Band 
Erster Theil A - C.
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1341-1342
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BRASSICANUS BRATUTI iZ4^

1341 BRASEN 1 US BRASSICA

setzt worden; Parentatio carmine epico expreíla devira & morte Sigismundi AuguíH, ducis megapolita-ni; orat. pro honoris & verse gloria: studio & ini’pecie pro honoribus Hteratorum academicis qudsgradus vocamus ; oratio in memoriam Henrici Ca-merarii. W, m. Etwas von gelehrten roftockischenSachen.

B R A S E NIU S (Janus Olai), ein Magister der Philo-sophie aus Hollstein, war 1688 Conreetor zu Rlpen,wurde hernach 1698 Pastor auf der Insel Fauoe, woer noch 1722 am Leben war. Er hat distl philol.de etyrnologia geschrieben. Mol.

BRASIATOR (Joh.), Wird auch von andern Joh.Franckcnstcin genannt, weil er aus Franckensteinin Schlesien gcwcst, war 1410 der erste,, so auf derneuen Universität Leipzig zum Doctor Theologen ge-maci)C wurde, trat in den Orden der Prediger-Mön-che, begab sich alsdenn nach Breßlau, allwo er Vica-ritiö und Reformator des Klosters St. Adalberti,auch vom Pabste zum Jiiqvisitor der Ketzer im breß-lauischen District.constituirt, und endlich" Prior Pro«Viîieialis Pvloniä Wlirde; schrieb lerrnoiies magille-riales ; iermones ad Clcrum ; sennonei in evangeliadominicalia & festivalia de Sanctis 1 pertotum annum ;de hsrericorum erroribus ; Tract:, de inquisitionisofficio; de imitatione Christi ; commentar. in PetriLombardi fententiarum libros quatuor; comment,in Pentateuchum Mosis, und starb 14 46 zu Breßlau.Er scheint von 3o. Brcstlaer, destin ('ontaua in mo-num, gedencket, INid wo er ihm librurn contra erro-res XÍI AJtemburgi in Misnia excitâtes beyleget,Nicht unterschieden zu seyn. beb.

BRASICHELLANUS, oder Brasichellus (JoannesMaria), war 1607 S. Palarii apostoliei Magister zuRom, und edirte daselbst einen sehr rar gewordenenindicem librorumexpurgandorum, besten andrer To-nms sogleich, ehe er noth aus Licht gekommen, 1612auf päpstlichen Befehl mit dem bereits edirten er-sten Tomo suspendirt worden. Ein Extrakt davonsteht in Theos. Trusii Vergnügen müßiger Stunden,Und in Jae. Fridk. Reímmanni caralogo bibiiothe-err Pute. >

BRASK, stehe Brafch (Joh.).

Brasser (Franc.), ein Rechenmeister zu Lübeck, amEnde des 16 Scculi, war in seiner Kunst so erfahren,daß ihn Voßius de scient, mathemat. unter die Vor-nehmsten mit rechnet. Er schrieb in nieder-sächsischerSprache ein Rechen-Buch, welches auch ins Hoch-deutsche, und von Ttten weseiovcn ins Lateinischeübersetzet worden. Mol.

BR.ASSICA (Jac. obet Johann), sonst auch Rooloder Rools genannt, ein Niederländer aiks Rotter-dani, schrieb saturnalta s. septentias ad imitationemparadoxorum Ciceronis difputatas ; de etymo Hol-landis ; de certo vitas genere deligendo ; apologosB Rbelluin facetiarum ; consolatkuxemdepestilentke

morbo; isigogen ad mortem; responsionem ad ob-jectiones Dousse ; sjliare, it. pemmata ad Philodu-sum ; Gedichte, gab auch Reiner. Gnojl Bücher derebus batavicis heraus, und starb istly. A. Sw.

LRAS8ICANCS (Joh.), ein Schulmann deskübin-gischen Gymnasü, welchen Herm. von ver HarvrTom. II autogr. sehr rühmet, daß er durch das un-geschickte Opus grarnmaticurn Akxandri Galli bewo-gen worden, Institutiones grammatteas elimatiflimasin 4 itmö Jahr 1517 zu schreiben. Man hat auch von

ihm epistolam ad externarum nationum eruditillimos,

worinne er sein tübingisches Gymnasium sehr herausstreichet.

BRASSICANUS (Jo. Alexander), hieß mit seinemeigentlichen Geschlechts-Nahmen Lohlburgcv, undwar im Würtenrbergischen An. 1502 gcbohren, stu-dirte zu Tübingen mit solchem Fortgang, daß er schonin seinem 18 Jahre zum Otatore und Poeta laureatoernennet wurde. Nachdem er hierauf eine Zeitlangan diesem Ort gelehrek, wurde er zu einer gleichenStelle nach-Wicii berußen, und starb daselbst den 27Nov. An. >?Z9- Er hak sieh des Titels eines JurisConsulti bedienet, ob man gleich nicht melden kan,wo und wenn er den Gradum eines Doctoris ange-nommen. Seine Schrifften sind: ln Camlum, eie-

ÄUM Regem Rornanor. idyllion, elegia, dialogi, epi-grammaca, die er in seinem 19 Jahre heraus gegeben;Not® in Petronium , welche in der franckfurtifche»Edition des Pecronii All. 1529 befindlich sind ; com-mentar. in Salviannm presbyterum, den (Zorn - . Rlt-tcrshusmü feiner Edition des Salviani 1623 einverlei-bet; Proverbiorum syminicta, cum appendice fym-bolorum Pythagor® ex Jamblicho; epistola de bi-bliothecis, cum primis regia budensi, die ill MaSerlcollection von dieser Materie anzutreffen. Ausserdiesen hat er auch verschiedene Schrifften, als deSGennadii Scholarii dialogum, de iincetitate christia-nte fidei, incerti cujusd. autoris hymnum in Apoiii-nem; ingleichen Geöponica, feu de re rustica librosXX, Constantino Imp. adscriptos, «. a. IN. griechisch,und zwar die beyden erstern mit seiner Ueoersetzungheraus gegeben. Einige halten dafür, daß Jo. Luv.Braßieanus, der zu Wien An. 1549 als Doetor Ju-ris gestorben, und Joh, Ambros Brasiicanus, wel-cher eben daselbst um das Jahr 1573 die päbßlichenRechte gelehret, seine Söhne gewesen. Nie.

BRATHWAYTE (Richard), einEngelländer, legtesich Zeit seiner academischen Jahre sonderlich auf dieHistorie und Poesie, ward hernach Capitain zu Fuß,und starb An. 1673 den 4 May. Seine Schrifftensind: tbe Englisb Gentleman and Genttewoman, dar-inne er viele locos communes zusammen getragen 3Sutrey of bistory ; Viele englische poemata und Comö-dien. EIE.

BRATUTI (Vincentius), ein Legations-SecretariusKönigs Philippi iv in Spanien, und Dollmetscherder türckischen und persischen Sprache, lebte in derMittendes iISeculi, und übersetzte des Saldini

otto-