Band 
Erster Theil A - C.
Seite
1439-1440
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BRUYERES BRUYN

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ohnweit Dourdan an. 1644 gebohren, kauffte die Be-dienung eines Schatzmeisters von Franckreich inCaen,hatte aber dieselbe kaum angetreten, als ihn der Bi-sch off Bossuet zu dem Hertzoge von Enguien brach-te, um denselben in der Historie zu unterrichten, da erdenn eine Besoldung von rooo Thalern bekam, undsich in diesem Hause seine gantze übrige Lebens-Zeit inder Qualität eines Gelehrten, nicht aber eines Gentil-homme ordinaire, wie einige vorgeben, aufhielt. An.1693 wurde er ein Mitglied der Académie francofie,und starb zu Versailles den 10 May An. 1696. Sei-ne Caraßeres de Tbeophrafle , traduits du Grec, avecles carafíeres ou les moeurs de cefiecle, die An. 1687zuerst heraus gekommen, haben grossen Beyfall erhal-ten, und sind daher» an verschiedenen Orten aufgele-get worden. Nach feinem Tode sind auch seine dialo-gues fur k Quietijme von M. du Hin heraus gegebenworden, obwr gleich dieselbe nicht völlig zu Standegebracht. Man hat auch von ihm discours prononcéà Ja réception à /’ académie françoife, Hist. Nie.BRUYERES (Nie.), ein frantzösischcr Dominicaneraus der Piccardie, warDoctor Thcologiä, verwaltete, unterschiedene Aemter seines Ordens, schrieb de kudi-bus S. jofephi B, M. V. sponii, und starb in seinemConvcnte zu Verdun i68r. Eeh.

BRUYERINUS (Johannes), ein französischerMedi-cus, florirte in der Mitte des 16 Seculi, stand beydem Könige von Franckreich Hcnrico II als Leibartztin Diensten, übersetzte des 2lvicennk 1 ihr um de cor-de, und des Averrhois Merck de eur.rndis morbisaus dem Arabischen ins Lateinische, machte sich aberdurch seine üb. XXII de re eibaria, omnium eiborumgénéra, omnium gentium moribus usu comprobata,complectentes am meisten berühmt. Ei. Re.de BRUYN, siehe Brun, Brunius.van BRUYN, ober Bruningius, ober sltld) Brunonius,(Christian), von Utrecht,lebte um I600, studirtc undwohiltc bey Insto Lipsio zu Löven, war in der hebräi-schen und griechischen Sprache, auch in der Poesiewohl erfahren und starb als ein Privatus. Man hatVon ihm breviariumphilofophi® barbarie® ttl Versen,welches bey (Dtton. Heuruii 2 Büchern de philoso-pbia barbariea sich befindet; wie auch Briefe, davoneiner an Lipilum und einer an tlenr. Rosweydum inpet. Burmanni Syiloge 1 . II stehet. BurmanniTn-'jeftum erudirum.

de BRUYN (Cornel.), ein Frantzofe im 1 7 Scculo,hat verschiedene Reise-Beschreibungen einzeln herausgegeben, welche 1725 unter dem Titel: Voyage au Le-vant zusammen gedruckt worden. Jörn-,van BRUYN (jo.), ein Philosophus,gcbohren 1620,25 August zu Gorcum, studirte zu Leiden, Hertzogcn-dusch und Utrecht, woselbst er Magister ward,'giengvon dar nach Leiden, und las mathematische Collcgia,wurde 1652 zu Utrecht Phys. und Mathes. Professorextraordinarius, 1658 ordinarius und 1660 Prose yorLogices, erklärte auch den Grorium, hielt dabey ana-

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komische Collegia, schrieb de vi ulrriee; de eognirio-ne l)ei narurali; de corporum gravitate & levitate;epistolatn ad Is. Voffium de lucis causa & origine;defensionem dostrin® carteiian® ad versus Rein. Vo-gelstmgium, und starb 1675, 21 Díf. Gravit ora-rio funebris in Jo. varf Bruyn obituni, Arnit. 1675,

4. Burmarmi Trajectum eruditum. B.

van BRUYN (Waleher), von Amcrsfort, gebohren

6 May 1618, studirte zer Utrecht, ward 1640 daselbstMagister, 1641 Pastor zu Hagestein einem Dorfeselbiger Gegend, 1644 aber Prediger zu Utrecht, 1652nebst Andr. Essenlo Professor, rü;z Doctor Thcolo-giä, starb aber noch selbigen Jahres am 7 Jul. undhinterließ diss. de malo & eo quod invitum, quod-que sponraneum est; de motu siderum; de scriptura.novi testamenti adversus Episcopium ; Orat. inau-guraient de moribus rheologi ; diss. inaug. de duo-bus feederibus divinis ; diss. 2 ad historiant de conce-ptione Christi. Andr. Esscnius hielt ihm die Leich-Rede. Bur.

BRUYS (Erane'sseus),einCriticus, gebohren 1708 den

7 Febr. zu Serrieres in Maconnois, studirte bey denPresbyteris Oratorii, und gieng 1727 nach Genev,hielt sich daselbst 10 Monat auf, gieng darauf in dieSchweitz und 1723 nach Holland, allwo er sich;rr derprotestantischen Religion wandte und sich mit Büchcr-schreibcn nährete. Weil er aber in ber Critique des-inreressée des Hn. Saurins Meinung von der in ge-wissen Fällen erlaubten Unwahrheit vertheidigte, krieg-te er darüber Verdruß und gieng 1730 nach Engelland,kam aber bald wieder zurücke, begab sich darauf nachDeutschland, lebte einige Zeit zu Emmerich im Her-zogthum Clcve, kehrte bald darauf nach Utrecht zurü-cke, in der Meinung daselbst beständig zu bleiben, wardaber 173; an den Hos des Grafen von Neu-Wicd be-rufen, der ihn zu seinem Bibliothecariv »rächte, undsonst viel Genade und Wohlthaten bewies. Er bliebaber nicht lange allda, sondern gieng 1736 nachFranckreich, bekannte sich wieder zu der römisch-catho-lischen Religion, ward zu Dijon in Burgund Liccn-tiatus Juris, und starb allda 1738 den 20 oder sslMay. Seine Schrifftcn sind: Critique desintereße 1des Journaux littéraires fps des ouvrages des Savant lN

3 Voll. welche Schrifft von einigen mit Unrecht demLamusac beygeleget worden ; Reflexions en formtde lettres adrejjées art prochain Synode fur ï affaire d‘M. Saurin fur celle de Mr. Maty, par M. F. B■ P'

5. E. M. P. D. G. das ist François Bruys de Serru-res en Maçonnois Professeur de Grammaire;

avec des notes historiques fst politiques pour servir ficontinuation à ce que Mr. Âmelot de la Houffaye af oi

. traduit da tneme Auteur; Histoire des Papes depuis •Pierre jusqu à Benoit XIII ill 5 Voll. Reponce fiLettres fur les Hollandois ; le Postillon lit 4 '

Voll. Im MSt. hinterließ er Traité historique aujjet des contestations qui etoient entre la mai fi n fi fidtnbourg fs celle de Neubourg; Reflexions fö^gqfaes