Band 
Erster Theil A - C.
Seite
1089-1090
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BILICH

BILLAUT

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ratione gedruckt worden; de tribus chymicorumprincipiis & de quinta eil'entia ; syllogen asserri.o-num chymicarum; observationum ac paradoxorumchynaiamcprum üb. 2.

BILICH, oder Billick, Billicus.Billicanus,(Eberhard.),von Cöln, war erst der Oratorie und Poesie Profes-sor, hernach Doctor Theologia und 1542 Provincialder Carmélite» zu Aachen, disputirte 1546 zu Regen-spurg wider Lucerum und Lrentium, und-schriebhernach de peccato originis ; de diffidiis ecclesiascotnponendis; de doctrina & vocatione liuceri; ixt

hielt auch im Cvncilio zu Trident grosse Autorität,allwo er 1552, 13 Jan. starb. Fant. 8ecK.

BILIOTTI (Modestus), ein Dominicaner von Flo-rcntz, war ein guter Poet und Redner, florirte in derletzten Helffte des 16 Seculi, und schrieb chmniconconvenms storentini S. Mari® Novells:; translatio-nem corporis S. Antonini archiepisc. in Versen;desgleichen von den.vornehmsten Gemählden und Ta-feln ermeldten Kîosters , auch in Versen, welche Wer-ke noch im MS. befindlich. Ech.

B I L I U S, oder de Biliis (Andr.), ein Augustiner-Mönchvon Mayland, wohnte I4Z4 dem florentinischenConcilio bey, Übersetzte des Arißotelislibros phylico-rum und de anima, schrieb auch ausser einigen zurGranimatic und Philosophie gehörigen Büchern hi-storiant mediolanensem 8c lombardicam von 1402bis 143t in 9 Büchern, welche man in demthesaumantiquit. & histor. Ital. wie auch in Muratorii scri-ptor. rer. italicar. Tom. XIX findet; Comment, dedetrimento fidei s. de origine Turcarum; de ordinisAugustinianorum forma 8c propagatione ; de disci-plina ordinis ; de institutione discipulorum ex do-ctrina Bernhardi de Senis ; admonitionem ad Man-fredum vercellensem ; panischolaria ; de pace ac vi-ctoria rom. ecclefiac ; querelas pacis ; de pace cumPhilippo Duce medial, componenda ; laudationemfunebrem Jo. Galeatii ; orat. militaient , it. de S.Augustini laudibus; de suscipienda in Bohemosex-pedirione; de concordia 8c meritis ordinum ; ser-monem de conceflione & translatione B. Marias ; delitera H in nomine IHS, de amore & magnitudi-necrucis; bexaëmeron; expositionera in IV Evan-gelia, in Evangelia quadragesima:, in I sententia-rum ; quaestiones de anima. Vo. Elfius Encomiast.Augustin. Fa. Gan.

BlLius (Eduard.), ein Dominicaner von Antwerpen,gab viele Jahre lang. einen Cantorem unter den Sei-nen ab,und starb daselbst ;Apr. 1669, nachdem er inNiederländischer Sprache vitas BB. sororum tertii or-dinis S. Dominici und nativitatem J. C. in Versen ge-schrieben, auch Franc. Chocquetii viscera materna Ma-ris deiparas in solche Spräche übersetzt. Ech.

BILIU8, oder de Biliis, (Erancifcus),von Gubw,ausOmbria, ward 1407 Bischoff zu Gubio, schrieb re-sponsa, und starb 1444. .fa.

BILLAUT (Adam), ein Schreiner zu Revers, undfrantzvsischer Poet, welcher sich anfangs in seinemGelehrt. Lexic. T.I.

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Daterlande hervor thäte, und bey den Printzeßinneir-von Gonzaga, die sich zuweilen da aufhielten,beliebtmachte; war unter dem Nahmen, Meister Adam 'bekannt, und gieng 1637 nach Paris, allwo er vondem Hertzog von Orléans eine Pension erlangte. Erließ etliche seiner Gedichte, nebst einigen ihm zu Eh-ren gemachten Versen, und einer Vorrede des Abtsde Matolles , unter dem Titel : Chevilles de MahreAdam zusammen heraus gehen, und starb 1662, IßMay. b.

BILLAUT (Gentian.), ein frantzösischer Dominica-ner von Blois, studirte zu Paris, wurde Doctor Thco-logiä und Professor primarius, 1609 GeneralVica-riusCongregat.gallicanâ, welches Amt er 162; zumandern mahl verwaltete, starb aber noch in diesemJahr 5 Dec. zu Compiegne, wo er die Advcnts-Pre-digt-.N hielte, nachdem er statuts facultatis artiumthomisticae in gymnasio parillenii , die er entwederselber verfertiget oder wieder erneuert, zu Paris 1625edirt. Ech.

BILLECOQ (Jo. Franc.), ei» Dominicaner von Mo-reuil in der Piccardie, 2 Meilen von Amiens gelegen,wurde 1660 Lector Philosophia zu Abbeoille, legte sichhernach aufs Predigen, bekleidete auch 167; dasPriorat zuAbbeville, und starb daftlbstigOct. 1711,im 78 Jahre. SeineSchrifften sind: hifruBìons fa-milières fur les pratiques de la vraie dévotion ; /' ado-ration perpétuelle da S. Sacrement ; V usage du S. Sa-crement in 2 Tomis; les voies de Dieu. Ech.

BILLICANU8, siehe Gerlacher (Theoba'd.).

BILLINGHAM, oder Gillingham, (Eich.), ein en-glischer PHilosopHus oder vielmehr Sophiste in derandern Helffte des 14 Seculi, war des mertonischenCollegii zu Oxford Socius, und schrieb spéculumpuerile; consequentias ; abstractiones ; fallacias ; ab-breviata Guil. Kilmingtoni, nebst andern mehr. Bai.Fit. Ea.

BsLI-INGSLEY (Ilent.), ein Mathematicus undLord Mayor zuLonden unter der Regierung der Kö-nigin Elisabeth, war von Canterbury gebürtig,undstudirte drey Jahr zu Oxford, wo er mit dem Augu-stiner whitehcad, der ein grosser Mathematicus war,in genaue Lckanntschafft kam, hernach aber von denStudiis wieder weggenommen , und zu einem Hut-macher in die Lehre gethan wurde, da er sich mit derZeit durch die Handlung so bereichert, daß er endlich1597 zum Lord-Mayor erwehlet und zum Ritter ge-macht worden. Als hernach unter Hcnrici VIII Re-gierung die Klöster eingezogen wurden, nahm er sei-nen ehemahligen Freund, den whitehcad in seineBehausung auf, und versorgte ihn bis an dessen Tod,machte indessen bey demselben grosse Progressen in derMathematik, und erbte von ihm alle seine mathema-tische Obscrvationcs, wie auch dessen mit grosserMühe über des Euclidis elementa gemachte Anmer-kungen. Er starb i2Nov. 1606. Man hatvon ihmeine englisch e Uebersetzung des Euclidis mit viel gutenAnmerckuugen. B.

Zzr BiL-