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BRUYS
BRYLLUS
badines fur les Suisses, les Hollandais & les Allemands.B, £ AE. Nie.
de BRU Y S, oder Brustus, (Petrus), ein Mönch und Ca-nonrcus zu Lucca im Anfange des 12 Seculi, der vonandern vor einenFrautzosen von Narbonne ausgegebenwird, verließ seinen Orden, breitete nebst seinem Com-pagnon Henrico de Brys von Toulouse seine besondernLehren in Provence,Langvedoc und Gascogne aus, wur-de beschuldigt, daß er die Kinder-Tausse, Kirchen, Anbe-tung und Verehrung der Creutze, das Meß-Opfferund die Fürbitten fur die Verstorbenen verworffen;weswegen man ihn auch 1147 zu St. Gilles an derRhone lebendig verbrannt. Seine Nachfolger wurdenPctro-Lrusiancr genannt. pcrrus Eluniacensismeldet, daß er, nachdem er seinen Orden abgeleget,und nach Frankreich gekommen, zu Toulouse dasAmt eines östentlichen Lehrers verwaltet, da er denndir bequemste Gelegenheit gehabt, seine Lehre aller Or-- teil auszubreiten. Von seinen Schrifften ist gar nichtsmehr übrig, dahero alles, was man von ihm und sei-nen Lehren findet, auf dem Zeugniß seiner Gegner be-ruhet. Am. Fa. Hecker diss. de Petro-Bruiianis.BR Y ANUS (Augustin.), ein Engcttäuder, wotte eineneu Edition von pluearchl parallelis aus Codd.Mss. und mit verschiedener Gelehrten Anmcrckungenheraus gebe», starb aber über solchem Werck, daplumrchi Text samt der lateürischen Version und denAnmerckungen über die 2 ersten Tomos schon abge-druckt war, den 6 April 1726. Doch hat Moses vuSoul oder Solaiws solch Werck fortgesetzt, und zuLonden 1729 in 5 Qvart-Bänden aus Licht gestellet,welche Edition sehr hoch gehauen wird. BîbJ. rai-sonnée.
BRYENNIUS (Joseph.), ein beredter Mönch zuEoastaneinopel, lebte um 1400, und war alsder bestePrediger in gantz Griechenland berühmt. Er hat. viele sermones und etliche dialogos de procellioneSpiritus S. ; wie auch eine und andere Difputationes,
als de orrnodoxa eccleiia, de div. operatione, undde lumine in monte Thabor &c. geschrieben , davondas meiste noch lingedrnckt liegt. Fa.
B R Y E N N IÜ S (Manuel), siehe Manuel.BRYENNIUS Ccesar (Nicephorus) , im 12 Srculovon Oresiia in Macédonien, führte den Titel CaTar,weil er des constantinopolitanischen. Kaysers ÄlexiiLomncnl Schwieger-Sohn war, hat 4Bücher de ré-bus nestis Alexii Conineniac Botomatis, von lO>7bis 1081 verfertiget, welche Petrus pojumts nebstdem griechischen Text, lateinischer Uebersetznng, und. seinen Anmerckungen 1661 zu Paris in folio herausgegeben, und in den Prolegomenis wcitläusftig vonBryennio gehandelt hat.
®RYERINUS, siehe Bruyerinus.
ßRYLLUS (Hippolytus), ein welscher Medicusvon Lendinar, fiorirte in der Mitte des 16 Seculi,und schrieb opusculum de vermibus in corpore hu-Gciehrt. Lexic. T. I.
BRYMERSHEíM BUBALO 1442
mano genitis, so zu Venedig 1540, 8 gedruckt wor-den. Ki.
a BRYMERSHEIM (Petr.), von einigen Petr.Christian vor-, von andern Frimersheim, Rymerus, Ki-merus, Trimordiemius, vom Pöbel zu Lübeck aberde Gose peter oder Petrus mit der Gdfen zngenahmk,kam aus Furcht vor der Verfolgung der lutherischenLehre, zu der er sich bekennete, aus den Niederlandennach Oldeslo, und nahm allda durch seine Predigtendie Gemüther feiner Zuhörer, darunter viele lübecki-sche Bürger waren, dcrmasscn ein, daß ihn diese 15nachdem ihnen dcrRath das freye lutherische Religions-Erercitinm erlaubet, zu ihrem ersten Pastor an derIacobi-Kirche bestellten. Er hielte es wahrender Un-ruhe daselbst mit dem Pöbel und ihrem Anführer, Ge-org Wolleüwebern, der ihn, als er 15.35 zu Wol-fenbüttel auf die Folter gelegt wurde, verschiedeneranabapiistifchen Irrthümer und daß er solche zu Lübeckausbreiten wollen, beschuldigte. Er gab hierauf einenstarken Eiferer vor die Lutheraner ab , unterschrieb155z des lübeckifcheuMinisterii Confeßioir von gutenWer ' t \, inglcicheu 1561 die Confeßion des lüuebur-gisch n Ministcrii, darinne Melanchthonís corpusdostrine und die Seetirer verworffen worden. ZmJasr i;7i, da er Senior des gantzen Ministerii war,schrieb Hertzog Julias zu Braunfchweig 2 deutscheBckefe an ihn, die pemarius unter den Anmcrckun-gen zu dem Ehrcn-Gedüchtniß der Form. Concordi«mit eingebracht. Er starb endlich 4 Apr. 1574, im80 Jahr, nachdem er in niedersächsischer Sprache ei-ne Predigt vvîl der Heimsuchung und schweren Stra-fe GOttes um der Nachlässigkeit willen an das Lichtgestellet. Mol.
BRYSCHMANN, siehe Brismanp,
BRYSO, siehe Stiípo.
BR YSOMANN (Justus Lud.), siehe Brismann.
de BR2EKEK, oderPaxillus, (Bern.), ein pohlnifcherDominicaner, von Prcmislaw gebürtig, war erst einCanonicns regularis vom heil. Grabe zu Jerusalem,trat aber schon bey Jahren in obgedachten Orden,führte ein sehr strenges Leben, hielt sich in der Kost sehrspärlich, trieb viel Besessenen aus, war BaccalaurcusTheologiä, schrieb ein grosses Werck unter dem Titel:
monomachia pro defensione fidei SS.Trinitatis tlt 3
Folianten, das auch in pohlnifcher Sprache kurtz ver-fasset Nlld edirct ist ; ferner de prnnaru Papa: ; de pro-,cesiione Spiritus S. a Filio ; de militiachristiana; dealienatione Arianorum a christianifmo,bOU denen aber
ausser dem ersiern Wercle noch nichts gedruckt ist, undstarb im Gerüche der Heiligkeit um 1630. Ech. St.
de BUBALO (Octavius), citt italiänischer Marqvis,gebohrcn zu Rom 1602, machte in der Jugend Prorfeßion vom Kriege, so, daß er schon ziemlich hochstieg,wie er denn auch in Franckreich und Deutschland eini-gen Campagnen beygewohnet, dabey er icdoch immerVerse machte, davon einige Oden edwt seyn, noch mehr$>)>)>) Como-