BILOTTA
BILSEN
BILSEN
BINCH
IO ?3
Cavalier Alexander Michael Sannito in Versen her-aus.' il Piantodi Tbeone. To.
BILOTTA, cbCf Bilocta, (Octavius), ein JCrus undAdvocat in den vornehmsten Gerichten zu Neapvlis,ge-bürtig von Bcnevento, lebte in der Mitte des i/Ee-cnli, und schrieb vilam Barrholom*! Camerarii; ad-ditiones ad tractatnm de ordine judiciorum Andre*de Ilernia ; ißorico discorso circa la patritt diS. Gianua-fio martire, gab auch seines Schwiegcr-Vaters, ‘Job.Andr. Gecrgii opéra legalia posthuma heraus. To.
BILOTTA (Scipio) , ein JCtus aus einem adelichenGeschlechte von Bcnevento, Baron vonManeusoundLcntaee, verwaltete mrter Philippo II unterschiedenewichtige Aemtersn dem Königreich Neapolisgmd schriebaliquot juris responsa sive Consilia. To.
BILOV ( Bartholomoeus ), ein Magister Philosophià,gekrönter Poet, und Comcs Palatin, cäsareus, vonStendal in der Marck bürtig, ward i6oz Rector zuWclau in Preussen, und im folgenden Jahre zu In-sterburg, gicng aber 1608 wieder zurück in sein Vater-land. Bey ftincmAuffenthalt in Preussen hat er viellibellas epigrammarum , auch libellum merricumde VOLUM difficiliorum quantitate drucken lassi'N.Arnold.
de bils, obci'Bilsius,(Ludov. ), ein niederländischerEdelmann, hielt sich in der letzten Hclffte des >7 Se-culi, mcistenkhcils zu Rotterdam auf, hatte eine un-gemcine Lust zur Anatomie, und soll über 1000 Hunde,und mehr als 60 menschliche Cörper eröffnet haben,machte deswegen von seiner Gcschicklichkcit und viel-fältigen Entdeckungen gantz ungeheure Rodomonta-den, erweckte sonderlich durch seine Methode alle Cada-ver ohne Incision und Exenteration zu balsamiren,grosses Aufsehen, legte, aber in Gegenwart erfahrnerMänner keine anatomischen Proben ab, sondern wöl-ke alles vor Geheimnisse ausgeben , begegnete denen,die ihren Zweiffel hierüber bezeigten, überaus unhöf-lich, suchte allerhand anatomische paradoxa de laby-rintho ductus roriferi; de motu roris a centro adperipheriam &c. zu behaupten, schrieb , weil er keinLatein verstund, in holländischer Sprache epistolamad omnes anatomes studiosos; specimina anatomica;epistolicam dislestarionem, qua verus hepatis circachylum, & pariter ductus chyliferi hactenus distiu/us docetur, gab Wider Bartholinum Barbettiumvan Hörne rc. unterschiedene Piecen heraus, die ebenwie die vorhergehenden, holländisch geschrieben, nach-mahls aber von andern ins Lateinische übersetzt wor-den, und suchte die Meinung, daß der Chylus grösten-
theils durch die vouas meiaraicas, rubras zur Lebet ge-führet würde, aufs äusserste zu vertheidigen. Ke.
van BILSEN (Joh.) , ein niederländischer Dominica-ner von Hertzogenbusch, war daselbst 17^2 Mißiona-rins apostolicus, bezeigte grossen Religion8-Eifer,und
schrieb Pr*dicararii ordinis fidem & religionem vin-dicatam , iugleichcn de privilegiis mendicantium.Ech.
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van B I L S E N ( Norfeerr. ), ein jüngerer Bruder desvorigeir,war ebenfalls ein Dominicaner-Mönch, er-hielte zu Löven die Doctor.Würde,war lange daselbst,wie auch zu Antwerpen lind Rom Professor, verwal-tete etliche mahl die Priors -Stelle zu Mecheln, undnoch 1722, hatte bey dem Ertzbischoff von Mechel»das Anrt eines Synodal-Examinators, und schrieb inniederländischer Sprache das.Leben S.PiiV, und daSLeben B. Ceslai. Ech.
B I L S O N (Thomas), ein englischer Bischofs, von Win-chester gebürtig, wurde An. 156; Socius Collegii no-vi in Oxford, hernach Archididastalus und Gvardiauzu Winchester,hierauf S. Thxpl. Professor zu Oxford,endlich aber Bischoff, erstlich zn Worchester, und dar-auf zu Winchester. Er schrieb de paslione & descen-su Christi ad inferos, ingleichen de perpetuo eccie-siœj. C. regimine, englisch und lateinischferner inenglischer Sprache de Christian« subjestionis & re-bellions non Christian* differentia; . V0N der vvll-komenen Erlösung des menschlichen Geschlechts durchJesum Christum, und starb den 18 Jun. 1616. Wo.
BILSTEIN (jo.) , ein Jesuite von Verdi im Limbur-gischen, gebohren 1592, war ein guter Poet, stand beydem Bischoff von Osnabrück in grossen Genaden, undstarb zu Cöln den 6 Wart. 166z. Er hat de peritio-nibus dominicis8c salutatione angelicaj elogia SS.virginum prxcipua per annum in deutsch- Und latei-nischer Sprache geschrieben, auch Arhenxum christia-num Encyclopœdiœ ; Ogmium Herculem und Cate-nam auream virtutum episcopalium Franc. Wilhelm!,episc. osnabrug. Heraus gegeben. AI.
BILS TEN (Joannes), ein Schulmann und PHiloso-phus zu Bafel, war ein Anhänger des Ramhund schrieb
162z iyntagma pMIippo - rameum; methodutn no-vam aperiendi scholam ecclesix ac reipublicx ap-prime saluciferam , welches letztere in Alb. Molnar.syllectis scholasticis steht.
BIMHUDA (Moses), einRabbine am Ende des 16Seculi, schrieb collestiones liliorum ex Cant.VI, 2,oder explicationes in prophetas posteriores , so jttVenedig 1602 in 4 gedruckt worden. W.
BINASCHI (Philippus), von Pavia, ein trefflicheritaliänischer Poete, der, als die Frantzosen die Stadteinnahmen, gefangen und übel gehalten wurde, darü-ber er sein Gesichte verlohr,aber doch Verse machte, dieeredirt, ist um 1576 gestorben. Ghil.
BINCH (Johannes), ein lutherischer Theologus, ge-bohren 1586 zu Herford in Westphalen, stndirte zuHelmstädt und Giessen, war zu Rodingshauscn 15,und zu Herford z8 Jahr lang Pastor, ward endlich andem letzten Orte des Ministerii Senior, und starb1671 den 20 Febr. Seine fürnehmsten Schrifftensind: Mellistcium rheologicum ; die gottlicheDust»posaune in 250 Predigten; ob man bey Dem Heili-gen Abendmahle brennende Dichter ohne2lberglau-ben brauchen möge? weihnachr-Gskcr-und pfingstsFreude; carechismus psalmodicus; lapis offenstonis3îJ 2 (Rom.
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