Band 
Erster Theil A - C.
Seite
1091-1092
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I

BILLIUS

BILLY

BILLY

BILOTTA

JO(?I

BILLIUS (Jac.) siehe Lilly.

de BILLON (Francisais), ein Secretar>usbey>Tli-Helm» öu Bellay , in der Mitte des i6 Seculi,von Paris bürtig, schrieb le sort inexpugnable de V hon-neur du sexe feminin-, worinne er eine Vcrgleichungzwischen den alten Propheten und den Secretarien derKöruge in Franckreich anstellt. Cr. B.

BILLON (Hugo Seguinus), siehe Seguinus.

BJLLUART (Renatus), ein Dominicaner im ïnUtichischen, ward 171; Professor Theologia unter denSeinen, und schrieb de meure ecclelix catholic«circa acciäeuria eucharisti* dissertationem unicamadversus Ant. le Grand ; le tomisme vengé de sa pré-tendue condemnation par la conßitution Unigenitus,Ech.

BILLY ( Godoír.) des folgenden Jac. und Joh. BillyBruder , starb 1612 als Bischvff zu Lavn, nachdemer sich durch Uebersetzung einiger ascctischen Schnff-ten bekannt gemacht, auch selber einige Tractate ge-schrieben. Gr. Ve. Nic.

ste LILLY, oder Billius,( Jacobus),der altere, ein fran-zösischer Abt, war aus der alten Familie de Prunayin der Landschafft von Chartres entsprossen, daher erdiesen Zunahmen öffters führete. Nachdem er dieHumaniora zu Paris, zu Orléans und Poitiers aberdie Rechte studiret, begab er sich, um in seinem Fleissfe nicht gehindert zu werden , nach Lyon, und von darnach Avignon, woselbst er sich vornehmlich der griechi-schen Sprache befließ, und darinne in kurtzer Zeit einevollkommene K.nntniß erlangte. Als er sich aber 2Jahre daselbst aufgehalten, trat ihm sein älterer Bru-der die beyden Abteyen von St. Michel en l' Herm,und die von Notre-Dame des Chatclliers ab. Wie-wohl er lange Bedenckcu trug, dieselbige anzuneh-men, weilet schon die Abtei) Ferrieres in Anjou, unddas Priorat von Faußigny in Tonraine besaß, undvon denselben, wie auch von seinem väterlichen Ver-mögen genügsame Einkünffte hatte. Er niuste auchbald hernach vielen Verdruß um derselben willenausstehen, indem sie beyde in den innerlichen Kriegensehr mitgenommen, und insonderheit die von St.Michesgantz ruiniret wurde ; wobey er nach und nachwegen der vielen Sorge, Reisen und andern Be-schwerlichkeiten in eine langwierige Kranckheit fiel,und endlich An. 1581 den 2; Dec. mit Tode abgicng.Seine Schlüssen sind: locutionum grxcarum in com-munes locos per alphabeti ordinem digestarum vo-lumen > lacrarum obfervationiim libri '2; antholo-gie sacroe ex probatissimis utriusque linguas patri-bus collecta, atque oftastichis comprehensa; üb. 2 ;sonnets spirituels. Er übersetzte den Gregorium X 7 a;jiftnj. 3fi'öonim prlus und einige Traktate aus demLhrysostomo,,Basiliound Joh. Damasceno, gab auchgeistliche frantzösische Verse, Eplpkanil opéra gr. &lat. cum fuis obfervationibus heraus. Pß. Cr. B.Posiev. Ve. Sam. Nic.

de BILLY, oder Billius, (Jac.), der jüngere, ein fran-

ivyr

zösischer Jesuite, gebohren 1602 den 18 Mcrtz, zuEompiegnc, lehrte eine Zeitlang die Philosophie undMathematik, regierte verschiedene Collcgia, und starb1679 den igten Jan. zu Dijon. Man hat von ihm:

Novarn geometdre clavem algebram ; opus astrono-micum; crilin astronomicam de motu cometarum;le Siege de Laudrecy ; abrégé des préceptes d' algebre }arithmedeain geometri® ; algebraicarum prxceptio-num'epitomen; tabulam lodoioc feu univerfapi éc-lipsé on doctrinam; appendicem complectsnremii-lustria quxdam liderum deliquia usque ad annum1600 ; le tombeau de V aßrologie judiciaire ; rr.de pro-pordone harmonica; discours de la comete qai aparaV an 1665 au moi d’Avril; extrait d'une lettre du P.de Billy, welcher Auszug in dem Journal des favans1666 stehet, und eine neue Art anweiset, das Jahrdes julianischen Periodi zu finden ; Diophantum re-divivum partibusll; dostrinx analytic® inventumnovum. Im Manuskript ließ er : novarurn qux-stionum libros III ; Thefaurum chronologicum;traftat. de triplici fphxra; traft, de quadratura cir-culi; doctrinam analydeam in geometricis ; mathe-sin mechanicorum ; marhesin phiiofophorunf; ma-thesin linuum, tangenrium & fecantium ; marhesinradii visivi; encyclopxdiam omnium mathematico-rum ; traft, de calendario eccleiiastico ; appendicemproblematum analyticorum ; opusculum de xqua-tionibus cubicis; problemata nova; problemataiin-gularia Claudii Gasparis Bacheti in commentariisDiophanti ; opusculum de propordone arithmetica;traft, de figuris inscripris & circumscriptis circulo •;ephemerin cornet® anni 1590.; varias obfervationesmathematicas ; Commentarium in Jonam ; variigeneris carmina, welche Manustripta insgesamt aufder Bibliotheck der Jesuiten zu Dijon aufbehaltenwerden. AI. Nie.

LILLY (Johannes), des vorhergehenden Jacob Bil-ly des ältern, älterer Bruder, erhielt die Abteyenvon St. Michel en V Herm, und von Notre-Damedes Chatellicrs, und führte ein ziemlich freyes Leben.Als er aber fast wunderbarer Weise in einem Hau-se, welches der Blitz getroffen, und in Brand gesie-eket, errettet wurde, trat er gedachte Abteyen an sei-nen jüngcrn Bruder Jacob ab, ward zu Bourgfon-taine ein Carmeliter-Mönch, nach diesem Prior zuMont Dieu, und folgends zu Bourbon -lcs-Gailion,

' worauf er i;8o den 22 Novembr. starb, nachdem erverschiedene zur Erbauung dienliche Schrifften infrantzösischerSprache herausgegeben. Nie.

BILOCTA, oder BilJotta, (Joh. Baptista), dnJCtusaus einem adlichen Geschlechte zu Bcnevento, in dem17 Seculo, hat communes conclusiones exquxstio-nibus feudalibus ; deciiiones cauianim civitatis Be-nevend hinterlassen, welche erst nach feinem Todeheraus gekommen. To.

BILOTTA,ober Bilofta, (Barthol.), ein Edelmannvon Beuevento, gab 1606 unter dem Nahmen des

Cavalier