B A S I L I U S
BASILIUS BASIN
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BASILIUS Achridemis, ein Crtzbischoffzu Thessalo-nich, lebte in der Mitten des 12 Seculhund hielt mitdem Bischvff von Bcnevento eine Disputation/ von denStreitigkeiten zwischen den Lateinern und Griechen,welche von Näreta einem Mönch beschrieben, in der kay-serlichen Bibliothek zu Wien liegt. Er hat einen Briefan den Pabst Hadrianum IV abgelassen, welchernebst demjenigen, den der Pabst an ihn geschrieben, inLeunclavii Jure antiquo romano steht, allwv manauch von ihm responsionem ad quaestionem de con-jugio duorum fratrum cum amita antrifft. C. Fa.Lam.
BASILIUS, ein arbeitsamer gelehrter Bischvff zu An-cyra, und guter Redner, das Haupt der EemnAria-ner, wurde 360 auf dem Concilio zu Constantinopelabgesetzet, und von dem Kayftr inJllyrieum relegiret.Er hat contra Alarcellurn; wie auch ein Buch de vir-ginirate geschrieben. C. Hier. Soc.
BASILIUS de Bergamo, stehe de Ripa (Basilius).BASILIUS, ein Patricius zu Constantinopel und desKaysers Lonftantini porphyrsgeniti Obcr-Cammcr-Herr, hat Naumachica geschrieben, die mau in FabridiBibl. grsec. antrifft. Fa. '
BASILIUS, ein Patriarch der Jacobiten zu Jerusa-lem voir 829 bis 84t, schrieb epistolam synodicamad Cosmam Alexandrimim, die IN Combefisti manipu-lo Orig. Constantinopol. steht- Ais. Fa.BASILIUS Hypereta, stehe Pufendorf (Samuel).BASILIUS, aus Cilicien, ein Bischvff zu Jrenopolisin Cilicien, von welchem die Nestorianer den Nah-men Bastlianer bekommen, hat histori* ecclesiasticœlib. 2 ; ein Werck wider Archelaum einen Presbyterzu Cöln in Armenien, und wider Johannen Scy-thopolitam gcschriebeu. Pho.S. Fa.
BASILIUS Scamandrenus , ein Patriarch zu Con-stantinopcl von ii8Z bis 1186, hat ein Synodiconde iniquirare judicum hinterlassen. Fa.
BASILIUS, ein Métropolite zu Seleucia in Jsaurien,um das Jahr 448,hat aufdem Concilio zu Constantino-pel den Eutychen widerleget,aber auf dem ephesinischenConcilio seine Meinung wiederruffen; daher er seinesAmtes entsetzet, doch hernach wieder rcstituiret worden,weil man befunden, daß er eine rechtgläubige Meinunggehabt. Er schrieb 43 orationes und homiliäs ; de-monstrationem contra Judeeos de adventu Christi ;de vira & miraculis S. Theclse j laudationem Ste-phani&c. Seine Wercke sind 1596 gantz griechischzu Leydcn in 8, griechisch und lateinisch aber 1622,nebst Gregor. Thavmat. und Macarii agypt. Wer-ken zu Paris in fol. aus Licht getreten. C. Fa. Vo.BASILIUS, ein Grieche aus Armenien, lebte 88zund' schrieb Ordinem prssidehtias Íanctiíïìmorum patriar-charum, welche Guil. Beveregins in dem Toino IIConciliorum drucken lassen. Carolus a S. Paulo undJar. Goar haben dieses Werck ehemahls mit Unrechtdem Kayser Leone Sapientr zugeschrieben. O.BASILIUS, ein Grieche aus dem 10 Seculo, verfer-tigte Scholia in Gregorü Na;ian;eni Reden, welche
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à Manufcript in der kayserlichen Bibliothek zu Wienliegen. Gudin hält ihn auch für den Verfasser desCommentarii, welcher unter Bastln Läsariensis Wer-ken stehet. Lam. O.
BASILIUS Valenrinus, stehe Valentinus.
BASILIUS Vinariensts, stehe Monnerus (Basilius).
BASILIUS (Hieron.), ein spanischerRechksgelehrter,gab im Jahr 106t) decijstones crim 'tnaks de la grast Car-te de Sicitia heraus. Ant.
BASILI U S (jo.), einPaduaner, war Prator zu Ri-mini, und eben ein so trefflicher Cosmographus alsJCtus, florirte um 1310, und schrieb de familiispa-tavinis. Vo. Fa.
BASILIUS (Jo. Baptista), ein Poet und Graf vonTvrone aus dem Neapolitanischen, lebte in dem An-fange des 17 Secvli, war in den Academien deglistravaganti, di Creti, e degli Oziofi in Napuli , Uttdschrieb viel Gedichte, wie auch ojservationi momo alleRime del Bembo edel Casa. To.
BASIN (Bemardus), cut Spanier, war Canonicus zuSaragossa, ließ sich 1491 zu Rom vor 19 Cardinälenin einer gehaltenen netten Rede hören, schrieb auchde artibus magicis & magorum maleficiis, welchesWerckgen zu Paris 1506 in 8, dann zu Franckfurt1580 und zu Lion 1620 in 8 gedruckt worden, auch inFichardi malleo malesicarum steht. Fa. Ant.
BASIN, oder Bazin (Sim.), ein Dominicaner von Pa-ris, gebohren 12 Mart. 1608, studirte im Gymnasionavarreo, und disputirte griechisch, wurde der Köni-gin linná von Oesterreich ordentlicher Hofpredigerund Almosenier, ließ sich auch in den vornehmstenStädten hören, schrieb Oraison sunebre au service deLouis le piste; Sermons pour toits les jours de F avenudu Careme, des dimanches, des mystères de J. C. & dela S. Vierge ; Panegirìques des Saints ; Oeuvres spiri-tuelles, die ohne Vorsehung seines Nahmens zu Parisl6z6 in 4 gedruckt worden ; Agnn'ee ou r amour ex-travagant ; Azarie ou /’ homme un entre mille-, le gé-nie de la France in einem heroischen Gedicht, undstarb zu Paris 18 Jui. 1671. Ech.
BASIN, ober Bazin (Thomas), gebohren zu Calais,ward zu Paris Magister Philosophie, hierauf 1431Assessor der philosophischen Facultat zu Löven, 1437Licentiatus Juris, und endlich Bischofs zu Listcup.Er stand bey König Lasolo VII in groffen Genadcn,ward aber von dessen Sohn Ludwig XI vertrieben,worauf er zu Löven die Rechte lehrte, sich von darnach Trier, und endlich nach Utrecht wandte; woselbstihn Pabst Gixtus I V zum Ertzbischoff von Cäsarienund zum Vicario des Bischoffs von Utrecht DavidisBurgundi ernennete; allwo er auch 30 December1491 gestorben. Er beschrieb res luo temporeTrajecti gestas, wovon Ant. Matthäus ein excerptumaus Bastni historia gallica, continens res gestas inHollandia & diceceli ultrajestina ann. 1481, 82im andern Tomo seiner analeÄ. vet/Lvi bekannt ge-macht; constlium super procestir puellse aurelianen-Ggg 3 sis,