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ohne össentlichem Titel , über Flori epitomen histo-ria: romanx gelesen, erhielt 1652 die ProfeßiouemJnstitutionum, und 1666 die über die Pandectcn,und starb im Septembr. An. 1677. Seine Schrit-ten find : Difp. de lege ; diip. varii argumenti, Wel-che unter andern Nahmen in Tom. difp. dalli, erschei-nen; manudustio ad jus canon. 8c civ. ; dubia jurid.ad Schotani examen juridicum &c. Geb. Feschhat ihm die Leichenrede gehalten, und darinne dessenLeben beschrieben.
BRAND MiiLLER (Johannes), einDoctor Theologiäund Professor novi Tcstamenti zu Basel, war zuBi-berach in Schwaben An. 1533 gebohren, begab sich,nachdem er 1549 zu Tübingen studiret, An. 1551nach Basel, und ward daselbst Magister, ver-sähe hierauf 1554 in den Dörssern Tèrweiler undAlmschweiler das Amt eines Predigers, ward 1555zu Basel Jnspector Collegii, und Professor Rhetori-ces, 1556 Diaconus, 156; Prediger an derKircheSt. Theodori, 1576 Professor hebraä Linguä, 1581Doctor und Professor Theologiä ordinarius. DieLehre. Johann. Gecolampadii und der Reformirtenvoin heiligen Abendmahl verföchte er eifrig, undRa-mus heissct ihn in seinem Buche , Basilea genannt,cecolampadianx linceritatis germanum lucceli'orem.Er starb An. 1596, in dem 6; Jahre seines Alters.Seine Schrifften sind: Gespräch von den Früch-ten des Glaubens ; Leichen-Predigten ; Hsch;eit-Predigtcn über das 1,4,6,9 und lote Capitel desBüchleins Tobiä; Gespräch von der Auferstehungund ewigen Leben. Fr. H. Job. Conr. Ruppeji de-scriptio vitae 8c obitus Joh. Brandmiilleri carmine,Balil. 1601 in 8-
BRANDO (Johannes ),(in niederländischer Cistercien-ser-Mönch, starb 1428, und ließ ein Chronodromums. chronicon ab O. C. ad A. C. 1414, das Barthol.Ve Becka bis auf 1431, und 2 legid.de Roya bis1463 fortgesetzet, welcher letztere dasselbe auch von1292 an in ein Compendium gebracht , das vonAdr. dc Bude bis 1480 fortgesetzet und zn Franck-furt 1620 in fok. in den armai. belgic.T.l ans LichtBestellet worden; ferner ein chronicon de gestisprx-latorum monasterii dunensis. Vi. O. Fa. A.Sw.
BRANDOLINUS (Ant.), ein Dominicaner vonVerona, fiorirte i;8o,war ein guter THeologusundPoet, und ließ opusculum in landein virginis dei-par», so zu Verona oder Venedig 161 8 heraus gekom-men. 'Ech.
BRANDOLINUS (Aurelius), ein guter Redner,Musicus und Poete, von Florentz, wurde wegenseiner truffcnden Augen Lippus genannt, lehrte zuOfen und Gran die Oratorie , und wurde hernachzu Florentz in dem Augustiner-Orden Priestersschriebcomment, über die Episteln Pauli; historias Sancto-rum; carmina; comment, in V. 8c N. Testainencumf. historias Sanctorum V. 8c N. Testament! in Heroi-schen Versen; de lege; Paradoxa christiana; dialo-
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gum de human« vitx conditione 8c toleranda cor-poris xgritudine ; de ratione fcribendi epiilolas;orationes 8c carmina in 1 andern Ant. Squarcialupi8 c 3 apt. Plarinx ; orationem de virtutibus a Jesu in
paffione ostenüs, und starb zu Rom 1498 an der Pest.Ghil, B. OI. AE. Fa.
BRANDOLINUS Poggius, siehe Poggius.
BRANDOLINUS ( Raphaël ) , ein Neapolitaner,lebte am Ende des izSeculi. war von der Geburt anblind, brachte es aber doch in der Historie, Oratorie,und Poesie sehr weit. Er hielt für dem König Carleinen Panegyricum, welcher ihm so wohl gefiel, daster ansruffte: Magnus orator, fumntus Poeta; wor-auf er demselben eine jährliche Pension von hundertDucatcn gab. Er schrieb auch or. de landibns CofmiMediceiad Leonem X; or. ad Concilium lateranense,welche letztere in der ambrosianischen Bibliothek zuMayland imMS.liegt. To. Fa.
BRAND 0 LINI(Thom.) , ein Dominicaner vonNeapoliö, war Doctor und Professor'Theologiä da-selbst, auch ein guter Prediger, wurde 1615 Bischoffzu Minori, und starb den 29 Frbr. 1636 ; ob er Schriff-ten hinterlassen, ist unbekannt. Ug. Ech.
BRANDONIÜS (Ant.), siehe Brandanus.
BRANDS (Sim. Wolf), ein berliner Jude im Anfan-ge des i8 Seeuli, gab zu Berlin 1701 in fol. varici-nium arcanum prophet« regii Psalm. XXI heraus,darinne er zeigen wolte, daß die Crönung des Churfür-sten Friderici III von Brandenburg zum König in er-meldtcm Psalm vorher verkündigt fty. W.
BRANDSACK (Antonius), ein Franciscaner vonLeutmeritz in Böhmen, war Professor- Philosophia undTheologiä, zweymahl Provincial seines Ordens, undstarb zu Cremsier in Mähren 1683 den 1 May, im46tenJahr, nachdem er Philoibphiam und Theolo-giam edirt. W, d.
BRANDT (Caspar), ein Sohn Gerhardt Brandt,gebohren 16;3, 2; Junii, wurde zu Rotterdam undhernach zu Amsterdam Prediger bey den Remonstran-ten, schrieb hißerie van bet Leven van tìuîg de Groot;XXXII Predikatien over verscheide Texten-, Bede enBoetßofsen in elf Predikatien in verscheide Gelegentbe-den vitgehreidt ; bet onze Vader of Vitbreiding over'tvolmaakfie Gebeedt onzes Heere ; holländische Gedich-te, welche 1701 zusammen gedruckt, und 171; mitseines Bruders Johanni« Gedichten zusammen auf-gelegt worden; historiant vitx Jacobi Arminii, wel-che sein Sohn Gerhardus Brandt 1724 zu Amster-dam heraus gegeben, der Herr Cantzler von Mos-heim aber 1725 mit Anmerckungen auflegen lassen,und starb 1696, 5 Oct. Cattenburgh in bibliothecaRemonstrantium.
BRANDT (Gerhardus), ein reformirter Theologus,gebohren 1626, s; Jul. zu Amsterdam, wurde an-fangs zu Nieukoop Prediger, und 1667 Pastor derrenionstrantischen Gemeine zn Amsterdam, schriebKort Verhaal van de Reforrnatieen van den Orlag te-
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