BRINCH
*381 ERIGHTEFERTUS BRIGNOLE BRIGTH
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fremde Länder, wurde nach seiner ZurückkunfftzuLon-den in das Collegium medicum und in die königlicheGeselischafft der Wisscnschafften aufgenommen, wardauch Königs wilhelmi III Leibartzt, und Medicusdes ^.t.Thomas-Hospitals in Southwarck. Erhal-te es sonderlich in der Zergliederungs-Kunst weit ge-bracht, und viele Mühe auf das Auge gewendet,schrieb auch ophthalmographiam s. oculi ejusquepartium descriptionem anaromicam; two remarka-ble cases, relating to vision; solutionem philosophi-cam casas rations de juvene vesperi cascutiente,
und starb den 4 Scptenibr. 1704 zu Town-Mallingim 62 Jahr. B .
BRIG 1 ITEEERTG 8 , siehe Bridferth.
BRIGITTA, oder Birgirta, eine schwedische Prin-zeßin,und des Königs Birgeri Tochter, im i4Secu-lo, hat sich 1344 nach turn Tode ihres Gemahls, desFürsten Ulphouis von Nericien, mir dem ste 8 Kin-der erzeuget hatte, und der unter den Cistrrcienftrngcstordcil, gleichfalls in den Ciltcrcienfer Orden be-geben, auch einen neuen Mönchs Ordtn 8. dalvarorgenannt, unter der Regel S. Augustini gestifftet. Sieließ sich von Matthia, einem Canonico zuLincöping,die Bibel in die schwedische Sprache übersetzen, rühm-te sich göttlicher Offenbarungen, that 1346 eine Rei-se nach Rom, besähe daraus die heiligen Oerter,kamwieder nach Rom, und starb daselbst 1373, 23 Jul.worauf sie 1391 von Bonifacio VIll in die Zahl derHeiligen ist aufgenommen worden. Sie hat 8 librosleveiacionum, welche der päbstliche Hof approbirethat, und daraus Olaus Magnus einen kurtzen Be-griff gemacht, welche in verschiedene Sprachen über-setzt, die revelationes selbst aber verschiedentlich, undletzthin 1630 zu München in fol. gedruckt worden;
orationes p preçationes X V depaffione Domini; B.Virginis officium &c. geschrieben. Das unter an-dern von Brigitta Schrifften auf der leipziger Uni-versicats-Bibliotheck befindliche Buch mitderAnf-schrifft: liber Brigutre ad reges scheinet irichts andersals das 8 Buch ihrer revelarionurn zu seyn. IhrLeben hat Greph. Pincl und Laurenrius Dunelmcu-fiü beschrieben , welches letztere in Boümdi A. S. ste-het. Thomas de Frignano achis examinis canonizatio-nis S.Brigitts. C. Sche.Fa.
BRIGNOLE ( Anconius Julius) , ein Patricias undRathshcrr zu Genua, dessen Vater Doge dieser Re-public gewesen, hat im Nahmen solcher eine Gesandt-schasst an den König in Spanien abgeleget, und ist,als er schon 47 Jahr alt gewesen, 1651 in den Jestii-ter-Orden getreten, darinne er sich meist aufs Pre-digen geleget, und eine grosse Geschicklichkeit erlanget.Er starb 20 Mart. 1662, 01,57 Jahr. Seine Schriff-ten in und ausser der Societät sind orario in corcrnario-ue Jo. Sreph. Dorice, ducis gcnueniis; lacrymxobmortem /Einili.e Adorni Roggi; columna pro ani-naabus purgatorii; Tacicus cnbratus s. discursus po-
. Htici & moralps ; Maria Magdalena peccatrix &
conversa; Celimaurus f. historia hispanica ; SS,Ro-sarium meditationibus illustratum; vira S. Ale;,ii;satyricus innoceus s. epigrammata ex grsco tradu-fta; instabil itate^ ingemi ; panegyrici sacri ; du»annuli; ßacchaaalia seu anrecineralia, die er nochvor seinem Eintritt in die Societät geschrieben, undnachhero mit vielen Thränen detestiret. Er hat auch
des Jo. Eus Nicremb.rgii discrimen inter xternun*
& temporale aus dem Spanischen ins Italiänischeübersetzt. AI. So.
BRIGTH (Timotheus), ein engelländischcrMedicusund Mathematicus,vou Cambridge, fiorirte zu Aus-gange des 16 Scculi, und schrieb ausser andern de
hygieine 8 c tberapeutica, so zu Franckfurt 1588,8
am besten ediret worden. Xe.
BRIGTMANN {Thomas), einPresbyterianer tttEngelland, lebte am Ansauge des icheuSeculi, und
schrieb scliolia in canticum canticorum ; Erklärungdes letzten Theils der Weissagung Dauielis vonG.XI v. 36 bis zu Ende, ingleichen über die Offen-barung Johannis, darinne er aber C. XIV, xg denCrtzblschoffCranmer zu dem Engel der über das FeuerMacht hat, und c. XVI den thefaurarium Cecilzum Engel über die Wasser macht, daher er vor eine«Enthusiasten gehalten wird. Ben.
BRIL (Jacob), gebohren 1639 zu Leiden von reformir-ten Eltern, lebte ohne Amts-Bedienung vor sichsspe-culirtr viel, und hielt sich öffentlich zu keiner Religion.Er starb in seiner Vaterstadt 1720, und seine Wer-ke, welche in allerhand zusammen geschriebenen Ge-dancken, von Vereinigung aller Secten, und Besse-rung des Christenthums bestehen, sind 1705 zu Am-sterdam in holländischer Sprache zusaninren herausgekommen. Un.
BRILLON (Peer, jac.), ein Parlaments-Advocat zuParis, gebohren 15 Jan. 1671, legte sich im Anfan-ge starck auf die schönen Wiffenschafften, ward 1710Schöppe der Stadt Paris, und schrieb portraits sc-
rieux , galant ss critiques , ouvrage dans ie goût deThcephrafic ss des pensees de Pascal, gab auch 1711ein dißionnaire des arrêts ou la jurisprudence univer-selle des Parlemens de France heraus. Mémoires dutems.
BRILMAECKER (Petrus Michael), ein Jesuiffge-. bohren 1542 zu Cöln am Rhein, wurde in seinerSocietät Professor Philosophiä und hcbr. Lingvä,'Und war ur Speycr, wie auch hernach zu MünsterRector. Er wechselte mit Johanne von Münster:einem Prediger, und Stephan. Jsaaco einem bekehr-ten Juden viel Streit-Schrifftcn , schrieb de commu-níone sub altéra tantum specie ; lèrtum peccato-rum; carechifmum; controversias de eucharistiesacramento per dialogos, machte sich durch seine hef-tige SchreibkÄrt viel Feinde, kriegte deswegm Gisst,wurde Probst zu Münster, und starb 1595, 25 Aug,zuMayntz. AI.
BRINCH (Petr.), ein Däne und des Coüegü medici zuSs ss 2 Cop-