Miuisterii, schrieb întroduíHonem in rex-tus evangeliorum & epistolarum ; in niedersächsischerSprache aber dialvgurn von Unsterblichkeit derSeelen; gründliche Déclaration aufAndr.EssiandriBuch von der Justification; ein schön geistlichespchlm-Buch der evangelischen Historienferner 6Hoimlien über Joh. XI von Lazaro, und starb 30Sept. i; 95 - MoL

BARTH (Michael), ein Medicus lind guter lateini-scher Poet, von Annaberg gebürtig, wurde 1572 Pro-fessor Medicinä zu Leipzig, schrieb Epistohs medicas

ad.Christoph. Pithopœum, die des Cratonis consiliis& Epistolis medicinalibus Libr. III mit beygefüget. worden; Hoàporicon feu irer faxnnicum carminice ;de Anmberga Libros III carmine heroico ; distichade patriarchis, prophetis, apostolis ; notas in bued-lica Virgilii ; carmina, deren verschiedene in den déli-tas germanor. poöurum stehen, und starb zu LeipzigI 584. Dietericus de Annaeberga.

BARTHELMI (Carolus), Herr von Beinville beyCompiegne , schrieb Us vérités françaises opposites attxcalomnies Espagnoles, welches Buch dein Cardinal Ri-chelieu so wühl gesteh daß er ihm den Titel eines Hi-storiographi verschaffte. Der Cantzler Seguier aberhalst ihm zu einer austraglichen Pension. Er hattenoch vor ein Werck zu schreiben darinne erwiesen wer-den solre, wie Franckrcich iederzeit bey der römischen' Kirche gehalten; allein der Tod, welcher ihn zu ParisAn. 1641 bey noch sehr jungen Jahren hinweg raste-te, hinderte dieses Vorhaben. Seine hinterlasseneMSta sind in die Bibliothek gedachten Cantzlers ge-kommen. HL.

de BARTHEMA (Ludwig), ein bekannter Avanttl-rier und Ost-Jndicnfahrer aus dem 16 Scculo, dessenReise-Beschreibung Io. Lapt. Ramusiu« dem i To-ms seiner italiänischen Sammlung einverleibt, sonstaber 1612 zu Nürnberg lateinisch in 8, und 1665 zuUtrecht holländisch in 4 heraus gekommen. eUsoriusnennet ihn fälschlich Vartomannum.

BARTHOLDI (Fridr. Jac.), ein Doctor und Pros.Juris cxtraord. zu Franckfurt ander Oder, gebührendaselbst i6;y. Nachdem er zu Stettin und seit 1676zu Franckfurt an der Oder Jura studirt, auch 1681unter D. Sam. Streck daselbst Doctor worden, warder bey des am polnischen Hofesich aufhaltenden bran-denburgischen Gesandten Barons von Haverbeck jüng-stem Sohne Hoffmeister, und 1682 Pros. Juris iptraord. zu Franckfurt. Anno 168; that er eineRustnach Franckrcich, Holland und einige vornehme Ocr-ter Deutsclilands, neuste aber schon 1692 dieses Zeit-liche verlassen. Er gab allbcreits in seinen Schüler-Jahren 1675 einen Versuch des in Verse gesetztenIustini heraus, und 1693 ward znFranckfrrt anderOder ein Volumen Di/putationum von ihm, nachseinem Tode cdirt.

BARTHOLO (Georg. Theod.) , ein Medicus stickdirte zu Halle, wurde Medicinä Doctor, wie auch Pro-fessor ordinarius zu Giessen; starb 1714, und schrieballerley medicinische Dinge, z. E Vieschrcibung despyrmonter Sauerbrunnen, welche 1717 in Z ~ 6>mis in 4 zusammen gedruckt worden. Pro. ,BARTH OLDI (Petr.), von Güstrov im Mccklcl^burgischen,war anfangs Pfarrer zuRalefstadstein, hernach von izg; an hoiistein-gottorsslMHofprcdiger, und schrieb ein Handbüchlci», darssder Psalter, die Spruche Salomons, und ein Gesa .yBüchlein; ingleichen einen christlichen Trostbrni ' ,Gerh. Damsen von Antorf wegen 2lbstcrben 1 cirHausfrauen. Mol. raR-