HS? burchard
tionis; hodegum cœli, ittgleichcn œgrotorum fpirî-tuale oleum. Mol.
SUrcHaRD (Joh.), ein dänischer Theologus, vonCoppenhagen, studirte zu Wittenberg, ward 162;,nachdem er zu Coppenhagen die Magister-Würde an-genommen, des königlichen Printze» Friderici III In-formator, nachgehends Probst und Pastor an derMa-rien-Kirche seiner Vater-Stadt, 1634 Bilchoff zu Ri-pe u, 1636 Doctor der Theologie, schrieb eine Or. deImmanuele Jesu Christo Siecvä'pui-rry ; dich. de hxreli ;
• verschiedene Leich-Predigten, und starb 4 Jan. 164;,im 4; Jahr. Mol.
ßURCHARD (joh.) , ein Geistlicher, von StraßblUHbärtig, lebte im 15 Seculo, war Decanuö Bastlicavaticanä, und Ceremonien-Meister bey Alexandre VI,wurde von Julio II zum Bischoff zu Citta di Castellound Horta gemacht, war auch zugleich Reftrendariusapostolicus, und schrieb ein Diarium von dem, was anAlexaudri VI Hofe fürgegangen, davon K.eibmy ei-nige Excerpra unter den! Titel.' Specimen historixar-cance f. anecdota de vira Alexandri VI, Eccard aberdasselbe vollständiger in seinem Corpore historico her-aus gegeben ; ingleichcn ordine,n misste pro informa-rione iacerdorum, und starb 6 Äkay 1506, Lcibniizin prcefat. Fontmini in antiquitatibus Hort®. Ug.Fa. . 1
BURCHARD (Martinus), ein BürgemcisterinWit-tenberg, woselbst er i;;6 gebohren, trieb die Jura mitgutem Succeß, und starb 16 Jul. 1627. Fr.
BURCHARD (Matthias), ein Prediger in Kiel, ge-bohren daselbst 22 Aug. 1619, war Antonii Sohn,wurde, nachdem er zu Rostock und Kiel studiret, in sei-nem Vaterlande zum Diacono, und nachgehends zumPasiore primario erwehlet, ließ verschiedene Leich-Pre-digten heraus gehen, rind starb 29 Aug. 1679, als erin Auslegung der Psalmen bis auf den 90 gekommen,und eben aus dessen 13 Vers von der Kunst wohl zusterben geprediget, an einem Schlagfiuß. Mol. G,
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BURCHARD (Matthias Henr,), ein jüngerer Bru-der petr. Antonii, von Schleßwig, studirte zu KielUnd Rostock die Theologie, und starb zu Lübeck, alser von da nach Coppenhagen reisen wolte, 1697.Man hat ausser einigen Disputationen von ihm lau-rum cimbricam arescentein , in einer Rede aus denTod Ge. Morhofii. Mol.
BURCHARD (Mauritius), ein Doctor und Profes-sor Theologiä, Assessor seiner Facnltät und Archidia-conus an der Thomas-Kirche zu Leipzig, gebürtig von
Döbeln, fc()ncb propugnaculum Cnristianorum ; duo-decadem pro augustana confeflione ; de peccato ori-
ginis & c. und starb 15 Jul. 1637, im 51 Jahr.W, d.
BUrchard (Petr. Ant.), des vorher gedachtenGeorg Henrici ältester Sohn von Schleßwig, wurde*690 dessen Coadjutor an der Probstey zu Segebcrgund am Pastorat zu Hilgcnhau, 1721 dessen Succes-Gclehrr. Lexic. T. I.
BURCHARD BURCKHARD 1490
sor, 17U aber Pastor zu Segeberg, schrieb tumnlumP. Decii Sminth® musculi a rana submersi ejusdem-que testamentum, ohne Vorsehung seines Nahmens,verschiedene Disputationes, Orationes und deutscheGedichte, und starb 1714. Mol.
BURCHARD (Ulricus), ein katholischer Geistlicherin der ersten Helffte des 16 Seculi, war bischöfflich-bambergischer Hof-Prediger/und gab dialogignum destde inter Didymum & credulum 1534 in 4 heraus.Fa.
BURCHARD! (Frandscus) , ein evangelischer Théo-logies, von Lewenberg aus Schlesien, muste 1554 beyden osiandristifchen Strestigkciten von Riesenburg, daer Prediger gewesen, weichen, kam 1555 nach Dantzig,und ward daselbst zu St. Marien Prediger, von dan-nen er i;6o nach Thoren gleichfalls an die St. Ma-rien-Kirche beruffen, und zugleich Professor ebraä Lin-guä am Gymnasio worden. Weil er aber mit seinenCollcgen in Streit gerathen, kam er von bannen wie-der nach Dantzig, und starb endlich als Pastorzu Groß-Zindcr im Dantziger-Werbcr 1590. Bey der Ordi-nation seines Eidams, Nîich. LAeti, zu Dantzig,wünschte er bey Ausiegiing der Hände: Deus te im-pleat odio Anti-Christi & Calvinistarum. Er hat ge-schrieben : geistliches Regiment in leiblicher pcsti-lcny; de sacramenro Lorporis & sanguinis j. C. con-tra sacramentariorum corruptelas ; de libertäre va-riarum religionum; de autonomia, ober JreysteUungaller Religionen; Aufwecker der Geistlichen re.Eeb.
de BURCHARDIS (Petrus) , ein Mediclts, von Jn-golstadt gebürtig, florirte zu Anfange des 16 Seculi,ward einer von den ersten Profefforibus Medicin« aufder damahls angelegten Académie zu Wiktenberg, undschrieb einen Commentarium über ein Stück des Gibt.
VI Epidemior. Hippocratis. Ad.
BURCHELAT (Bartholomœus) , ein Jtaliäner, warStadt-Physicus zu Trevigo, und gab 1583 herausCommentariorum memorabilium multiplicis historixtarviiinx prointuarium, live Epitaphiorum dialogos
VII ad Tarvilii civiumque memonam zu Venedig, so1616 zu Trevigo in 4 wieder aufgelegt worden; fer-ner 1593 convivium charitatis, so gleichfalls 1599 zuTrevigo in 4 wieder gedruckt ist rc. To.
BURCHILLUS (R. . . .), siehe de Dominis (Mar-cus Anton.) .
BURCKART (George), siehe Spalatinus.
BURCKHARDT (Hieron.), siche^Burcatd.
BURCKHARD (Thomas) , einPhilologns,vonDan-zig bnrtig, stndirte zu Wittenberg, ward allda 1/08Magister, i 7 J 5 aber zu Königsberg Professor extra-ordinarius der Poesie, und starb 1744 den 24 Jan.im 59 Jahre. Er hat einige seiner deutschen Gedichtein fol. zusammen drucken lassen, auch dispp. de nobi-libus Germani® poetis ; de imper3toribus occidenra-libus qui imperio se abdicarunt geschrieben. Ar-nold.
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