r 66- CARDANUS CARDENAS
4 de astrorum l’ucliciis st quadripartis* conslructis-
nîs, so unter die verbotenen Bücher gehören: libros
3 de venenis; de providentia ex anni constitutione;arcana politica st librum singularem de prudentiadvili, welches auch unter dem Titel : la science duMonde, insFrantzrsischc übersetzt worden, und nebstseinen 4 Büchern de utilitate ex adveriis capiendaunter seinen übrigen Schafften die beste ist; rraÄ. an
balneuin articulari rnorbo competat; de male medi-corumrecentium medendi ustu; de fupplementis Ai-ttunachi; de restitutione temporum 8 c motuumcoeiesti'jm; geniturarum Iibros 12; de consolationelibros 3; de exemplis 100 geniturarum; explicatio-nem somniorum synesiorum de interrogationibus,de fapientia libros 5 ; disputationes per epistolas ;segmenta 7 aphorismorum aflrrouomicorum; degem-wis 8 c coloribus ; de, revolutionibus; artemmagnam,ü de reguiis algebraicis, de proportionibus nume-rorum , motuum, ponderum, ionorum aliarumquererum mensurandarum; de Aliza régula; de caulis,bgnis 8 c locis morborum; contradicentium medi-corum libros 2 ; artem curandi parvam in 2 Tomosdivisant; de sanitate tuenda libros4; encomiumNe-ronis ; encomium astrologix , podagr®, medidinoe,géométrie; de arithmetica; de secretis; de rerumvarietate, de urinis &c. wie auch sein eigen Leben,darinne viel unglaubliche Dinge enthalten, geschrie-ben. Seine Wercke sind 1663 zu Lion in iv Bänden infol. zusammen gedruckt worden. Er hatte zwey un-gerathene Söhne, davon der jüngste wegen groberBosheiten verjagt und enterbet worden; von demältesten aber handelt folgender Artickel. B. Na. Thom.Pß. Gad. Ghil. Tom. Teich Nie.
^ A R D A N U S (Joannes Baptista) , ein Sohnn>'Mlchardani, war McdicinäD.wurde 1560 dcn iz-ipril im Gefängnisse enthauptet, weil er seine Ehefrau,die eben kein erbar Leben führte, mit Gisst vergebenwollen, und schrieb libellum de abstinentia ab usu ci-borum foetidorurn, welches 156t ncbjt Hieron. CardantEbb. 4 de utilitate ex adverlis capienda, zu Bafel IN8 gedruckt worden ; de fulgure, welches in demandern Tomo von seines Vaters Wercke^n stehet.
^Ardeira, ober Caldeira, (Ludovicus), ein portu-giesischer Jesuit, gebohren zu Beja 1585, gab 1611«'nett Mißionatnum in Indien, und seit 1623 in^éthiopien abschrieb in solcher Sprache ealendariumf e ilorum mobilium, und in ainaranischer Spracheinkormationem de jejunio, übersetzte auch in diesebas neue Testament, und starb zu Tauchen« im Kö-"'greichc Tigris i2Apr. 1648. AI. Ant.
« ^ARDENAS (/Emilius), ein italiänischer Jesuit,fahren zu Neapolis i;y9, aus dem Geschlechte der^arqvi^n von Gayny und Grafen von Acerra,lehr-. die netten Künste, ward darauf Rector derColle-gwrum zu Massa und Neapolis, und starb am letz-en Ort 20 Julii 1656 an der Pest. Er hatpecca-wrein contritnm s. conlideratioaes centum supra
CARDENAS CARDILUCIUS 1670
versum Psalmi 50 zu Neapolis 1652 in 12 herausgegeben. AI.
de GARDENA8 (Bernardin.), ein Amerikaner, zuChuqviado im Königreich Peru von spanische:. Elterngebohren, war à Minorité, ward Bischoff zu Para-guay in Süd-America, und schrieb mmmd y reU-cionde las cofas del Reyno di Pirn, welches er JU Ma-hnt 1634 edirt. Ant.
de CARDENAS (Joh.), ein spanischer Medicus,da-vor insgemein gehalten wird, florirte zu Ende des16 Scculi, und schrieb problemasy jec-retos de las In-dices. Ant.
CARDENAS (Jbh.), ein spanischer Jesuit, gebohrenzu Sevilien 161;, lehrte die Philosophie, und wardRector in einigen Cvllegiis, schrieb geminumstdus ma-riani diadematis; crilin theologicam bipartitam exmorali theologia, vitam virginis Damiante in spani-scher Sprache, und starb zu Ende des 17 Scculi. AI.Ant.
de CARDENAS ttn&Angulo(Petrus), ein spanischerRitter des Ordens St. Jacob, von Corduba, lebte inder ersten Helf« des 17 Seculf, war ein grosser Lteb-habcr der Etiriosttäten und Alterthümer, schrieb vidadelHermano Fran Cisco de Santa Anna, Hermitanno de laßizafa, und gab Lud. a Gongovü spanische Gedichteheraus, ließ auch im MS. comment, de la casa de Ha-ro. , Ant.
CARDERIN U S (Jo. Maria), einBenedictinewMönchzu Caßino, gebürtig von Genua, lebte, in der andernHelfftedes r6 Scculi, und schrieb ein Werckgcn de 8.Catharina virgine öc martyre in Versen, welches inFrosp. Martinengii poemat. Vol.III stehet. Öl.CARDEVACGUE (Ferd. ), ein Niederländischervon Adel, legte sich auf die Jura, und warb Bürger-meister in seiner Geburcs - Stadt Arras, starb denI Dec. 1614, und schrieb historiant comitum Artest* ;ItistoriamEpiscoporumTomacensiuni &c. W,d. A.CARDILLO (Bernard.), siehe Villalpando.
C A R D I L L O (Casp.), suche Villalpando.CARDILUCIUS (joh.Hiskias), cinDoctor Philo-,sophiä und Medicinä, wst auch Comcs palatinus,hat-te 1663 in Holland studiret, hielt sich hierauf einigeZeit inMayntz auf, lebte hernach zu Nürnberg, warein grosser Verehrer des ^Helnrontii, ließ Raym. Min-dereri Krieges- Aryeney und 's ob. Harmanni praxiitchymiatricam verbessert und vermehrt wieder aufle-gen, schrieb in deutscher Sprache einen Tractat vonder pestilcny, meinte mit Helmonüo, daß auch dieseSeuche bey gesunden Menschen und Orten aus blosserFurcht und Einbildung entstehen könne, gab HdmontüZenextou, so von denKrötcn bereitet wird, nebst demnach seiner Art geschwefelten Wein vor die bewährte-sten Präservir-Mittel ausmachte von seinem eigenenCentaurio minerait viel Rühmens , wurde aber vonJoh. Paul. wurfdaimo in einer besondern Episteldeswegen angegriffen. Le. ^ . D T .
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