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BUXTORF
BUXTORF BUYSEN 1524
Lammes; 7 Sonaten; Anonymi ISO jähriges Ge-sichte vor die Wohlfahrt der Stadt Lübeck nmsi-ealisth Vorgestellet; castram doloris Leopoldo unt> ca-ih'um honoris Jolcpho gewidmet; himmlische See-len-Lust und das allerschröcklichste und allercrfrcu-liebste, welche beyden letzteren Werckgen aber nochnicht gedruckt sind/ und starb 9 May 1707. .Mol.
BUXTORF (Gerlacus), ein Jurist und Staatsmannvon Kamen in Wcstphalen, dessen Vater JoachimBuxrorf, beyder Rechten Doctor, bey verschiedenenFürsten und bey dem Grafen von Waldeck Hofrathund Cantzler gewesen, und eine dlip* de petitionehsreditatis jti S3afci 1576 pro Gradu gehalten hat,nahm als er seine Etudia absolviret, und die Univer-sitäten in Deutschland, Franckreich, Italien, Engel-land und Holland besucht hatte, 1612 zu Basel dieDoctor-Wurde an, und schrieb eine disp. in aureamBuliam CaroJi IV, die er nach der Zeit in Form einesLractats wieder auflegen ließ, wurde 1014 Stadt-Syndicus zu Bremen, und 1628 von solcher in wich-tigen Angelegenheiten an Kayfer Fersinanoum IInacher Prag geschickt, wo er den 8 Jan. gedachtenJahres in seinem besten Alter starb. Hü.
BUXTORF (stob.), der ältere, ein Professor Lingva-rum oriental, zu Basel, ist zu Kamen in Wcstphalen1564 am Christ-Lage gebohren, hat zuMarpurg,Her-born, Heidelberg, Basel und Zürch stndiret, auf seineKosten verschiedene Juden eine Zeitlang in seinemHause gehalten, damit er ihre Ceremonien desto ge-wisser erfahren möchte r eine fürtrefiiche Bibliothekzusammen gebracht, Synagogam judaicam, die seinSohn und Enckel vermehrt ediret; Tiberiadern s.commentarium rnasoretbkumsso gleichfalls seillSvhnherausgegeben; Lexkon chaldaico-talmudico-rab-binico-heSraicum; de abbreviaturis hebraicis cumbibliotheca rabbinica & receniione operum talmu-dicorum ; manuale ; epistolas hebraicas s. institutio-nem epistolarem rabbinico-hebraicam; thesaurumgrammaticum linguce hebrieae, den Io. Leusdeniusin ein epkomen gezogen; prosodiam metricam ge-schrieben, auch die schöne hebräische Bibel mit demLargum/.Masora und Comnientariis der Rabbinenheraus gegeben, und ist über dem opere Concordan-tiamm, welches sein Sohn vollendet, 1629, iz Sept.an der Pest gestorben. Er wurde wegen seiner unge-meincn Wissenschasst Rabbinomm Magiller genannt,und Daniel Tossanus hat sein Leben in der OrarioneFunebri wohl beschrieben. PB. Ad.
BUXTORF (Jo.), ein Sohn des vorigen, war Profes-sorLhcologia undLingvarum zu Basel,woselbst er 1499,iz Aug. gebohren, ist im 12 Jahre inscribireh undim16 Jahre feines Alters von seinem Vater zum Magi-ster creiret worden; da er sich denn die hebräische,chaldaische und syrische Sprache, die Rabbinen undMafvram ziemlich bekannt gemacht. Als er durchdie Niederlande, Engclland und Franckreich gercisct,hat er sich nach Geneve begeben, und im 2z Jahre ein
Lexkon zu der hebräischen Bibel, welche sein Datermit dem Targum, Masora und Commentariis derRabbinen drucken lassen, verfertiget. Er war anfangsPrediger zu Basel, übersetzte des Maimonidis Buchdoftorem perplexorum- s. More nevochim , ins La-teinische, vollendete seines Vaters opus Concordan-tiarum »nb Lexkon rnagnum,' gab auch desselben Syn-agogam und Tiberiadern, ja fast alle seines VatersSchnfftcn vermehrt heraus, bis er i6zo zum Pro-fessore Lingvä stmctä und 1647 Theologia bestelletwurde, auch 1642 den Gradum Docchris Theologiäannahm. Sonst übersetzte er einige dill'ertationes desAbarbanelis, ingleichen das Buch Cosri ins Lateini-sche, und schrieb einbn Tractak de punüiz; anticriti-cam, s. vindicias veritatis hebraicas contra Lud. Ca-pellum; íîorilegium hebrakum sententiarum ; dis-sertât. de i'ponialibus 8c div'ortiis cum verfione dia-tribas IJ. Abarbanelis de excidii pœna; diilertat. deacca, igné sacro, Urim & Thumim, manna, petra §cserpente œneo, welche zusammen gedrückt worden, undexercitationes de arca, worauf er 1664, 16 Allgustlgestorben. Sein Leben hat Lucas Gcrnlerus in deroratione parentali beschrieben; und M SchcUhornsarncenitatibus Ii terariis stehen einige V0N dessen bisherungedruckten Briefen.
UXTORF (Jo.), ein Sohn Joh. Buxkorfii, desRaths undLandvogts aufVarnspurg undWaldenburg,war den 8 Jan. 1661 gebohren, legte sich nebst derTheologie starck auf die hebräische Sprache, wurde1680 zu Basel Magister, 1689 Prediger erst zuStrün-kede in der Grafschafft Marck, hernach 1694 zu Ari-siorf in seinem Vaterlande, als er vorhero eine Reisein Holland gethan hatte, endlich aber von 1704 an Pro-fessor Lingvä hebr. zu Basel, schrieb 120 live
catalecta philologico - theologica cum mantiila epi-stoiarum dar. virorum ad Jo. Buxtorfium patrem &filium; phraseologias hebraicsspecimen; dissertatio-nes varii argumenti ; Musas errantes ; Leichpkkdig-ten. HL.
UXTORF (Jo. Jac.), ein Sohn des jüngern Io-hannis, warProfessor Lingvä fanetä zu Basel, woselbster 1645, 4 Sept. gebohren, hat sich mit Fleiß auf diehebräische Sprache und Theologie geleget, und ist sei-nem Vater 1665 in der Profeß. Lingvä ebraieä sueee-diret; worauf er sich zu Zürch bey -Hottingern auf-gehalten, und mit einem Juden, R. Abraham, Be-kanntschafft gepflogen, auch in Italien, Franckreich,Holland und Engelland gereiset, und endlich 1669in Basel wieder angelanget, woselbst ihm die Biblio-thek« publ. anvertrauet worden. Er starb 1714, nach-dem er seines Großvaters Synagogam judaicam noch-mahls verbessert auflegen lasse», etliche rabbinischeBücher übersetzt, und ein Auctarium Bibliothecas rab-bmicse geschrieben, welche Dinge »och im Manuskriptliegen. Sein Leben ist von wcreiiftlsio tu der Ora-tione funebri beschrieben worden, die matt linker die-ses zusammen gedruckten opuscuih findet. ,
UYSEN, oder Busius,(Paul) , ein Herr von Cappei