*$21 butron buxbaum
SSafcflanbe gestorben, und hat in decretales, & Cle-(Uentinas; Consilia; répertoria in jure eanonico, &jure civili; de emdonibus& venditionibas; de jurepatronams ; de Notario geschrieben, welche Wcrcke zuVenedig 1532 zusammengedruckt worden. T. Pich.Ba. Panz.
b Utron (Jo. Alphonlus), ein spanischer Rechtsge-lehrter von Naz-ara, in der ersten Helffte des 17 Se-culi, practicirte zu Madrit, und gewann einen Pro-ceß, welchen er vor die Mahler gcführet hatte, schrieb
- daher» dialogos apotogeticos per lapintura, die hernachUnter dem Titel : pur los pintores y fit ejjcncion mitVitic. Carducci dialogis de pictura wieder aufgelegtworden. Ant.
BUTTON (Wilhelmus), ein Engellander, war einCanonicus reguleris des Ordens Augustin!, undschrieb ein Buch von der Abtcy Osney, in der Vor-stadt von Oxford gelegen. Pit. Fa.
BUXBA UM Oob.Gbriüian), cinBokanicus,gebohren1694 zu Merseburg, gieng von der chur - sächsischenLand-Schule Pforta bey Naumburg 1711 auf Univer-sitäten, allwo er dieArtzney-Kunst studiren solle; hör-te auch zu Leipzig und Wittenberg über 2 Jahr diebesten Lehrer in den medicinischen Wissenschassten.
î Gleichwie er aber von Jugend auf eine besondere Nei-gung zur Botanic gehabt, und als ein Knabe die gu-ten Krauter bey seinem Vater Andrea, welcher Me-dieina Doctor und Practirus, wie auch Erbhcrr desRitterguts Wermsdorff ohnwcit Merseburg war, soWohl nach ihrer äußerlichen Gestalt, als innerlichenKrafft sich bestens bekannt gemacht: so wendete erauch nach der Hand seinen Fleiß fast gantzlich auf die-ses Studium, und brachte endlich, nachdem er sichAn. 1715 nach Jena begeben, seine meiste Zeit in demdasigen Gehöltze und auf den herum siegenden Bergenzu. An. 1717 ließ ihn sein Vater eine Reife nachHolland thun, um sich zu Leiden in der Medicin festzu setzen, und hicrnachst den Gradum eines Doctorisin derselbigen anzunehmen. Weil ihm aber an keinemTitel etwas gelegen war, übte er sich bloß in der Krau-ter-Wisseisschafft, unterließ auch die Doctvr-Promotionlind hielt sich vor das dazu gewidmete Geld desto län-ger in Holland auf. Im folgenden Jahre kam er wie-der nach Sachsen/und machte sich zu Halle mit dem^berühmten Medico, -Hofmann, bekannt, auf dessenvorhergegangene Recommendation er nicht lange her-nach die Erlaubniß bekam, sich auf czaarifche Kostenin Petersburg einzufinden. So bald man daselbstseine grosse Wiffenfthafft in der Botanic erkannt, ließihm der Czaar Petrus Magnus eine ansehnliche Pen-sion reichen, und gab ihm Befehl, die Krauter in derGegend von Petersbnrg aufzusuchen,einen Hortum me-dicum anzulegen, und die czaarifche Apotheke mit sel-tenen Krautern zu versehen, welches alles er auchrühmlichst ins Wcrck gerichtet. Nach diesen muste erhier und da in den rußische,-Ländern, ja gar in Sibérien,Astracan, an dem caspischen Meer und im Persischen,Gelehrt. Lexic. T. I. ,
B'UXDORFF BUXTEHUDE 1522
die Beschaffenheit der daselbst wachsenden Kräuter un-tersuchen, und befestigte sich dadurch dergestalt in derGenade des Czaars, daß er An. 1724 bey Errichtungder kayferjichen Societät der Wissenfchafftcn zu Pe-tersburg, zu einem Mttglicde derselben, und bey derzugleich gestiffteten hohen Schule zu einem öffentliche»Lehrer derselben ernennet wurde. An. 1726 ward erin die Türckey, und besonders nach Constantinopclgeschickt, um daselbst ebenfalls die Natur des Erd-bodens, und aller in dieser Gegend wachsenden Pflan-
, zen und Kräuter zu untersuchen, da er denn auch 16Monate zubrachte, uitd mitlerweile zu mchrmahlcndie Ehre gehabt, nicht nur bey dem Groß-Vezier, son-dern auch bey dem Groß-Sultan zur Audicntz gelas-sen zu werden. Räch seiner Wiederkunfft in Peters-burg war er krancklich, that die Lufft zu verändern,eine Reise nach'Sachsen, und langte An. 1729 den 3Octobr. glückl-ch bey seinem damahls noch lebendenVater inWecmsdorf an, allwo er bald darauf ander Schwindsucht beu 7 Jul, An. 1730, im 36 Jahreseines Alters verstarb. Seine Schriffren sind: enu-meratio plantarum circa Halam; plantarum minuscognitarum centurie IV, davon eine iedc zu Peters-burg besonders in 4 gedruckt worden ; verschiedene Ab-handlungen : z.E.denoris plantarum generibus; deplanris dubiis ad sua genera relatis ; de fungis per radi-ées propagandis ; de Periclymeno humili norwegico,nebst verschiedenen observationibus circa quasdamplantas ingricas; de ocymophyüo novo plantarumgenere; de fungoidibus pediculo donatis ;■ linb deplantislnbrnarinikî , Welche insgesamt in den Commen-tariis acad. scient, imper, petropolitanx, bksindlichsind. A, g.
BUXDORFF (Damianus und Dieter.), siehe BurgsdorfF.
de BUXIls (Joh. Antonius), ein italiänischer Litera-tor des istcn Seculi zu Digevano im Maylandischengebohren, wird von einigen mit Unrecht Andreas (joh.)gcnennct. Er fiudirte zu Paris, ward anfangs Se-cretarius der vaticanifchen Bibliothek, hernach zu Ac-ci in Corstca, und endlich 1468 auf eben dieser Inselzu' Alcria Bischoff, worauf er 1475 zli Rom verstor-ben. Er hat die Druckerey in Italien ungemein be-fördern helffen, wie dann durch seine Bemühung dieersten Editiones von den lateinischen Bibeln und denAutoribus claiTicis, auch verschiedenen Patribus alldazum Vorschein gekommen, davor ihmuuddcmTheod.Gaza, im Nahmen aller Studenten Franc. ph lel-phus in seinen Episteln Üb. 31 ep. 61 und Üb. 32 ep.x6 öffentlich gedanckct hat. Sonderlich hat er dieerste Ausgabe der Wercke Eypriani 1471 besorget,pg. Gcetze.
BUXTEHUDE (Dieter.), eines Organisten Sohnzu Helsingör in Dänemarck, bekleidete dergleichen Amtfeit 1669 an der Maricn-Kirche zu Lübeck, war dane-ben ein guter Componist, schrieb -Hochzeit - Arien;Fried- und freudenreiche -Hinfahrt des alten Si-méons bey Absterben feines Vaters in 2 Contrapun-cten; Abend - Music in 9 Theilen; -Hochzeit desDdd dd st.am-