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der Kirche zuNovara;de cboreis à. und starb i6i;den 6 Oct. Gbil.
L A S H I R E, stehe Basirius.
BAS I AN US, ober Bassianus, (Joh.), ein Juriste vonCremona, lehrte zu Bologna die Rechte, war unterden 4 Prvfessoribus, bey welchen sich der Kayftr Frie-drich der roth- bärtige Raths und Rechts erholte,wie weit sich die Gewalt des Kayftrs in Italien cr-
sirecke ; schrieb summam ad pandectas ; Comment, su-per i & 2 Cod. ; lecturam super Codicislib.novem;Comment. ad confuetudines AI verni® &c. starb1197, und soll, wie man sagt, in einer Disputation,in welcher er den A;o überlegen gewest, von demselbenmit den Schlüsseln des Auditorii seyn tobt geschlagenworden. Ar. Panz.
B AS I A N U S, oder Bosianus (Martin), sonst auch Crc-monensis genannt, ein italiänischer)Ctu5 von Cremo-na,wareinVeteer des vorige», florirte um 1159. Erschrieb Glossas ad leges civiles und andere juristischeWercke. Panz.
BASILACES, stehe NicephorusBasilaces.BASILIA (Adriana), ehr gelehrtes neapolitanischesFrauenzimmer, welches in der Litteratur, Poesie undMusic sehr erfahren war, und unterschiedene Gedichteheraus gab. To.
BASILICAPETR 1 ( Car.) , ein italiänischer Bi--schoff, war zu Mayland gebohren, wurde zuPavia 1574 beyder Rechten Doctor, hernach ein Mit-glied des Juristen-Collcgü zu Mayland, weiter Cano-nicus allda, trat aber in den Barnabiter-Orden, des-sen General er worden. Er setzte zu Rom vor dasdaselbst 1592 angelegte neue Collcgium die Ordens-Regeln auf, erhielt 1593 das Bißthum zu Novara,
schrieb de concordant« evangelistarum ; yitam Car.Borromsi ; de episcopalis officii ratione ; de immu-nitate ecclesiastica; de choreis; de novarienii ec-clelia, und commentarium de metropoli mediola-nensi, welcher in dem 2 Tomo des 1 'besauri ltal. ste-het; übersetzte auch Alph, de Madrid Spéculum illu-strem personarum aus dem Spanisch en ins Italiä-nische, und starb den 6 Oct. 1615. Ugh.Ghil.BASILICUS, ein Sophist, hat atgl fvrogix.vs *«-gttaxivii s , ingleichen »»»t ruy rüv \i£eu>v Gxyf**-ruv ; Tttçì (xiTuizoitiatus u. a. m. geschrieben, s.BASILIDES, ein Philosophus von Scythopolischatzur Zeit Aurelii gelebet, und ist ein Präceptor des L.Veti gewest. H.
BASILIDES, ein Grammaticus, hat *i ( i 'Owgixvtxìitm geschrieben, welches Werck einer Lratinus ge-nannt in ein Compendiurn gebracht. Meur. Fa.
BASILIDES, ein Ketzer zu Alepandria, im andern Se-culo, war ein Discipel Simonis Maqi, leugnete dieDreyfaltigkeit und Auferstehung des Fleisches; lehre-te, nicht Christus, sondern Simon von Lyreue habegelitten; gab Viel ungereimte Dinge von Gott, denEngeln und dem Himmel vor, gestattete alle Wollust,
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trieb Zauberey, schrieb ein besonder Evangelium undcommentaria exegetica darüber in 24 Büchern, nebstandern mehr,davon man in Grabii spicileg. einige frag-menta antrifft, und starb 125 oder 130 unter^avria-no. CA.Epipbaniu5.Ea.
BASILIDES (Jacobus), stehe ssacobuz.
BASILIDES (Isidorus), stehe Isidorus.
BASILIDES (Thalassius), siehe le Roy (Marin.).
de S. BASILIO (Gregor. Nazianzenus), ein frantzö-sifcher Barfüsser-Carmcliter um die Mitte des 17 Se-
culi, schrieb injlrnclion familière pour la confrairie duS, Scapulaire de S. D du Mont Carmel, UNh /’ adoptiondes enfans de ìa vierge dans Vordre & la confrairie deN.D. du Mont Carmel. Beydes kam zu Paris 1646 her-aus. Car.
B A 81 L IS, ein alter Autor, von dem man nicht weiß,wenn er gelebt, hat allerley geographische Dinge ge-schrieben, welche piinnts und Arhenaus anführen.
BASILICS Macedo, ein griechischer Kayscr aus Ma-cédonien im yten Seculo, ward, nachdem er An. 868denKayser Michael ermordet, an dessen stat Kayser,UNd starb An. 886. Er hat capita exhortatoria 66ad Leonem filium, welche in Banduri imperio orién-tl? stehen; das orientalische Rech,, welches in den Ü-bris BalHicon begriffen; und einige Orationes, wel-che mit den Astis Synodi VIII heraus gegeben wor-den, geschrieben. Dessen Leben hat sein Enckcl (Ecu*
stantinus porphyrogenitus beschrieben. C.Ea.
BASILICS, der Grosse, ein Ertz-Disthoffvon Easii-rea in Cappadoeien, >0328 gebohren, und 379 den 1Jan. gestorben, richtete nach Art der Einsamen inEgypten und L.byen, welche ihm auf seiner Reise ge-fallen, einen O den auf, der noch ietzo in den Mor-genländern hoch gehalten wird ; vertheidigte die Wahr-heit der christlichen Religion wider die Arianer inSchrifften tapffer, schrieb auch sonst homiiias 9 inhexaemeron ; homiiias 17 in psalmos quosdam ; ha-milias 31 diverii argumenti; de baptilino üb. 3; devera virginitate; exegeiin in 16 prima capita Eilst®;üb. de Spiritu S. ; ascetica; antirrheticum adver-sus apologiam Eunomii in ? Büchern; Episteln rc.Die beste Auflage von seinen Wercken hat der Bene-dictiner Iulianus Garnicr.i72i und 1722 zu Paris in2 Folianten heraus gegeben; wvrzu noch der gte 1730gekommen, der nebst andern Dingen eine ausführlicheLebens-Beschreibung Basilii enthält. Hier. C. S. PB.Fa. Poiïêv. A, g.
BÂSILIUS, ein griechischer Medicus um den Anefang des i2 Seculi, reiste unter dem Habit einesMönchs in der Welt herum, um die Irrthümer derBogomilorum, deren Haupt er war, auszustreuen.Nachdem er sein Handwerck in die 50 Jahr lang ge-trieben, wurde er endlich von dem Kayser Alepia Lo-mneno bey dem Kopff genommen, und in dem Jmss1118 zu Constantinopel verbrannt. Euthymius or-gabenus hat Wider ihn geschrieben. EIL.
basi-