BRIET BRIGA
*37 P
nung der lateinischen Kirche von: Ausgehen des Heil.Geistes gerichtet sind/ und in der vaticanischen Biblio-theck im MSt. liegen. Pin. Aiiat.
BRIET (Franc.), ein Capucines Mönch von Ren-«es, florirte in der Mitte des 17 Secnli, und gabzu Rom in 3 Qvart - Bänden einen kurtzen Begriffvon Baronii annalibus tu arabischer Sprache heraus,fügte auch dem 3 Bande eine Fortsetzung bis 1612bey. Ea.
BRIET (PhLlippus) , ein Jesuit, gebohren zu Abbevillein der Piccardie 1601, trat 1619 à die Societät, lehr-te die schönen Künste und Rhetorik zusammen 14 Jahr,war Schvlarum Präfectus, erklärte die Heil. Schrifft,starb zu Paris 9 Dec. 1668, und schrieb parallel, géo-graphie vereris 8 c novx; chronicon universale s. an-nales mundi ; syntagma de poetis veteribus ; Xeniacollegii rorhomagensis oblara Delphino ; acuta di-cta poetarum veterum; odas&elogia; concordiamchronologicam, welche zu Paris 1670 in 5 Voll. infol. heraus gekommen, und von p. Labbeo angefan-gen, von ihm aber zu Stande gebracht worden. AI.Hénd.
de BRIEUX (JacobusMoisant) > gebohren zuCaen inder Nieder- Normandie,- am Ansauge des 17 Secnli,studirte zu Sedan die Humaniora, hierauf zu Leydendas Ins, wo er unter andern Gerhard Ioh.Vostmniund Dan. Heinstum hörte. Als er nach Frankreichzurück kam, legte er sich anfangs auf die Praxin, wardauch Parlaments-Rath zu Metz. Weil ihm aber dieStudia elegantiora bester als die nodosaPaulirespon-la futilesque Prstoris formule , wie er selbst in sei-nen Briefen saget, gefielen; so verließ er die Juris-prudenz, und wendete in seiner Vaterstadt seine Zeitbloß auf die schönen Wissenschafften, stifftete auch imJahr 1652 die Académie de belles lettres, so ehe-mahls zu Caen florirte. Insonderheit war er ein Lieb-haber der lateinischen Poesie, worinne er es auch soweit gebracht, daß ihn Bayle in seinen Briefen le plusgrand Poere latin, qui fut en France, nennet. DerKönigin Lhristína gefiel ein Gedichte von ihm sowohl,daß sie ihm eine güldene Kette nebst einer güldenenMüntze überreichen ließ. Seine Schrifften sind: Re-cueil de Lettres ; Epistolae latine ; poemata latina &galtica; dissertations für diverses matteres, de critique,de morale <sf de pieté; Origines de quelques coutumesanciennes <sf de plufieurs façons de parler triviales. Erstarb 1674. Huetii Origines de Caen. Bailles juge-ons des favans. Jedoch sind die meisten Umständedieser Lebens-Beschreibung aus seinen epistolis latinisgenommen worden.
BRIFEEAULT (Jacobus), ein Meistens vonDovayin Flandern, florirte in der Mitte des 17 Recuit, undgab das zte Buch von den Institutionibus medicince
. des Lud. Gdrdinü nach dessen Tode in Dovay 1638,4aus dcnr Aide. heraus. Ei.
» BRIGA (Paul. Phil.), von einigen Paul. de Philip-ps genannt, ein Piemonteser von Nizza, war hertzog-
VRIGA^IVS BRIGGS rz8o
lich-savoyischer Secrctarins, und ein geschickter Poet,lebte im Anfange des 17 Scculi, und schrieb im Ita-liänischen officia mixta; Carmina, und vitam Philippimarchionis ellenfis. ■ Ol.
BRIGAMUS (Nicolaus), ein englischer JCtus, wel-cher um 1550 floriert, und venationes rerum memorabi-lium & rerum quotidianarum IN 12 Büchern, wieauch Poemata geschrieben. Lal. Pit.Fa.
BRIGAdlTI (Uannibal), ein italiänischer Medicusvon Chieti, lebte zu Ende des 16 und Ansang des 17Secnli, und schrieb Avertimenti di prefervarfi di pefli-lenza; aviji intorno aila prefervazione c curatione demorbilli, e delle Vajuole ; dell' bißoria del jhnplici aro-
mati. Er hatte auch einen Tractat von dem Mannaverfertiget, welchen er dem D. Ältomaec nach Neapo-lis schickte, solchen durchzusehen. Dieser aber ließ dasMcmuscript ohne des Autvris Wissen und Nahmendrucken, worüber sich derselbe sehr n>ißvergnügt bezeig-te. Er hat auch unterschiedene andere Manufcriptehinterlassen. To.
BRIGANTINUS (Julianus), eilt Augustiner-Mönchvon Colle inToscana, war in der Theologie und denHumanioribus wohl erfahren, dabey auch ein heffti-gcr Disputator. Er lehrte die Theologie an verschie-denen Orten, insonderheit zu Venedig, wo der Ratheine Medaille auf ihn verfertigen ließ, ihn auch sonstreichlich beschenkte, ward endlich zu Padua Rcctorseines Ordens-Collegii, edirte JEgid. Coimma hexat-meron, schrieb auch einen Tractat de certitudine gra-tioe Dei & laluris nostrs, deswegen es aber in die In-quisition sieh und weil er denselben nicht andern nochwiederruffen wolte, zu Rom in Verhafft gerieth, dar-inne er nicht lange darnach um das Ende des Jahrsi;;i vor Harm und Gram starb. Gan.
BRIGGS (Henricus), ein berühmterMathematicus,gebohren 1560 in einem geringen Dorffe, Warleywod,in der Grafschafft Aorck, war Professor Geomctria, indem Collcgio greshamensi zu Londen, und nachge-hends in dem Collcgio saviliano zu Oxford, woraufer 26 Januar. 1631, im 70 Jahre gestorben. Erschrieb a treatise oftbe Nortbweß Passage to. the southsea tbroug the continatt of Virginia ; arithmeticam lo-'garithmicam, Wie auch trigonometriam britannicam,
' welche mit Henr. Gellt brandi trigonometria britannica1633 zu Gvude in sol. gedruckt worden; tabulas de-
çlínationis ecliptic* in lingulis gradibus, minutis pri-mis Lc fecundis ; prollaphcereiium folis, asquationumephemeridum folis & declinationum folis pro 5 an-nis ab an. 1608 ad 1612; tabulas, quarum ope alti*tudinem poli ex altitudine Hella; polaris exquirerelicet; gab auch Euclidis elemenra nach Commandinilateinischer Uebersetzung, inglcichen Anmerckungen überdes Nepperi propolitioJies trigonometricas heraus.Sm. AE. Wo.
BRIGGS (Wilh.), ein englischer Medicus von Nor-wich, studirte zu Cambridge, that einige Reqen m