Band 
Erster Theil A - C.
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1129-1130
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BLAURER

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16 Scculi gelebet, und ist zuJenaundSpeycrbcybcn@end)tm 2 Ìífeítor gewesen, an welchem letztern Orteer auch gestorben, und einen Commentarium ad LL.diffamari hinterlassen. Z.

BLAURER (Thomas)', ein Bürgermeister zu Costnitzim Anfange des i6fm Scculi, mnste sich der Reli-gion wegen von da entfernen, und starb in derSchweiß, dahin er sich retiriret hatte. Er hat histo-riam caprivitatis Lc decollatioAis Lud. Hetzeri , undeine or. de controveríia ccense dominica;, auch eini-ge poetische Sachen geschrieben. Elend.

BLAUSCHMID (Christian) , ein Magister Philoso-phie zu Leipzig, schrieb 1666 ex-uyen Ipiiituum flurii-liarium; it. 1667 de polygamia propria &c.

BLAXTON (John), ein Engelläudcr,florirtei6z4 zuLonden, und schrieb: tbe englisb UJ'urer, or Ußiry con-demned.

de BLË (Johannes), siehe Belius.

B L E B E L (Thomas), ein Rector zu Hof im Vogtlan-de, gcbohren zuVautzen i;z9,studirte;uWittenbcrg,

schrieb de sphera Lc primis astronomie rudimenris ;progymnasma arris rheroricce; Grammaticam he~

brœam , nebst einigen orationibus, und starb 1596.K. Leb.

BL'ECC (Bakhasar), ein lutherischer Theologus, geboh-reu 1648 den 5 Martii zu Dantzig, studirte zu 5 eö-nigsberg, Rostock und Grypswalde, besähe Mitten-berg, Leipzig und Jena, wurde 1678 Pastor an dcr szo-Hannis-Kirche zu Stettin, 1690 Doctor Theokogi« zuRostock, 169; Archidiaconus zu St. Jacob,und 1704Pastor zu St. Nicolai zu Stettin. Er schrieb Diíï'. de’Axu qoXoyiafjiü &c. und starb 1719 den 10 Januar, aufeben der Cantzel, an eben dem Tage, und in ebender Stunde, in welcher er vor 14 Jahren bey seinerGemeine die Anzugs-Predigt gehalten. Lep.

BLECH (Chrislianus) , ein Prediger zu Worms, im 17Seculo, wurde durch die ftantzösische Invasion in derPfaltz 1688ins Epilium zugehen genöryigetz woraufer nach Oldenburg kam, daselbst eine Gast - Predigtüber das Evangelium von der Flucht Christi m. Egyp-te» hielt, und solche unter dem Titel Jesus exnl ^dru-cken ließ. Er wurde hierauf Pastor zu Roihcny Kir-chen, und endlich Pastor an der Lambert! - Kirchenin Oldenburg, allwo er 1699 im hohen Alter gestor-ben. Leb.

BLECH (Georg), aus Lübcnau, war Conrector bey derSchule zu St.Michaelis in Lüneburg,uud schrieb 1657ein lateinisch und griechisches Lexicon, wie auch 1660

Nucleutn historie & chronologie universalis. Gt.

BLEDA (Jac.), ein spanischer Dominicaner von Alge-misio in Aragonien, florirke im Anfange des>7Se-culi, bezeigte sich wider die Mohren überaus eifrig,reistte derentwegen z mahl nach Rom, und schrieb tibro

dela confradiadein .Wn 7 «-i;rf;deteniiunemHJei in cansaneophytorum s. Moriscorum regni valentini; corontcade los Moros de Eßpanna ; viday milagros de S.IJidoro;

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quntrocientos milagros y mucbas alabnnças deUa fautaCruz, und starb zu Dalentia nach 1622. Ane. Ech.

B L E G A B R I D U S Languaridus ,ein Engelländer ausCambria, hat locos communes geschrieben, und desKönigs Hoest Dha oder Boni, leges eÉdesiasticas ill£Lareini sth e ü b e r st tz t, welche in Speelmmm concis Bri-tann.Tom.I, und in andern -collectionibus concilio-mm mehr stehen. Pir.Fa.

de B L E G NY (Nicolaus), ein frantzösischer Chirurgns znParis, schrieb 1678 fart de guérir les hernies; defebre china chine expugnara opulculum , welches1687 nebst andern opusculis ejusdem rnatcrie zuFerrara ing heraus gekommen. Er fieng An. 1679ein medieinisehes Journal au, gab hiervon alle Monateein Stück unter dem Titel nouvelles découvertes fur tou-tes les parties de la médecine zu Paris heraus, welcheArbeit nachmahls auf fünf Jahr eontinuiret, vonTheoph.Boneko ins Lateinische übersetzet,und znGenssunter der Rubric : Zodiacus medico-gallicus, s. mi-scellaneamedico-phyllca gallica An, 1680 sqq.4 Psi-bliciret, von Job. Langen aber ins Deutsche überse-tzet worden. Weil essaber viele Anzüglichkeiten ind.icstm Journal gebraucht, ward ihm solches weiterfortzusetzen verboten. Er wandte sich also nach Am-sterdam , und überließ seine Alemoires dem ArtztGautier. Hieraus entstand der Mercure savant, da-von aberuur die beyden Monate Jan. und Fcbr. 1684gedruckt worden. Zu gleicher Zeit gab Blcgny eine

kleincSchrisst betitelt: découverte du véritable remedeAnglais heraus, darwidcr aber von Mr. Devaaxdécouverte sans découverte zum Vorschein kam.Solisten hat Dlegnp auch la doßrine des rapports dechirurgie, Und k buh usage du thée, du crissé duchocolat pour la préservation tßf pour la guérison desmaladies gcfci)nchen. Er richtete hi seinem Hanse eineAcadémie neuer Entdeckungen auf, und hielt den an-gehenden Chirurg.'s einen cours de chirurgie , denApolheckern einen cours de pharmacie, und dcnPer-rnqvcnmachcrn einen cours de perruques, er milchtesich auch in die Artzneyknnst, und nennte sich ordent-lichen Rath und Kunsi-Artzt des Königs. HL.

BLEIBTREU (Phil. Joh.),ctn bekehrter Jude,v orheroMeyer genannt, wurde lügi nebst stimm Sohnzu Fiauckfurr am Mahn getaufft,. schrieb die ll-fa-chen seiner Bekehrung in einem Buch vcr erleuchteMcyr betitelt, und starb 1702. V/.

BLEIER (Nicol.), ein Musicus und in die 37 JahrStadt,Pfeiffer zu Lübeck, gab den ersten Theil neuerPaduaneu, Galliarden, Canzonen, Synfonicn, Bal-lette», Volten, Ceurankcn und Sarabanden mit 5Stimmen und Bullb conrinuo Heraus, und starb 3May l6;8,im 6z Jahr. Mol.

B LEAÍ M Y D A S (Nicephorus), ein gl icchisthcr Münchund Astete, lebte um die Mttrtn b,s :z Srculi, er-baute eine Kirche, und stieß des Kayfers Joh.TmeasMaitresse, die Marchefmam, aus derselben, als sieihre Andacht darinnc zu haben gedachte; wolte auchB b b b 3 bas