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mit bim russischen Gesandten, Eberh. Isbranden,nach China rcistte, und Zeitsseines gjahrigen Aufent-halts allda, sich die persische, kartarische und sinesischeSprache wohl bekannt machte- Nach seiner Zurück-kunfft nach Lübeck trieb er die Handlung, und erwarbsich den Ruhm eines gelehrten Kaufsmanns. Cr sol-te 1697 nochmahls eine Reise nach China thun; derKönig von Preussen aber beriefihn zu sich, und machtenicht ihn nicht nur zu seinen! Commercien-Rakh,sondern wolte ihn auch in Gesandtschaft nachPersien brauchen. Allein desKönigs Tod unterbrachsolche Reise, dazu schon alles in Bereitschaft war. Erhat sich nach derZeit zu Königsberg aufgehalten, undman hat von ihm eine orientalische Reise, die in ver-schiedene ausländische Sprachen übersetzet, von ihmauch 172; unter dem Titel: neuvcrinchrce Beschrei-bung der grossen chinesischen Reise zrun anderninahlediret worden. Mol,
BRAND (Frider.), gebohren zu Eck auf der Insel Al-sen, wo sein Vater, Nicolaus, Pfarrer war, den 13Aug. 1632, studirte zu Franckfurk, Leipzig und Wit-tenbcrg, wurde darauf 1638 Pfarrer zu Schwcndin-gen und Glorup in Finnland, um 167g aber Probstvon Falstern und Pastor zuNicöping, schrieb syleamsolilogniorurn s. modirarionum sacrarum, so -Heinrich-Herstad ins Dänische übersetzt hat; Trost-Schrifftan Pac. Dockern; die allerliebste wildbahn, derheilige Ehestand; glantzende Taubenflügel, oder aus-führlichen Bericht von ckaubmanni Leben und Tode;Bariilhi ober christliche!; Grabmahl undEhrxn-Ge-dachtniß ^>ans Bergcshagens; von der RöniginMargaretha in Danncmarck,Acorwegcn und Schwe-den und was sich bey deren Regierung merckliches
. zugetragen ; MarspiterumLeucoreum; Carmina; ci-lié Rebe bey bet' Introduction des Vice-Rectors, Sim.Petnei zu Nicöping; Leichen - Predigten rc. gab auchThom. Singo Morgen-und Abend-Opffer, oder 14geistliche Gesänge aus dem Dänischen in deutsche Ver-se übersetzt heraus, und starb um 1690. Mol.
BRAND (Henricus), ein reformirter Theologus undPrediger zu Ziricksee in Seeland,lebte r6n, und schriebverschiedene Streit Schi ifften Wider Franc. LosserumUNd Johann von Gouda.
BRAND (Japob), ein lutherischer Prediger, aus Qved-linburg gebürtig, stand als Pastor zu Raspmberg inThüringen, schrieb brevem & perspicuam expolitio-nem sententiarum theologicarum ex articulodeDeoPatre, Filio & Spiritu Sancto, de creatione, provi-dentia, prxlcientia, Angelis bénis & malts, imagineDei,peccato in genere ikspecie, persona fimul& of-ficio Domini nostri Jesu Christi, so zu Erfurt 162; in12 gedruckt worden.
BRAND (Job.), des Rathsherrn Matthiazu Sün-derburg Svhn,gebohren 1589, studirte zu Rostock undWittenberg/Uiid nahm aridem ersten Orte, nachdemer vorhero noch andere Universitäten in Deutschlandbesehen, 1614 die Magister-Würde an,hcyrathete des
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dasigen Professors Theokogiä, paust Petras Wittwe,wölke aber dessen Profession nicht annehmen, sondernbegab sich 1617 in seine Vaterstadt,wo cr alsobald znmPrediger, 1622 aber zum Pastor bestellet ward. Er
schrieb guLstionos a'iguot illustres de lege naturaa
6 prasdicationibus inulitaris ; difputationes IX phy-sicSs ; collegium disputadonum metaphysicarum ;heptalogumChristi erucifixi ober 8 Predigte» Über die
7 Worte Christi am Creritze, welche dem eislebischcnPrediger,Poh. Brandesio, von einigenmitUnrechtbey-geleget werden; Leichen ^Predigten, und starb den 21April 16;4, im 6; Jahr. Mol.
von BRAND (Johann Arnold), ein Professor Juris zuDuisburg, gebohrcn zu Deventer in Ober Ussel den 29Jnl. An. 1647, gieng, nachdem er seine Studien aufAcadémie» vollendet, sich auch einige Zeit bcyPohann-Hinftn, JLro zu Wesel, aufgehalten,, 167z mit derchur-brandenburgischcn Gesandtschaft an den Czaar.An-1680 erlangte er die Doctor-Würde,«nd advcci'r-te vor dem Hof- Gerichte zu Eleve, wurde auch zumStaats Rath erivehlet, und An. 1683 zum ProfcssoreJuris nach Duisburg bcruffen. Er starb den 26 May169t von übermäßigem Studiren Er hat purgacio-nern vetcris juris geschrieben, darilinc er dem Tribo-niano das Wort geredet. Ausserdem ist seine Reisenach Moscau nach seinem Tode von -Hcnrico Thristianovou-Hennin ausLichtgcgeben,und solcher dessenLebcns-Beschreibnng beygefüget worden, welche auch 1702 zuWesel lateinisch in 8 gedruckt worden.
BRAND (Job. Paul), ein reformirter Prediger zuHa-nau, gebohrcn daselbst 1701 den 2;ten Martii, gieng1720 auf die Académie nach Marpurg, von bannenaber nach Bremen und Utrecht, ward nach seinerZu-rückkunsst nach Hanau allda 1727 dritter ausscrordcnt-licher,und 1729 ordentlicher Pastor, in welchem Amteer 1743 den rz Julii gestorben. Seine Schrifftcnsind: ÉtúJiov mzvfia.rix.0v , oder geistliche Laufbahn,darinne der Grt und Beschaffenheit der Laufübun-gen der alten Griechen vorgestellet und auf vieleGerter der heiligen Schrifft zugeeignet wird ; An-hang zu der geistlichen Laufbahn, darinne der geist-liche Sinn selbst in einer Betrachtung der Wortei Cor. IX, 24 vorgestellet wird; Versuch wie die-Haupt-Wahrheiten der christlichen Religion an ftatder sonntäglichen Evangelien auf eine nützliche underbauliche Weise vorgetragen werden können; sechspredigten vorn jüngsten Gerichte über Mattn. XXV;Einleitung zur Erkenntniß und Gebrauch des heutzu Tage in einem grossen Theile der evangelifch-rc-formirten Barche gebräuchlichen rnethoäi conLio-nan'Ji; Erklärung über das Hohe-Lied Salomonis,die aber nur von Cap.l bis Lag. II r. 7 abgedruckt ist,weil der Verleger für Endiguug der Schrifft, banqve-rot wordkn. Neub.
BRAND (Nicolaus), gebohreil den 17 Jul. 1650 ZUSündcrburg, wurde zu Leipzig Magister, 1676 Vcspcr-Prediger in feiner Vaterstadt, 1630 aber Pastor da-selbst, schrieb exorcir. ad oraculutn de Meista Psalm.
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