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und allerhand Poëmata, wie auch orat. de victoria Ca-roli IX régis Gallia:,Tridenti habitant Verfertiget Hat,worauf er 1591 gestorben. B. Sa.
de BEAUCHAMPS, siehe Grevil (Fulco).
de BEAUCHATEAU (Francisais Matthseus Cha-stelet) ein frantzösischer Poet, gebohren zu Paris, wo-selbst sein Vater ein Comödiant des Königs war, den8 May An. 1645, bewies von seiner zarten Kindheitan eine ausscrordentliche Geschicklichkeit, und machtenicht nur einen guten Vers, sondern er verstand undredete auch verschiedene Sprachen, da er kaum ius 8Jahr getreten. Der Cardinal Mazarln, der CantzlerSeguirr, und selbst die Mutter Lndovici XIV, fon*ten ihn deswegen sehr wohl leiden, und schlössen ihnzum vfftern in ihre eigene Zimmer ein, damit er eineProbe seiner Poesie ablegen solle, da er denn auch alle-zeit noch mehr prastirte, als sie sich von ihm vermu-thet hatten. Als er nach der Hand sein cilfftcs Jahrzurück geleget, gab nian eine Sammlung seiner Poe-sien, unter dem Titel: la Lyre du jeune Apollon, ou laMuse naissante du petit de Beaucbateau, z U Parts ttt4to an den Tag, wozu der berühmte Maynarv diePräfation gemacht. Um eben diese Zeit erhielt er vondem Cardinal-Miuistre eine Pension von 1000 Limes,wenn es anders richtig ist, was vorgcdachtcr May-narS an bemeldtem Orte als eine noch gantz neue Zei-tung angemercket. Allein ohngcfehr ein ober zweyJahr hernach begab er sich mit einem Geistlichen nachEngclland, woselbst ihn der Protektor Lrcinu-eU eineZeitlang an seinem Hofe behielt. Von dar that ereine Reise nach Persicn, da man denn nicht weiß, wiees ihm hernach ergangen, oder wo er sonsten hinge-kommxn. HE.
de BEAUCHATEAU (Hippolytns Chastelet) einBruder des vorhergehenden Francises trat An. 1666in die Congrégation der Doctrina chrisiianä, verließaber solche nach 6 Jahren wiederum, weil er, wie mansagt, mit seinen Einbildungen und Vorschlügen keinGehör gefunden. Als er sich hierauf in der AbteyNotre-Dame dc la Trappe einige Zeit aufgehalten,gieng er An. 167; »ach Londen, genoß allda, weil ersich unter dem Nahmen de Lusanci vor einen Licen-tiatum Theologiä, und Bruder des Ant. Arnaldi aus-gegeben, viel Ehre, und bekannte sich sodann öffent-lich zu der hohen Kirche von Engclland. Nicht langehernach kam ein Jesuit, unter dem er chedcssen zu Pa-ris studiret, zu ihm, und nöthigte ihn mit dem Degenauf der Brust, daß er die bey seinem Abtritt gehaltenePredigt schriftlich wiederruffen, und dabey verspre-chen musie, sich in 14 Tagen wiederum nach Franck-reich zu begeben. Wiewohl nun der nunmehrige Lu-sanei sein Versprechen zu erfüllen nicht im Sinne hat-te; so machte doch die Sache ein sehr grosses Aufse-hen, und der König bot denjenigen in einem besonde-ren Edict 20,00 Pfund an, die den Jesuiten mit sei-nen Mitschuldigen entdecken würden, welches iedochnur vergeblich war. Lusanci aber ward hierauf Dia-
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conus der englischen Kirche, und Magister Artium zuOxford, woselbst man ihn» noch unterschiedene andereBcnefieia ertheilen wo.lce, die er alle ausgeschlagcn.Er kam nachgchcnds von diesem Ort weg, und wurdePrediger zu Harwick, welches doch vielleicht so wenigzu erweisen ist, als daß er endlich als ein Sociniancrgestorben sey. Man hat von ihm eine Schrifft inenglischer Sprache wider das tridentinische Concilium;ingleichcn das Leben des Marschalls von Franckrcich,Friderici, Hertzogs von Schomberg, welches letzterezu Amsterdam An. 1690 unter dem Nahmen Lujancrheraus gekommen. HE.
BEaUFEZ (.säe.), ein frantzösischer Jesuite, gcboh-rcjt 1597, war sonderlich in der Theologiä polemicagerbt, starb den ; Oct. 1650 zu Pcrigucux in Gutcn-ne, und hinterließ Streit - Schrifften wider die Refor-mirten. AI.
de BEAUFORT, siehe de Boucicaut.
de BEaUFORT (Louis), ein Doctor Medicina vonParis, war ein Anhänger Larresii, und edirte:6;6Cotinopoeiam divinatn live fabricant mnndi explica-tam, darinue er Larresium in vielen Stücken mir dersogenannten mosaischen Physik zu vereinigen suchet;1667 foederati Belgii alcyonia s. diis. oratoriam depace belgica. Mor.
de BËAUFREMONT (Nicol.) , ein gelehrter Rich-ter zu Chalons und Gouverneur von Auxonne im 16Seeulo, hat eine Rede an den König Hciirieuin III
gehalten, und des Salviani Masßlienßs tractat. de pro-videnria ins Frantzösische übersetzt. HE.
BEAUGEdll)RE (Ant.), einBenedietiner, gebohren1628 zu Paris, schrieb la vie de Mcsßre Bénigne soliPreßte; das Leben Hildeberti, Ertz-Bischoffs zuTours; das Leben Marbodi , Bischofs zu Reimes;übersetzte Hildeberti Briefe ins Frantzösische, welcheer auch mit dessen Wcrckcn 1708 zu Paris in fol. her-aus gab, und starb 1708 in dem Kloster St. Germainzu Paris. Pez.
deBEAUGRAND (Joh.), ein Mathematicus, hat1636 zu Paris dillert. de geostatica heraus gege-ben. K.
de BEAULIEU (August), schrieb im Frantzösischcneine Reise-Beschreibung der Frantzosen nach Ost-In-dien, welche 1669 zu Amsterdam holländisch heraus-kam.
BEAULIEU (Gaufridus), siehe Gaufridus de Bell°loco.
de BEAULIEU (Ludovicus le Blanc), ein berührt!-(er Professor Theologiä und Prediger zu Sedan, im17 Scculo, gebohren zu Pleßis Marli, hat n'.it Ar-nauld von der Gewißheit der Seligkeit einengehabt, und darüber etliche Difpurationes gehalten,welche zusammen gedruckt, und etliche mahl aufgele-get worden; ferner la géométrie française; orat. <- eScripturaeS. divina origine geschrieben, und ist i 6 / 5 ' n
61 Jahre gestorben. 8. de