BRAUN
1343 B RAUDLACHT BRAUN
ottomannische Chrotricke aus der türckischcn in die ita-liänische , und des chinesischen Doctoris lUrhcmemoBhlpay Espejo politico y moral aus der türckischcn indie spanische Sprache. HL.
BRAUDLACHT (George), einWcstphalc, warHof-meistcr bey einem jungen Herrn zu Jena, und schriebepitomen jurispr.ud.erma; publicx univers®, welches1636 31t Scblcusingcn, herauf 1653 Z" Jena, und1661 zu Gvtha, zuletzt aber von Lhristeph Lconh.Leuchtio, nebst Jac. Lawpadii tr. de repubüca roma-no-germanica, 1666 zu Arnstadt in 12 heraus 'ge-geben worden, und vielen gar zu parteyisch scheinet;ferner historiant pacisicationum austrio -lulpano - gal-licarum ab annis plus quain ducentis usqueadannum1630,'welche sehr ästimirt wird; meditamenta pacif.de restitutione bonorum, digniratum &c honorumablatorum. Hend.
BRAUER (Beruh. Dieter.) , sonst Zythopœus ab Ha-chenburg genannt, ein Rechts - Gelehrter von Dort-mund in Wesiphalen, wo sein Barer Prediger undScbul-College war, gebohrcn 29 Dcc. 1629, studirtezu Rinteln, Giessen, Cölln und Straßburg, und nahmnach seiner Zmückkunfft von Reisen, zu Heidelberg1636 in Gegenwart des Churfürstcus, die Doctor-Würde an, advvcirre darauf vor dem speyerischcnReichs-Cammcr-Gcrichte, ward von Worms, Lindauund andern Städten zu ihrem ordentlichen Sachwal-ter vor ermeldetcm Gerichte bestellet, auch vom Chur-
. fürsten zu der Pfaltz zum Hofrathe gemacht. JnrJahr 1667 ward er Stadt - Syndicus und Probst ander Cathédral -Kirche zu Lübeck, im folgenden Jahraber Syndicus der gesamten Hansce-Städte, endlich1669 Bürgermeister zu Lübeck, gab Rodmgi paudectascamerales vermehrt und mit einem wcitläufftigen Re-gister heraus, und starb 19 Jan. i6g6 an einem hitzi-gen Fieber, daran auch in eben dem Moiíate Z seinerTöchter, 2 Eidame, und ein Enckct verschiedeir. Alol.
BR AUEIO, ein berühmter Bischofs zu Saragossa inSpanien, im 7 Scculo, hat verschiedenen Conciliis zuToledo beygcwohnet, uikd 2 Briefe an Ifidorum Hi-Jpai ., der ihm seine libros originum dcdicirt, auch einkurtzcs eloglurn von ihm geschrieben, welches beymGurio und in den Actis Sanst. 3 April stehet. Seineandern Schrifften sind vira 8. ZEmiliani, das beymMabiüon. Sec. I Benedict. anzutreffen; vita S. Leuca-dke; vira S. Vincentii, Sabince, Christetidis und ande-rer Märtyrer zu Saragossa,' virx Parrtim; de vanaseculi sapienria ; de adventu Apostolorum Jacobi,Petri & Paul! in Hispaniam; sylloge canonum. Dasunter seinem Nahmen cdirte Glnonieon aber ist un->tergeschoben. Er starb 26 Mart. 646. Anr. Fa.
BRAUN, siehe Bruno und Brunn?.
BRAUN (David), ein gelehrter Soldat, gebohren 1664den 13 April zu Craplau im Osterrodischen, hielt sicheinige Zeit in Norwegen und Polen auf, ward daraufBurggraf zu Marienburg in Preussen, und Kriegs-Commissarius der Cron-Artillerie, und bekam, als er
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1698, nach dem mit den Tartam geschlossenen Frie-den, die Cron-Artillerie nach Preussen gebracht, vondem König Auguste das Lehn-Gut Herrnhagen beyMarienburg gcschenckc. Als aber 1704 die Schwedennach Preussen, kamen, und die Artillerie wegnahmen,muste er sich rcririren, und ìvard 1706 preußischer Hof-rath und Intendant des den; brandenburaischeu Hofeverpfändeten elbingischcn Tcrricorii. Nachdem er aber
. 1720 seiner Dienste erlassen worden, lebte er auf sei-ncnr Gütgeu Eichwalde bey Eibingen, und starb 1737den 5 May. Seine Schrissren sind: de sublimi ho-minis l'cienriaj de juriuni regnandi fundamentaliumin Polonia ratione & modo ; Bericht vom polni-jcheu und preussischen Mciny Wesen; rrakk. deicri-.ptormn Pokmix & Pruffi® virrueibus & virils ; geist-liche Betrachtungen und Gebete, unter dem Titel:osticia christianorum quoridiana, und dc'M NahmenDejtderius Uonagius. Im MSt. verließ er eine para-phrastisiche lleberfetzung des Neuen Testaiuents, davoneine Probe inl ersten Theil der preussischen Zeheirdenstehet. Arnold.
BRAUN, oder Brunus, (Georg), ein gelehrter Deut-scher, lebte am Ende des 16 und Ansauge des 17 Ee-culi, war Archi-Diaconus zu Dortmund, lind Canoui-cus, auch Dechant unserer Lieben Frauen in Gradibuszu Cölln, gab 1593 bis 1616, nebst Francisai Bogen-bergio theatrutyi urbium daselbst in 6 Folianten mitKupfern; ingleichen eine ?cede wider die im Concubi-nat lebenden Priester; das Leben JEsu Christi; dasLeben der Mutter GOttes; clet'enlionem earbolieo-rum tremoniensium adverius lutheranica; ibidem fa-ctionis prxdicantes; Corn. Jansenii homilias omniumdierum dominicalium totius anni in einer Collectionhcratis. 8w. B.
BRAUN (Johann) , gebohren znStlltzbach deii29Apr.1581- sttidirte zttStlltzbach undAltdorff, von wannener 1605 als oberster College an die Schule zu Stlltz-bach beruffen wurde, An. 1607 Pfarrer zu Thissa inBöhmen, 1612 Diaconus zu Sultzbach, und 1617 beyder Ausrichtung des Gynntasii daselbst Professor gräcaLinguä wurde. Alt. 1628 müsse er vor den Catholi-schen kümmerlich fliehen: worauf er sich ineistens zuCulmbach aufhielt, bis er 1629 Pfarrer zu Melcken-dorff wurde, als er eben den Beruf zur Pros gräc.Lingu. nach Altdorff betank, solchen aber nicht an-nahm. An. 1637 wurde er Superintcndens zu Bay-reuth, wo er 1632 starb. Er schrieb ebronieon nojd-gavieni’e; ephemerides s. historiant exulum ; res ge-itas Gustavi Adolphi & Suecorum in Germania, wo-von aber nichts gedruckt ist.
BRAUN (Jo.), ein holländischerPhilologusundTsso-logus, gebohren 1628 zu Kayserslautcrn in der Psüs,muste wegen der Kriegs-Unruhe nach Metz fliehen, vonda er sich nach Leiden begab; allwo er erst die Kaust-mannschafft lernen wolte, sich aber hernach >ust dasSttidiren legte. Er that darauf ciire Rei>e dmcyFrauckreich, die Schweitz und Deutschland, ward tb >