I4JI BÜCHNER BUCHOLTZ
Georg n und III, Zeug -Lieutenant bey der FestungPlcissenburg zu Leipzig, schrieb auch in deutscher Spra-che ein Buch, theoria St praxis théorisé betitelt, lit 3Theilen, welches von den Liebhabern dieser Wissen-schasst àsilnnret wird. HL.
BÜCHNER (Petrus), von Nürnberg, ward zu Leip-zig 1423 Philosophiä Magister^ und starb als Dcca-nus der philosophischen Facultät daselbst 1426 am Ta-ge Catharinä. Eeb.
BÜCHNER (Sigismundus) , ein Doctor Juris undAssessor in dem Cammcr - Gerichte zu Spcyer, gebüh-ren zu Nürnberg aus einer alten adelichcn Familie,wohnete zu Regenspürg dem Land-Tage mit bey, schriebde re & jure aquatili, welcher Tractat in Ahasv. Put-schn jure fluviatico stehet, und starb 1628 den 8 May,im 52 Jahr. W, d'. Fr.
BUCHOLTZ, ohCfBuchoItzer, (AndreasHenricus),
ein lutherischer Theologus, gebohren zu Schöningcn2; Nov. 1607, gierig 1627 nach Wittenberg, allwo erAn. 1632 den Gradunr Magistri erlangte, kehrte dar-auf wieder irach Hause, und verwaltete allda dasCon-rectorat von An. 1632 bis An. 1634, da er nach Ro-stock, und von dar An. 1636 nach Helmstadt gieng.An. 1637 erhielt er das Rectorat bey dem Gymnasiozu Lemgov. Aber die Kriegs-Unruhen veranlastcnihn, An. 1639 nach Rintcln zu gehen, allwo erColle-gia las, und endlich An. 1641 die Profeßionem Phi-losophiä practicä und Poescos erhielte. An. 1645wurde er Professor Thcologiä e-:traordinarius, undAn. 1647 berieffen ihn die Braunschweiger zum Co-adjutor ihrer Kirchen, welches Amt er >8 Jahr ver-waltet, bis er An. 1663 hertzoglich-wolffenbüttelischerObcr-Hof-Prediger und Superintendent worden. Er
schrieb philoJ’ophiam practicam ; tractatum theologi-cum de eçclesis roman® Pontifici subject® indulgen-tiis; des christlichen Sem sehen Gross-Fürsten Her-kules und der böhmischen königlichen Fräulein Vialisca Wunder - Geschichte in 6 Büchern; -Haus-An-dachten; Ursache, warum ein verständiger evange-lischer The ist nicht römisch ^catholisch werden, son-der» evangelisch - catholisch seyn und bleiben willund muß; verfertigte auch das schöne Pallions -Lied :Süffcr Heiland, unser Leben rc. und starb 20 May1671. W, m.
BUCHOLTZ (Christoph Joachim), ein jüngererBruder des vorigen AndreL Heinrich«, mit welchemer als ein Zwilling gebohren war, wurde Professor Ju-ris zu Rinteln, hernach fürstlich-heßischer Rath undBürgermeister der Stadt Hamcln, studirte 1627 z«Wittenberg, ward 1636 zu Helmsiädt Doctor, schrieb
diil. de procuratoribus & defenforibus ; pro matri-monio princtpis cujn defunihe uxoris sorore contra-cte, responsum juris ; und als der bremische und ver-tusche Gencral-Superintendens, Michael Haveman,solchem Reiponlo seine Gamologiam entgegen setzte,gab er 1659 aBhrtionetn responii juris Rmthel. pronuptiis cum defunctae uxorjs sorore heraus; ferner
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aber gegen dieses Havemanns Responsum Mosi? con-tra istud matrimonium 1662 eine Schrifft unter demTitel: Examen istius responii non Moíis, íêd Have-manni. Er griff auch in obgedachter ^stertione zu-gleich den bekannten JCtum Tno Taber an, und gab1669 vindicias heraus.
BUCHOLTZ (Henr.), ein Hamburger, studirte zuJena, ward 1653 Diaconus an der Nicolai-Kirche inseiner Daler-Stadk, schrieb Or. de peile, gab auch denPrediger Salomo in Versen mit Anmerckungen her-aus, und starb den 16 Januar. 1660, im 42 Jahr.Mol.
BUCHOLTZER (Abraham), ein lutherischerTheo-logus und Chronologus, gebohren zu Schönau, nichtweit von Dahma in Sachsen, aus einer alten adeli-chen Familie 28 Sept. 1529, studirte erst zu Franck-furt, hörte hernach zu Wittenberg Melanchthonem,worauf er 1556 Rcctor der Schule zu Grönberg inSchlesien, hierauf Prediger zu Sprottau, CrossenundFrcystadt geworden , und 14 Jun. 1584 gestorben.
Er schrieb Ilagogen chronologicam ab initio mundiad exilium Israelitarum in Babylone; de annorumserie in sacris Bibliis; indicem chronologicum; ca-taloguai consulum römanorum ; admonitionem adchronologie lludiofos; de consolatione decumben-tium ; de idea boni pastoris See. Als sein guterFreund, Thomas Hübncr, an den brandenburgischenHof gieng, sagte Ducholyer : stdern diabolorum nbicommendo; und als sich jener darüber wunderte, sag-te er : nosti diabolos credeje St conrremiscere : Hocergo tibi monirum semper in promptu fit, promiifio«nibus aulicis credere quidem, sed ernte & timide.Er brachte seine meiste Zeit mit den Zeit-Rechnungenzu, und fand darinne mehr Vergnügen , als in dentheologischen Streitigkeiten. Wenn ihn sciire gutenFreunde fragten: worinne denn seine Privat- Etudiabestünden? pflegte er insgeniein zu antworten: des«
disputare, cœpi supputare, quoniam illud diffipatio-nem, hoc coliectionem significat. Sein Leben hatNieol. Serarius lateinisch beschrieben. PB> Ad. kr.Hau. f
von BUCHSDORFF (Diet.), siehe von Burg«'dorff.
a BUCH WALD (Godschalc), cherr auf Oclpnitz/ein hollstcinischer Ritter, war königsich-danischerLaud-schaffts- und geheimder Rath, erhielt 1680 von KönigLhristian V den Elephanten-Orden, wurde in V-rsschiedcnen Gesandtschaffccn gebraucht, war auch Probstvon Jtzehoe und Uterseu, und starb zu Hamburg den27 Nov. 1702. Man hat von ihm verschiedene_ L '|(fentlichc Schrifften, die er 1662 als Gesandter iuHesiIfltlb tKTfcrtÛjet, ûí$: Prvpoßtion fxite d(v:s /hiée des Eßats Généraux ; mémoire donné aux Eß aGénéraux ; trois mémoires présentées aux Ejmts Get> eraux, nebst verschiedenen ander» mehr sowohl in frawzösischer als niederländischer Sprache. Mol. . ,
de BUCH WALD (Joli.) , von Mcldorp inDlthmal>scheu, wo sein Vater Dethlev königlicher tt-ecre-arm