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BURMANN
BURNET
B U R N E T
1504
besoekers seyn. Er starb 1719 den 22 Sept. und hin-terließ 4 noch lebende Söhne) von denen der ältesteJohann, Professor Botanices zu Amsterdam, der an-dere Franciscus , Prediger zu Niemcgen, der dritteAbraham, ein Kaufmann zu Amsterdam, und der vier-te Petrus, Professor Humaniorum zu Franecker ist.Arnold Drackcnborch hat in der Leich - Rede dessenLeben umständlich erzehlet. Burmanm Trajectum eru-ditum. BB.
BURMA N N(Petr.),etn Philologuchgeb.zu Utrecht 1668den26Jun. war des Theologi Francis« Lurmannsdes ältern Sohn, ward im iz Jahre ein Mitglied derhohen Schule allda, hielt sich beständig zu dem be-rühmten Ich. Georg Grävius, zohe darauf irachLeyden, und war Iac. Gronovs Schüler, ward 1688zu Utrecht Doctor Juris, thgt eine Reife nach ver-schiedenen Theilen Deutschlandes und der Schweiß,practicirte nach seiner Zurückkunfft zu Utrecht, wardallda 1691 Einnehmer der Zehcnden, welche an dieBischöffe bezahlet werden , 1696 aber Professor derRede-Kunst und Historie, darauf auch der griechi-schen Sprache, und nach der Zeit der Staats- Kunstzu Utrecht. 1715 kam er nach perhonii Tode, andessen Stelle als Professor der Geschichte, Rede-Kunstund griechischen Sprache nach Lchden, erhielt auchnach einiger Zeit dazu noch das Amt eines Lehrers derGeschichte der vereinigten Niederlande undd.rDicht-Knnst, wie auch die Aufsicht über die acadcmischcBi-bliothck. Mit Lapperonerio kriegte er wegen dessenAuflage desGvintiliairi, mit Ich. Llerico aber aller-hand andere Streitigkeiten, und starb 1741 den 31Mertz. Man hat ihm sehr schöne Auflagen des phä-vrus, Dellejus paterculus, (tvíntílíanus , ValeriusFlaccus, der poetarurn larinorum minorum, desGvetoniuö, des Lucanus, des Virgilius, der BriefeGudii, Sarravii, Lipsti zu dancken, welche er ins-gesamt mit gelehrten Vorreden und Anmercknngenversehen, auch zu dem tliessuro Jiistoriarum Italise &Siciliae Vorreden verfertiget. Seine übrigen Schrif-ten sind Tr. de vectigalibus popu .1 1 romani ; Jupiterfulgurator in Cyrrbestarum numrnis ; Epistola adCapperonerhim de nova editione Quintiliani ; ora-tiones ; poemata, welche lrach dessen Tode der jüngerePer. Bnrmann unter dem Titel Burmanni poematumlibri quatuor, zusammen drucken lassen.
8 U RMEISTER (Joh.), ein P. L. cäs. und Prediger
von Lüneburg, hat 8atvrnaliorurn cllriiìianorum li-broz Vll in 4 znGvslar 1619 edirt.
de DUR NES TONA (Sim.), siehe Simon.
BURNET (Gilbert), ein englischer DoctorTheologiä,gebohrcniSgg den i8Eept. zu Edenburg in Schott-land, wurde im ioJahr aufdie Universität nach Aber,been geschickt, und im 14 Jahr zum Magistro Ar-tium ernennet; legte sich anfangs auf die Jurispru-dentz, erwchlte aber hernach die Theologie, that eini-ge Reisen durch Engelland, Holland und Franckreich,wurde nach seiner Zurückkunfft ein Mitglied der kö-
niglichen englischen Societät, 166; Pfarrer zu Sal-to» in Schottland, hernach 1669 Professor Theolo-gi« zu Glascow, und ferner Prediger in der Capelleaffrhe Rolls. Nach König Carls II Tode giengeri685ausser Lande, und begab sich, nachdem er Franckreich,Italien, die Schweiß und Deutschland besehen, zu demPrintzen von Uranien nach Holland, der ihn in seinenRath aufnahm, und ihn, nachdem er mit demselbenals Hof-Prediger nach Engelland übergegangen, da erden englischen Thron bestiegen, 1639 zum BischoffvonSalisdury machte. An. 1698 wurde er auch vomKönig Wilhelm zumInformatore des Hertzogs vonGlocesier ernennet. Er schrieb unter andern tbe Hi-ßory of tbe Reformation of tbe Churcb of England IN3 Folianten ; tbe Life of Will. BedeU ; tbe Life ofMattb. Haies ; tbe Memoirs of tbe Duc of HamUtontLettres of bis Voyage; Remarks upoit tbe Hißory ofVarillas, davon einige in das Frantzösische, Lateinischeund Deutsche übersetzet worden; wie auch de prtede-
stinatione & gratia; a defence of Polygamie ; tbe lav?-fulnefs of Divorce, welche beyden letzten Dissertât, inRichard Scccles Leben mit gcdrucket worden rc. rc.und starb 171; den i7Mart. im 7z Jahr. Er hatauch eine englische Historie von den Geschichten seinerZeit, Hißory of bis oven Time , von 1660 an, bis zuAnfang der Regierung Wilhelmi verfertiget, aber ver-ordnet, daß solche nicht ehe, als bis nach seinem Todesolle gedruckt werden. Ere ist voll besonderer Nach-richten in 2 Tomis in fol. heraus gekommen, und sehrwohl aufgenommen worden. Man hat über dieses inenglischer Sprache von ihm Gespräche zwischen einemConformiste» undNon-Conformissn; Vertheidigungder schottischen Gesetze; das entdeckte Geheimniß derUngerechtigkeit; Untersuchung der Ursachen von derwahren Religion; Relation von einer Ccnfcrentz mitLolcmannen; Sammlung unterschiedener Reden undkleinen Schrissten ; Relation von dem Tode des Grafenvon Rochesiers Untersuchung der Art zu bekehren beyder frantzösische» Cleriscy; Historie der Regalien; eineenglische Ucbersetzung von Mori Utopia ; eine engli-sche Übersetzung des Laciantii de morribus persecuto'rum ; Reden an die salisburischc Clertsry ; Versuch vomCaracter der Königin Maria ; Vertheidigung des Ertz-Bischoffs Tillotso»; Erklärung der 39 Ärtickci derenglischen Kirche; Erklärung des Eatcchifmi der engli-schen Kirche; Remarks tipon tbe bißoire des variation*de /’ Eglise par Mr. lac. Ben. Bofjiiet Eveque de MeauXtso auch ins Frantzösische über>etzt sind; Enquiry ’f’tbe prisent State, in der 170; zu îonden in sv>.kdirtc» Collection of State tracts T. I siehet; eine Lel-chen-Predigt auf Rob. Bóyle, die noch nicht gedru»^ist. journal littéraire. Bibliothèque anciennemoderne. Nie. . f
BURNET (Thomas), ein Sohn Gilb. Burnets,schneein eß'ay far le gouvernement , wie auch einen Beaeider wahrenRcligion, in 16 Predigten, welche er ;.folge boylischen Gestifftesgehalten,und starb 17-
Biblioth. angloile. jjURNET