BIN1US
EINS
BINSFELD
BION
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tistitum ideam ; eleemofynatn esse cœlorum jamiam;medirationes in vicam B. V. in französischer Spra-che ) im Lateinischen aber foliloquía sanfta s. prxpa-rationes ad missam & communionem geschrieben, wieauch ein Buch lissais des merveilles de la nature , unter-emNahme» Franciski Rene, und refponiionem ad po-stulationem magni prxlati de hierarchia eccleiialH-
ca unter dem Nahmen Franc. Fontani heraus gege-ben, und ist zu Paris, allwo er Nector in dem Colle-gio von Clermont gewest, rbzg den4Jul. im 71 Jahregestorben. AI.
BINIUS (Severinus),, einDoctorTheologiä undCano-nicus inCvln, im i7Seculo,von Randelraidt, einemkleinen Flecken in dem Lande Jülich, edirtei6o6, undhernach vermehrter 1618, zu Cöln eine Edition derConciliorumiU4Tomis, diehernachi6z8nebst GarfiaGironis Laayjle conciliis hispanicis zu Paris in 9 iO/mis in Folio wieder aufgelegt worden; war aber in derCritiqve schlecht erfahren. Possev. A,
BINN ( Henricus), ei« berühmter Juriste und ProfessorJnstitutionumund Criminalium zu Helmstädt, geboh-ren inBarum, einemDorffe beyLichteubcrgi6ioden
28 Nov, schrieb de jnribus tVIajetìatis circa profanaconstitutis; de fucceilionibus ab intestato; de sur-rn ; de jurisdistione; de locatione conductione 8 c deernphyteusi ; de donatione mortis caüsa ; de testa-mentis ; de renunciationibus succeíîìonum ; de lega-tis ; de delistis publicis ; de necessaria defeniione ;de varii generis homicidiis; de jure patronatus See.
undstarb i66;den2May. Fr.
B 1 NNINGER (Joh. Nicolaus), ein Meistens vonMümpelgard, woselbst er 1628 gebohrcn war, studir-rc zu Padua und Basel,wurde an dem letzten Orte 1652Doctor, that sich daselbst durch die Praxin hervor,gieng hierauf als fürstlicher Rath und Leib -Medicusnach Mümpelgard, erhielt auch bey dasiger kaum an-gelegten Académie 1670 eine medicinische Professera-rur, florirte in der letzten Hclffte des 17 Seculi, undschrieb obfervationum & curationum médicinal iumcenturias V. Kei*
BINO(Jo,Franc.), bon^lomtg, war erst des Cardi-nals iSadolcti Sccretarius, verwaltete hernach untereinigen Päbstcn das Secrétariat de' Brevi, schriebeinige italiänische Gedichte, und starb zu Rom 1556.
Cra.
BINO (Tuliius), ein ILruz zu Perugia, schrieb decilio-Üone5 und coniilia, deren er auch noch 600 im MSt.gelassen, und starb An. 1646 den rz May, im 78 Jahreseines Alters. Ja.
de BINS, oder Binsia,(Anna),«in glehrtes Frauenzim-mer im 16 Secu.'o, aus Antwerpen,hat ander Frauen-zimmer unterrichtet, sich aus Liebe zu den Studiis nichtvcrheyrathet, nnd ist 154b gestorben. Die Verse, sosie in ihrer Mutter/Sprache verfertiget, hat Eligius-Houchar von Gent in die lateinische Sprache überse-tzet, und unter dem Eitel.' Apologia rhythmica An-nx Binfix virgmis antverpiensis adverlus hxreiieosvertu elegiaco reddita drucken lassen, A. Sw.
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B IN S F E L D (Petrus), ein gelehrter Bischofs aus demLuxemburgischen, war in der Theologie und Jure ca-nonico wohl erfahren, und starb an der Pest 1598den 14 Nov. nachdem er einen Tractat deufuris, ein
enchiridion theologi« moral is ; de confeilionibusmaieficorum & iiigarum; tr. de tentationibus& ea-rum remediis; commentar. in tit. de injuriis dedamno dato ; commentar. ad tit. de simonia &c.
geschrieben. Fr. A.
BINSIA (Anna), siehe de Eins.
BINTRfEUS, ober Bintre,(Wilhelmus), ein engli-schcrCarmelite, hat Leftiones in canticum Salomo-nis; defenforium paupertatis ; determinationes theo-logix ; quxstiones ordinarias; de laude B. virginis ;scrmones und de latini sermonis ornatu geschrieben,und ist 1440 gestorben. Fa.
BIöRNE (Anna), ftef)«Krabbe.
BIöRNKLAU, siehe Milonius.
BION, ein Mathematicus zu Abdera, von der Sectedes Demncriti, hat zuerst gesagt, daß es gewisse Län-der gäbe, darinne Tag und Nacht 6 Monat währten.
Laer.
BION Borysthenites, weil er vonBorysthenes in Scy-thien gebürtig, war ein Philosophus von grossemVerstände, aber von schlechter Religion, florirte unge-fehr in der i2v Olympiade, und war beyAntigono,dem Könige in Macédonien, wohl gelitten. So langeer ein Zuhörer des Lrates war, zeigte er immer einegrosse Verachtung gegen die platonische Philosophie,bekannte sich hernach völlig zu der Secte derGynioo-rum, hielt sich folgends zu Theodors, dem Atheisten,und wurde endlich ein Anhänger des Theophrasti,so das Haupt der aristotelischen Scete war. Er warhochmüthig, ließ sich in verschiedenen Städten sehen,und zu Rhobus von einem Haussen Boots; Knechte,die sich auf sein Begehren als philosophische Schülerangekleidet hatten, nach dem Schau-Platze begleiten.Er war geschickt sinnreiche und kurtzweilige Redenvorzubringen, deren man noch verschiedene bey demLiccrsne und Diogcnc Laerrio aufgezeichnet findet,als z.E. da ersähe, daß sich die Leute, wenn es ihnenunglücklich gienge, die Haare ausraufften, sagte er: obdenneinKahlkopf die Schmertzen weniger empfände?von dem Wege in die andere Welt sagte er, es müssederselbe gar eben seyn, denn man gienge auf demselbenmit zugemachten Augen. Er schonte auch der Reli-gion nicht, und sagte: derjenige Gott, der die Kinderwegen der Uebelkhaten der Eltern straffe, sey wie einArtzt, der dem Sohn oder dem Enckcl das Medika-ment vor den krancken Vater eingebe, wiewohl bereitsplutarchuü in seinem Buche de iera numini : vmd.ctadiese falsche Vergleichung mit allem Fleiss' wid.rlegethat. Gcncca hat inseiuemBuche de benesidis c. 17einen andern sophi iischui Schluß des Lions wider-leget: erjagte: aus Gottes allgemeiner Herrschafftüber alle Dinge flössen zwey gantz unterschiedene Sä-tze, erstlich daß alle Diebe Kirchen - Räuber wären;
Zzz 3 und