BAUDIER
BAUDIS
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K.ebcns-Lehrc; schlecht und recht oder kuryc ssa-tcchisnnm-Unterweisung; Rcrir brünstiger Seuf-zer ; den zur Mitternacht aukommendeu Bräuti-gam, so eine merckwürdige Leichen-Predigt auf eineJungfer ist, welche, da sie ihre Hochzeit celcbriret, sichbey der Lustbarkeit so erhitzt, daß sie imTantzen denGeist aufgegeben. J«.
BAUDIER (Michsel), ei» frautzösischcr Edelntannaus Languedoc, war des Königs Luvovici XI V Hof-Juncker, Rath und Historie»-Schreiber, und verfer-tigte inventaire del'hißoire generale des Turcs ; l'bißei-re du Serrait, Welche seiner histoire de lacour du Roide Chine beygefügt worden; la vie du Cardinal Xime-nes; la vie du Cardinal d’ Am boise ; biß vire dc la courdu Roi de Chine ; bißvire de íincomparable adminißra-tion de Rotnieu, grand Minißre d'etat en Provence-, hi-Jiaire des guerres des Flandres; la vie du Maréchal delToiras; l'bißoire dc Y Abbe Sugere ; le Soldat piemon-tois, racontant du Camp de Turin ce qui s'cß paße en lacampagne d'Italie de Fannie 104 0 ; bißoire generale dela religion des Turcs ; relativst nouvelle de la religion desTurcs. ß. Hend.
BAUDIN US, oder Baldinn;, oder Brndinus, ein Thco-logus, war An. 1276 Bischofs zu Aqvi, und hat ieiutentiarum theologicarum libros IV geschrieben, Wel-che Bcncoict. Lhelivonius zu Wien 1519 heraus ge-geben. Man weiß nicht, ob er den Lombardum,oder Lombardus ihn ausgeschrieben. C. Idiom. Ug.
B AUDINI (Julius), ein Augustiner - Mönch, war inverschiedenen Collegiis seines Ordens Rcctor, und zuAnfang des iZten Seculi des päbstlichen Nrintii inder SchwcitzThcologus. Man hat unter andern vonihm tumulum S. Augustini dillertatione historico-canonica illustratum, so zu Pavia 1698 i» fol. herausgckomnien. (land.
B AUDI 8 (Andreas), ein lutherischer TheologusnndPrediger, gebohren zu Breßlan >557/ZJun.warGe-neral-Jnspeetor zu Liegnitz, schrieb disti de cruce Chri-sti ex Iststoriarum rnonumenris ; Predigten ; Reden rc.und starb 1615, 3 Jan. Leb.
B AUDIS (Godfr. Leonhard) , einJCtus, gebohren16.83 den 4August, dessen Groß Groß-Dater der vor-hergehende Andrea« Baudis gewest, zohe, nachdemer auf dem Gymnasio zu Breßlau studirct, 1701 aufdie Acadeniie nach Halle, und 1703 nach Leipzig, wardam letzten Orte 1706 Magister, 1707 Collégial inrFranemCollegio, 1709 zu Jena Doctor, i7i;Raths-Herr zu Leipzig, auch nach einiger Zeit Stadtrichtcrlind Syndicus, und 1734 königlich -pohlnischcr uudchnr - sächsischer Appellations-Rath. In eben diesemJahre gicnge er aus dem Raths-Stuhle zu Leipzig,und ward bey der Académie allda Professor Codicis,Decemvir und Canonicus zuMcrftburg, worauf er1739 den 8 Fcbr. gestorben. Leine Echrifften sind d!s-pucationes de titulis viri illustres,spectabilis,daristuni,ma^nifici, excellentistimi Sc ampliflimi, olimaulicis,nunc etiam scholasticisjde legibus conviviorum;de in-
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dole causarum ecclesiasticarum ; verschiedene parenta-tiones; programmata de fcholis juridicis Gr.ecorumSc Romanorum, de allegationibus qu® astionem le-quuntur, de dote juris germanici. Pr.
B A U D IS ( Joachimus ), ci» schlcsischer Medicus ausBreßlau bürrig, stund bey dem Fürsten von Lignitz alsLeib.Medicus in Bedienung, fiorirte zu Ausgange deslöten Seculi, und hinterließ einige contilia meaica,die Laur. Scho.'yius, seiner zu Franclsmt 1598 infol. heraus gegebenen Sammlung mit einverleibethat. Ke.
BAUDIUS (Dominicus), ein gelehrter Juriste undPocte, gebohren 1561, 8 April zu Rysscl, studirtezu Aachen, Leiden, Gent und Genese, legte sich an-fangs auf die Theologie, appiicirtc sich aber hernachauf die Jura, uud nahm darinne, uachdeni er sol-che 15 Monat getrieben, 1585 den Gradum Dvcto-risan; that unterschiedene Reisen; hielt sich 10 Jahrin Franckreich auf, wurde 1602 Professor Eloqvcn-tia zu Leiden, wobey er nach Mcrula Tode die Hi-storie lchrete, den Titel eines Historiographi erhielt,einen Traktat iie induciis belli belgici moralis 8 c d-yiiis lapienri* monita, und llllterschiedene poëmata,oratioues und Episteln, welche etliche mahl zusam-men gedruckt sindzamores, diepet. Scriverivo ebirt;librum de fœnore , welches bey seinen orat. nnd epi-stolis bcsindlich; gnomas commenrario illustratas;notas in Plinii panegyricum schrieb; darauf aber1613,22 Aug. zu Leiden starb. Wegen der vielenSelten zweifelte er an der Wahrheit der rcformirtenReligion, und wegen der unzüchtigen Liebe, welcherer sehr ergeben war, wurde er Andllarius gcucinict.er liebte auch den Trunck, war sehr arm, und soll denTeufel zu Paris gcfraget haben , wo der Pcrroniusgantz anzutreffen, inglcichen wo verborgene Schätzelägen? welches aber vermuthlich von: Sdoppio er-dichtet worden. Sein Symbolum war: «'§»-
s-forir, lemper optime agere. Ad. B. Fa. PB. Mcur.Sw.
BAUDOCIANUS (Perr.)s siehe Baudozianus.
BAUDOIN, siehe Balduinus.
BAUDOIN (Anna de Champ), siehe Lautier.
BAUDOIN ( Johannes) ein Frantzoft, gebohren zuPradclle, einer kleinen Stadt in dem Gebiete vonVivaraiS, lebte meist zu Paris, ernchrte sich vonBüchcrschrcibcn, war einer der ersten Mitglie-der der Académie Françoise , und starb i6;o zu Pa-ris, über 60 Jahr alt. Seine Schrifftc» sind les lar‘
mes d Heraclite; dijcours d tut ßdelc François fur l&Majorité de Roi ; divers tés bißoriques ; les avanturesde la cour dc Perse ; iconclogie ou emblèmes avec des difcours moraux, qui fervent d' explication, tirées desfigures de César Ripa; les saintes métamorphosés ì l etpenitentes i Unsres ; de Jesu Christi rerum in terra g e 'stamm claritate Sc gloria. Ueber dieses hat er einegrosse Menge Bücher,aus den lateinischen,italianiiclM/spanischen und englischen in die frantzösische Spracht
über-