Band 
Erster Theil A - C.
Seite
1603-1604
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;6sz CAMPANILE CAMPANIUS

ihre omnes rebellionis & hxresi’s tanquam propriocrimine notentur martique violentai subjaceant, &çostmodum cultu Lc religione reviviscant. Und

über dieses liegen von ihm hin und wieder in Biblio-theken annoch folgende im Manuscript als in Engel-

land.' calculus nativiraris D. Philib. Vernalii; Scrit-tura fatta in mnttria di Ticol ; poetica trattato ; ifoconcetti deW univerja; 60 poütica; apologeticus incontroveriia de conceptione B. Virginis ; ferner imCollegio St. Honsrati zu Paris tr. theologiei de pro-videnria, prxdestinatione, eiectione Lc réprobation«crearurarum ; de conservatione Lc gubernatione ho-minum; de beatitudine ; de virtutibus Lc vitiis ingenere 8c in specie; de virtutibus fupernaturalibusiide, fpe & charitate; de donis & fructibus SpiritusS. ; de gratia gratum faciente ; de gratia gratis data ;de legibus generatim ; de gestis Christi ; de dictisChristi; Volumen quadripartitum super PsalmumXXXI; reminiscentur Sc convertenturadDominum.Von sich selbst giebt Lampanella in dem Syntagmatead Gabrielen; Naudattm de libris propriis Sc de rectaíhidendi iatione Nachricht ; am vollständigsten aberhat solcl)es Ernst Salomon Lyprian in dem 1705und 1722 heraus gegebenen Leben desselben, wie auchEchard in den Seriptoribus Qrdin. Prsedicatorumverrichtet. Er war übrigens ein frühzeitiger Gelehr-ter, von einem starcken Gedächtniß und grosser Ima-gination, hatte ein melancholisch Temperament, sagteandern wahr, wolte mit Geistern gesprochen, auchselbst einen Spiritum familiären^ haben, besaß nichtviel Gottesfurcht, suchte in allen Theilen der Philo-sophie was besonders zu zeigen, schrieb dabey offte soconfus, daß man ihn Çardani Simiam zu nennen pfleg-te, ist aber ohne Grund der Zaubcrey beschuldigetwor-den. Cr. Er.PB.To.Nic.

CAMPANILE (Joh.Hieronymus), ein Neapolita-ner, wurde Bifchoff zu Lacerdona, und hernach zuJ-ftruia; starb den 22 Jun. 1626 zu Neapolis, und

schrieb diversorium juris canonici. To.

CAMPANILE ( Josephus), aus dem Königreich Nea-pokis, hat sich durch sein« Satyre» sonderlich bekanntgemacht, und ist 1674, 24 April im Gefängniß ge-storben, dahin «r war gebracht worden, weil er unter-schiedenes, so vornehmen Familien präjudicirlich war,heraus gegeben. Er Verließ Prose varie; lettere ca~pricciofi; diahgi nwrali ; le notitie dinobilti&c. To.

CAMPANILE (Phillbertus), ein Neapolitaner, lebstin dem Anfange des 17 Seculi, und schrieb ridée,

evero Forme d' Eloquentia ; /' armi, overo infigne de■flobili ; P historie délia Famiglia di Sangro. To.

de CAMPANIS (Vitalis), eiti JCtus, lebte iz;o,undschrieb unter andern de claufuiis, welcher Tractat inder 1578 zu Franckfurt gedruckten Sammlung ver-schiedener Autorun» von dieser Materie stehet.

CAMPANIUS (Joannes), ein Medicus, aus Ita-lien, mit dem Zunahmen Chaneensis, lebst um 1520,war Io. picrii Valeriaui vertrauter Freund,, studirt«

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zu Venedig und Padua, brachte seine Jugend in gros-ser Dnrfftigkeit zu, prackicirte g Jahr zu Bourges,und erlangte dadurch großen Reichthum, wolte her-nach eine Reise nach Rom thun, und daselbst seine

quaïstiones rerutn naturalium drucken lassen, starbaber daselbst im ;2 Jahre an einem Fieber. SeineSchriffte» sind verlohren gangen. Jo. Pierius Valer.in Menckenii Analectis.

CAMP ANUS (Durandus), ein Frantzost, welchen ei-nige vor einen Franciscaner ausgeben, war um 1340der Königin von Franckrerch Beichtvater, und sollSummatn confeslariorum oder Directorium , so au^4 Theilen bestehet, ingleichen in quartum scntentia-rum geschrieben haben. O. Fa.

C Amp anus (Franc.), ein in Humanioribus wohlversirtcr Jtalianer, lebte um 1536, und schrieb quae-stionem virgilianam. B.

CAMP AN (Hieronymus), ein spanischer Priester von.Ontinnente im Königreich Valentin, lebte in derMitte des 16 Seculi, war in der lateinischen undgriechischen Sprache, auch in der Poesie sehr geübt,UNd schrieb librum carminum. Ant.

CAMPANUS (Joh.), fiet)e Rousselet (Joh.).

CAMPANUS (lob.), ein Mathematicus von Nova-ra, welcher der meisten Scribenten Meinung nach umnzcr florirt, den aber Cotta in Musen novar. weitjünger macht, und in die Mitte des i z Seculi setzet. Er

hat de quadràtura circuit ; calendarium; dc Sphxra;de modo fabricandi sphsrara solidam ; theorias pla-netarum ; de computo eccïeíiastico ; de compoiltio-ne quadranns uttb breviloquium XII signorum Zo-diaci geschrieben, auch den Euclidem aus dem Arabi-schen übersetzet, womit er aber, weil er dem arabi-schen Uebersetzer schlechterdings gefolget, den Euclidemsehr verstünimelt hat, wie Huetius de dar. Interpret,angemerckek. Fa.

CAMPANUS (Johannes), mit dem Zunahmen Void-nanianus, weil er vielleicht von Vodnany in Böhmenbärtig gewest, war ein berühmter Poet, lebte zur ZeitRudolphi II in dem 16 Seculo, wendete sich vander evangelischen zu der römisch-catholischen Religion,ward Probst im Collegio omnium Sanctorum undConsistorialis zu Prag, und gieng endlich, wie manberichtet, voller Verzweifflung mit Tode à Manhat von ihm eine doppelte Beschreibung der türckistlMKayser, von ihrem Anfang bis auf Mahomet UI ;die eine in heroischen, die andere in elegiischen lateim-schen Versen, welche beyderseits in den deliciispoeta-rum Germ. stehen,' ingleichen veriibus leoninis vaaksacras in omnes Pialmos ; Odas 78 dominicales & I e 'riales, und odaria 5-3 in Canticum Canticorum, Wfj?

che 1618 nach des Verfassers Tode zu Prag (obglclwaufdem Titel Ambergstehet) in 12 zusammen gcdcu^

worden. iPb er aber auch, wie einige vermuthen, 'chiam s. sciagrapfiiam ducum 8c Regum. Boherni »fo zu Görlitz 1652 heraus gekommen; ingleichenkleine Schrifft, so sich unter dem Titel: Eimm^ tt0eomium 8c Pragas urbis in Domavü amphit £