BREYN
BRIARD
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ncn. 1699 berief ihn der Graf von Hohenlshe-Pfe-delbach zum Hof-Diacono und Beicht-Vater; 1702aber zum 'Hof-Prediger und Cvnsisiorialàth. 170;ward er von Christian Lraft, Grafen von Hohenlohe,nach Jngelfingen zum Hof-Prediger, Consijlorial-Rarh und Stadt-Pfarrer beruffen, allwo er auch174; den 16 Dccemb. am Schlage verstarb. Manhat von ihm Leichen-Predigten und Trauer-Reden.AHE.
BREYN (Jacob), ein Botanicus, gebohrcn 14 Jan.1637 zu Dantzig, aus einer brabantischen Familie, be-zeigte von Kindheit an Lust zur natürlichen Historie,und sonderlich der Botanic, studirte zu Leiden, kehrtenach seines Vaters Tode nach Dantzig zurücke, reiftteaber darauf noch verschiedene mahl nach Holland, umdie schonen Gärten, und dariuue die neuen und rarenPflantzen zu besehen. Endlich verheyratete er sich inseiner Vater-Stadt, und war die gantze Zeit so eifrigüber der Botanic, daß er auch die Profeßion. Votani-ces zu Leiden, so ihm etliche mahl angetragen worden,nicht annehmen wollen. Er ließ einige Observatio-nes.tii die Éphemtírides natur* Curioíbrum setzen, gabcentumm plantarum exoticarum aliarumque minuscognitarum; ingleichen 2 fafciculos rariorum in Bel-giiJiortis exiitentiu'm plantarum heraus, fontC aberweder den dritten sasciculurn , ob gleich schon einigeKupsser dazu gestochen waren, noch das fürgehabte' viriäaüam EornereUlse , wegen beständiger Leibcs-Schwachheit zn Ende bringen, sondern starb 2; Jan.1697. Seilt Prodromus fasciculi plantarum ranorum
& indiculus plantarum bralilienlium nomlum edlta-rum stehet in Chr. Mentzelii indice nominum planta-rum multilingui. Sein jüngster Sohn, Iohaun Phi-lipp, ist Medicina Doctor, und der königlichen engli-schen Societät, wie auch der NaturÜ Curteforum Mit-glied. GP.
BREZ/EUS (Simon), siehe Maille.
da ERIA (Simon), siehe Marti nus IV.
de BRIACHÖ (Nie.), siehe Byart.
de BRIANSQNE (Guido oder Gérard), Cttt Mino-rité, war ein parisischer Doctor der Theologie,, und Le-ctor zu Toulouse, fiorirte in der Mitten des r; Se-culi, und schrieb Comm. in IV libros sententiarum ;in 7 Psalmos pœnitentiales und in Dionyßwn Areo-pagitam de cœlerti hierarchia. Fa.
BRIANT (Alex.), aus Sommersetshirr, war catho-lisch erzogen, und reiste nach Rheims und Dovay, wardein Mönch, kam wieder in Engelland, fieng an Leutezu bekehren, wurde aber gefangen, schrieb aus demGefängniß Eiteras ad Patres Soc. Jesu in Anglia de-gentes, und ward wegen Hoch-Verraths 1581 zu Ty-burn gehangen und geviertheilt. Wo.
8 R I ^NUS, siehe Walton.
BRIARD (Claudius) , ein JCtus, und des hohen Rathszu Mecheln Präses, schrieb in niederländischer und la-teinischer Sprache de ordine & forma judiciorum, und
starb;den 10 Oct. 1557. Sw.
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BRIARD (Jo.), vonBalliol, aus demAathischen, da-her er Atheniis heist, ein Doctor Theologià, wie auchCantzler der Académie zu Löven, ■ halst viel zu desErafini N. T., schrieb auch Quitt. quodlibeticas ;de contracta íòrtis f. lotteria ; de causa indulgentia-rum Lee. und starb 8 Jan. 1520. A. Sw.
BRIARD (Lambert.), ein JCtus, gebohren zu Dtttt-kirchcn, war unter 11 Brudern der jüngste, wurde Prä-ses in dem Concilio zu Mecheln, und Rath bey demKayser Carolo V, schrieb conlilia, live reiponia jurisde materia appellationis; einen Tractat de ordine ju-diciario in caulis civilibus & criminalibus in nieder-ländischer Sprache, und starb zu Mecheln 10 Oct.15:57. Sw.
BRICCIUS (Johann), ein Philosophus, Mathemati-cus, Musicus und Mahler, gebohren 16:* zu Rom,feite nach seines Vaters Meinung ein Polstermachcrwerden, welches dessen eigene Nahrung war; wandteaber alle Zeit, die er von seinem Handwercke eutübri-gen konte, auf Lesung italiänischer Bücher/ und ler-nete aus denselben mehr von sich selbst, als von Prä-ceptoribus; ernährte sich von der Mahlerey, stellte inComödien manchmahl mit sonderbarer Geschicklichkeitdie lustige Person für, schrieb sehr viel Comödien, als
la tartarea infernale, la belln negromanteffa; ladifpet-tosa woglie; gli ottofomflieri , die dem Verfasser ent-wendet, und unter.dêm Titel: l'Oßaria dì Velietrii)VC;aus gegeben worden; il martirio di S. Christend un-ter dem Nahmen Euc.0 de Carolis ; fpeccbio della mi-j'eria bimiana , so gleichfalls ein anderer unter dem Nah-men Er. Scipionis Burgheiii aus Licht gestehet; cananienigmatici tmficali à due, tre , e quattro vuei; compcn-dio dehn vita di S. Francesco'; compcndio della vita di-S. Carola.; vita di S. Francefca romana; staziuni dellaquarestma in Roma; gianto della citta di Napoli per leflamme del Vejuvio; bofpitale de falliti; il Jolduto difanta ebiefa ; historia della creatione del monda ; de-scrizzione della terra e regione fettentrionale ; narra -tione del martirio di citique Perstani ; h’ißarik della S.imagine della Vergine de monti in Roma , nebst vielenandern Schrifften, deren über 50 sind, und starb 1646zu Rom. Er. All. Man.
BRICIUS (Jordan.), ein frantzösischcr JCtus, warConsisiorial-Advocate und Inder major von Provence,lebte um die Mitte des 15 Scculi, und schrieb m proEugenio IV adversus Domin. de Capranica, welcheri)t Balu&ii milcell. stehet. Fa.
BRICONNET (Diönysius), ein Archi - Diaconus zuReims und Avignon , Augustiner - Abt zu Commereyund Espcrna», Bischoff zu Toulon, Lodeve und Sr.Malv, war Will). Briconnct« Bruder, starb GI",und ist ein grosser Patron der Gelehrten gewesen, da-,her'ihm Vatablus, CHchcovxus ünd ati&crc 0clci>rtcihre Schüssen dediciret haben. Joacb. ßcnoaH orat.
- de laudibus Dionyf. Briçonneti, Paris. 1536, 8-
BRICONNET (Wilhelmus), ein Bischoff zuME/
war des vorherstehenden Dionysu Bruder, legte Jw