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JeBAUD (Pemts) r ein Alinosenier der Königin inFranckreich 2 lnna von Bretagne, war in Bretagnegebohren. Gedachte Königin trug ihm auf,eineHi-stoiie von Bretagne zu schreiben, »nd ließ ihm hierzuallen gehörigen Vorschub thun. Er brachte sie auchzu Stande, allein sie wurde erst lange nach seinemTode, nemlich An. r6;8 zu Paris gedruckt. leLongbiblioth. des bill. de France.
B AU D A R TIU S(Wilhelm),etn niederländischerTheo-logus zu Jütphen, war An. 1565 zu Deynse in Flan-dern gebohren, und starb An. 1640 . Er hat sichdurch seine gedencktoaardige Geschiedemjsen van Neder-iandy welche von An. 1603 bis An. 1624 gehen; durchapophthegmata chriltiana ; durch polemographiatnauriaco-belgicam ; xoeegbereyden of de Verbederingeder nederlandscben Bybel; eine holländische Kirchen-Historie; rnonita moralia & civilia bekannt gemacht,auch au der niederländischen Bib'ek-Uebersrtzung gc-holffen. A. Sw.
BAUDELOT de Dairval ( Carolus Caesar), ein be-rühmter Antiqvarius, gebohren zu Paris, allwo seinVater Connnisiarius beym Chatclct gewesen, den 29Nov. An. 1648. Er studirte anfangs in dem Semi-nario zu Bcauvais, weil LuSov. -Halle , seiner Mut-ter Bruder, die Direction darüber hatte, nachmahlsaber zu Paris, woselbst er auf Begehren seiner An-gehörigen, den Rechten oblag, ohngeachtet er son-sten zu der Medicin weit grössere Neigung hatte.Nachdem er nun die Stelle eines Advocaten bey demParlement daselbst erlangst', und sich bey einiget! Ge-legenheiten wohl hervor gethan, begab er sich um ei-ner Rcchts-Sache willen nach Dijon, da er denn beymüßigen Stunden die besten Bibliothecken undMüntz-Cabinetter besähe, und hiernächst auf einiuahl einesolche Liebe zu dergleichen Studien bekam, daß ernicht allein sein völliges Einkommen, sondern auchnach seiner Wiederkunfft fast seine gantze Sorge undBemühung auf Anrichtung eines eigenen Cabinets,und desselbigen Vermehrung wendete. Nach diesembrachte er sich der vornehmsten Antiqvariorum inHolland, Engelland und Deutschland Bekanntschaftzu wege, und wurde folgends über das sehr kostbareMüntz-Cabinet der Hertzogin von Orléans gcsetzet.Sonsten war er auch ein Mitglied der Ricovratr zuPadua, ingleichen der Académie des Inscriptions zuParis, in die er An. 1705 aufgenommen worden,und welcher er deswegen alle seine Bücher, Medail-len , Statuen und übrige Antiqvitäten im Testamen-te vermachte. Er starb den 27 Jun. An. 1722, indem 74 Jahre seines Alters. Seine Schrifften sind :
de r utilité des voyages de favantage que la recher-che des antiquités procure aux savane , Welches Buchin die englische Sprache übersetzt worden ; lettre auP. Cbariiillard sur quatre Médaillés de Mariniana , dePojlhume, de Marnée & de Pacatianus ; Reponfe à M.Gailand où t on examine plujieurs quejlions d ' antiqui-té, entr autres dißertation publiée depuis peu fur leGallien d’or du Cabinet du roy, gegen M. de Valle-
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mont; hißoire de Ptolomée Auletes; lettre à Mr. Userde la société royale de Londres ; Panegirique de Louis leGrand composé des inscriptions tirées des médaillés desEmpereurs romains, traduit dit latin de Mezzabarba ;lettres à M. le Marquis de Dangeau fur une pretendn'èmédaillé d ’ Alexandre, publiée par Mr. de Vallemont,unter dem Nahmen Adel e ; portraits d" hommes (f fem-mes i äußres ; explication d'une pierre gravée du cabi-net de Mr. le Comte de Pontchartrain i description deshas-re/iefs anciens trouvez depuis peu dans s Eglise ca-thédrale de Paris ; fete d ' Athènes representée sur unecaroline antique du Cabinet du Roy ; lettre sur le pré-tendu Solon despierres gravées. So stehen auch inben Mémoires der Académie des inscriptions vielschöne Piecen, die er verfertiget. Hüt.
B A U°D EMUND, ein Benedictiner-Abt zu Gent, lebteum das Ende des 7ten Seculi, und schrieb vitam &
testamentum St. Amandi trajeftenlis episcopi, dessenSchüler er gewest,welches in Boäandi aftis Sanctorumstehet. A. Vo. Fa.
BAUDER (Joh. Ulrich) , gebohren zu Leonberg imWürtcmbergischcn i6ic>den26tcnOctober,studirte zuStuttgard, Hirschau,Maulbrun» und Tübingen, wur-de 1636 zum Pastorat nach Eberdingen, und 1639nach Warmbronn berufen, kam in diesen beyden Dör-fern bey damahligen Kriegs-Zeiten um alle das Sei-nige, begab sich wegen mehrerer Sicherheit in seineVaterstadt Leonberg, ward daselbst 1644 Diaconus,1652 Special-Superintendcns und Pfarrer zu Roß-wag im Maulbrunnischen, 1661 Special-Superin-tendcns und Pfarrer zu Leonberg, und darauf Rathund Abt 1667 zu Anhäufen, 1671 zu Murrhardt, und1675; zu Maulbrunn, wie auch an dem letzten OrteGeneral-Superintendens und Assessor der würtember-gischcn Landschafft. Er schrieb Predigten über denHaggai, und starb 1681 dcn2zSept. im72tenIahreseines Alters, und 44te» seines Amtes. Fi.
BAUDERON (Brice oder Brigon), ein frantzösischerMedicus von Parei aus der Grafschaft Charolois,leb-te am Ende des 16 und Anfang des i7Seculi, practi-cirte zu Masco», «nd schrieb la Pharmacopée, welcheGranen Bauderon 1627 mit additions versehen,(Plans Spdenns aber 159; zu Straßburg deutsch, einanderer unter dem Nahmen Philemon -Hollandus1639 zu Londen ins Latein übersetzet; praxin medicamin duos tractatus distinctam. B.
BAUDEWIEN (Joh.), ein lutherischer Theologus,gebohren 1641 den y Nov. zu Stralsund, kam, nach-dem er das Con - Rectorat an der Schule zu Rostockein Jahr verwaltet, 1670 als Pastor au die St. Nico- Nlai-Kirche zu Stralsund, ward i6<)2Superinkendeusin Vor-Pommern, promovirte rbyz zu Upsalbcy demevangelisch- schwedischen Jubiläo in Doct.Theologiä,starb 1699 den 29 Oct. und schrieb Disputat.de im-pofitione manuum , de unione perso nali; Erklä-rung» - Fragen über Sie Formel zu beichten ; El-tern undLstnSer Seelen-Bettung; Glaubens-undHhh z . Lebens-