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LXIX, 5 ; n «gleichen die Ruhe mitten, in und nachder Unruhe eines Gläubigen, in einer Leichcn-Predigtüber Johann Brand, nordnrgischcn Probsien und Pa-stor» zu Ecken, und starb den z Nov- 169z, iM4ZttnJahr. Mol.
BRAND (Otto), ein Prediger zu Hacke»berg im nor-burgischen Gebiete, aus Sünderburg, lebte zu Ende des17 Secnli, und schrieb panegyrieumßacoboll reziM.Briranniw, lud regni aufpicia, tu Versen. S 3 ïslit tl’tffieinen Brief an ihn von Schurtzfleischenitt dessen epist.arcan. T. X p. 340 an. Mol.
BRAND (Paul-, ein Mcdicus von Sünderburg, dien-te anfangs um 1678. als königlich dänischer Feld-Me-dicus in Schonen, ward hernach Stadt - Mcdicus zuBergen, starb aber vor übermäßiger Betrübniß überseiner Frauen Tod 1687. Man hat von ihm ausserverschiedenen Disputationen manudu&ionem säluta-rem ; or. parentalem in obitum Jo. Olsonii ; quere-lam de obitu uxoris; obs. de dyfenteria castrenstejusque caufa verminosa & curatione, welche in Thom.Eartbohni ast.med.hafn. vol. V stehet. Mol.
BRAND (Petr.), von Sünderburg)wo sein Vater w-cvlan!, Pastor war, studirte zu Jena und Kiel, disputir-tt an beyden Orten, und nahm an dem lctztern 1677die Magister Würde air, wurde 1678 Prediger, nachge-hends Ärchidiaconus in seiner Vaterstadt, und starb1707 an einer ansteckenden Kranckheit. Man hat vonihm dist.theol.de paslionibus corporis Christi mysticiadCol.I-, 24. Mol.
BRAND (Theodoms), ein kluger und beredter Bür-germeister, zu Basel, woselbst er 1488 gcbohrcn, hat,nachdem er die lateinische Sprache begriffen, dieBar-bi»r- 5 lnnst gelernet, Anstalt gemacht, daß die Uni-»versttät zu Basel mit gelehrten Leuten besetzet worden.Und ist 1538, 4Oct. gestorben. Ad.
ERANDANUS, oder Brandonins, ober Blandonius,(Arias), ein portugiesischer Jesuit, gebohren 1329,ist einer von den ersten MißionariiS in Ost-Indienaus seiner Societät gewesen, hat viele Heydcn be-kehret, Und epistolam de rebus gestis irilndia abho-nunibus foc. J.; ingleicken epistolam anno 1555 tuseiner Muttersprache geschrieben. AI.
BRAND AON (Amon.), ein Clstercienser-Monch,gebohren istoi, lebte zu Alcobaza in Portugall, warköniglicher Historiographus, setzte Bernharöi ve Bist-ro Buch, so er unter dem Titel Monarqnia lulitanageschrieben, fort, gab diese Continuation 1630 und1672 in zwey Theilen zu Lissabon heraus, und starb1683 zu Listabo». Mémoires de Porragal. Ant.
BRAND AON (Francisons), ein Anverwandter destzorherstehenden Antonii, aus Portugall, lebteinderersten Helffte des 17 Seeuli, war ebenfalls ein Ci-stereienser , und setzte fctcMonarchiam Inlitanam fort,schrieb auch das dritte Volumen darzu, über diesesaber voto de Dotta teiipa. Ant.
BRanDLN (George), ein deutscher stCrus, schriebIóoocollestanea super concordatis inter federn apo-
BRANDI BRANDMÜLLER 1334
stolicam & nationem Germania; , welche 1694 JtlColn wieder aufgelegt worden.
BRAND! (Ambras.), eilt Dominicaner von Rom,war Doctor Theologia und ordentlicher pabstlicherCapellan, bekleidete auch die Stelle eines Priors undProvincials, schrieb trions/) délia gloriosa Vergifte delSS. rojario ; ragionamethi sopra gli /ávWEruftavit&c.de profundis &c. tre cantici ßenedictus, nunc di-mittis, Domine audivst, e deüa madunna la SS. Ver-gifte e délia paßone di noflro Signore, welches letztereMerck aber'viellcicht noch im M8. liegt, und starb,über 90 Jahr alt, 164;. Reh.
BRANDIS (Caspar), ein deutscher Jefnite von Wer-ke in WestpHalen, gebohren 1388 den l Aug. lehrtedie schönen Künste, wurde Präfcctus Scholarum,Pre-diger und Confessarius zu Paderborn, Aachen undEmmerich, starb an letzterem Orte 29 Der. 1648,und hinterließ einen -Heryens-Spicgcl, welcher etli-che mahl zu Paderborn ist aufgelegt worden. AI.
BRANDIS, oder Brandeis, (Franz Adam), ein ge-lehrter Graf, zu Ende des 17 Seculi, war der gcfur-steten Grafschasst Tyrol Erb-Siiber-Cämmerer, undschrieb fruchtbringenden österreichischen Lorbcer-Zwestg , gab arich solch Merck im Lateinischen unterdem Titel Fama austriaca vermehrter heraus 3 fernerdes tyrolischcn Adlers immer grünendes Ehrcn-Rranylcin, und Lebens-Beschrcibnngcn Lud. Ber-trandi, Pabsts pii V, und Pafchalis eines Fransciscancrs 3 übersetzte auch des P. Marri ab AvianoFlammen der göttlichen Liebe aus dem Italiänische»ins Deutsche. Hend. Hühners bibl. geneal. :
de BRANDIS (Henricus), war Bischoffzu Costnitzvon IZÜZ bis 1383, und schrieb das Horologiumxternas fapientiae. Pollbv. Fa.
BRANDMüLLER (Jacobus), des baselischcn Theo-logi Johann -chrandmüllers Sohn, gebohren 1365,ward 138; Magister, zwey Jahr hernach ProfessorPoetices in dem Pädagogro , nach diesenr Predigerin Obcrweilcr, und von dar An. 1589-Diaconus i»der Unter-Stadt, welchem Amt er über 42 Jahr vor-gestanden. Er versähe auch einige Zeit, da JohannBuxrorff eine Reise in sein Vaterland that, alsVi-carius die hcbtäischc Proftßion, und starb An. 1629den 19 Nov. an der Pest. Seine Schrissten sind:analytis rypica dominical. & festival, evangelior.cum obferv. ; analysis epistol. apostolic. ; analylis li-bror. poetic. & propheticorum V. T. ; Comment, inEzechielem&Threnos; ferieslocor. commun, theo-
loricorum. W,d.HL.
BRANDMüLLER ( Jacobus), ein RechtsgelehrterznVasel, und des vorhergehenden Theologi,JacobLrandmüllcrs, Enckel, gebohren zu Basel 1617 imScptembr. warb zu Basel 1634 Magister, und triebhernach das Studium Juris, trat eine Reisean durchFrankreich, Engelland, Holland und Deutschland,ward zu Balel 1649 Doctor, nachdem er bereits eineZeitlang, mit Erlaubniß der Universität, wiewohlPp pp 2 ohne