Band 
Erster Theil A - C.
Seite
1795-1796
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! 795 CELrCniUS CELLARIUS

CE LIC HIU S (Andr.), ein lutherischer Prediger vonSpandau aus der Marck, welcher, da er in seinerVaterstadt einige Zeit Rector, und zu Stendal Predi-ger und Superintendent in der alten Marck grwest,i;8O die E. C. mit unterschrieben , und in selbigemJahr als Superintendent nachGüstrov beruffen wor-den,wo er 1599gestorben. Er verließ Postillam superE vangel. dom.; Leich-u. Ehrenpredigtcn 2T0M. in 4;XIX Pastionsprcdigten;Erinnerung von des Satansletzten "Zorn, und was es bedeute, daß viele Men-schen anLcib und Seele vom Teufel besessen wer-den ; Frag - Glücke von der -Höllenfahrt Lhristi;Diss. de studio lingu* sanct®; emblemata cateche-seos Christian* in versibus elegiacis ; Bericht vonden Leuten so sich selbst entleiben ; die Haupt-Arti-kel christlicher Lehre nach Ordnung des LatechismiLuthers Thotna analecta güstroviensia.

CELIMA (Anton), einJCtus&on Neapolis, schrieb1675 de syndicatu. To.

GELINDE, oder Selinde, stehe von Semnitr (Elisa.beth).

CELIU 8 (Mich.) , siehe C®Iius.

GELL (Erhard.), ein Professor Poeseos und Historiarumzu Tüvingen, starb 1607, und schrieb unter andern:

Orat. funebrem in Joan. Brentium ; orat. de vita Jac.Heerbrandi ; Heryog Friedrichs jw Wurtembergweifen nach Engelland und Italien) imagines pro-sest'orum tubingensiuna ab anno 1577 ad 1596. Er.Teils.

GELL (Io. Erb. ), ein Sohn des vorhergehenden Er-hardi, gebohren i;7;den26Sept. zu Tübingen, all-wo er auch nachgehendsstudirt hat, und schon im 19Jahr seines Alters Professor Artium und Rector Con-rubernii, folgends um 1598 Pfarrer zu Wanckhcimbey Tübingen, 1604Prediger zuWimpffcn, undiüiazu Eßlingen worden, und 1627 den 20April gestorben.Seine Schrifften sind: Buß-Spicgel ; Ehe-Spiegel;Gorona anni ; Leich-Predigten. W, d. Ei.

e CELLA (Scipio),' von Genua, war in der Philoso-phie und den Rechten wohl erfahren, florirte zu Endedes r6 Seculi, schrieb ein Lob - Gedicht auf den Dogezu Genua, Lucam Grimaldi, in italiänischer Sprachenebst andern Gedichten, welche Ioh. BernhardmGessa zusammen getragen, und nach des Verfassersfrühzeitig erfolgtemTode zu Mayland 1609 edirt.OI.Ghil. So.

CELLADEUS (Antonius), siehe deElizalde.

de CELLANO (Tbom.), siehe Thomas.

CELLARIUS, oder Keller, (Andr.) , ein alter wür-tembergischer THeologils, gebohren zu Rotenburg amNeckar i5og,siudirte dieTheologie nachLutheriLehre,ward zurZeit derwürtembergischenKirchen-Reforma-tivn, nach einigen andern Kirchen-Aemtern, Special-Superintendent und Stadt - Pfarrer zu Wildbcrg,schrieb auffürstlichen Befehl, von Haltung eines Lon-cilii, und von Vereinigung der christlichen Religio-nen, und starb 1562 den l^Sept, Ei.

CELLARIUS

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CELLARIUS (Andreas), ein Historiens, Mathcmssticus und Geographus,gab 1656 architeÄuram m>-

litarem, 1659 deseriptionem Eoloni* magniqueDU'catus Litbuani*, welche i66oiiis Holländische libers

setzt worden; und l66l hamtoniam macrocosmicaNUs. Atlantem universalem 8c novum totius universcreati, cosmographiam ' generalem & novam exhi*bentem, in Regal - Folio zu Amsterdam heraus, wehcher letztere 1708 daselbst von neuem aufgelegt wo^den. .

CELLARIUS (Ralrb.), ein lutherischer Theologus,gebohren 1614, io Oet. zu Rothleben, studirte imSchwartzburgischen, zu Jena, Wittenberg und Helm^

siädt, wiewohl in grosser Armut, und wurde darausPrediger zu Braunschweig, nachgehends General-S»^perintendens, Doetor und Professor Theologia ê"Helmstadt, wie auch Abt zu Marienthal. Er scheidinstitutiones, 8c tabulas politicas ; tabulas ethi clS& phyllcas ; varias disputationes theologicas; e* 1 'men controverliarum ecclesiasticarum august 111 *confestionis 8c pontificiorum secundum concistp")tridentinum;epitomen theologi* philosophie* 5 “ 1 * 'de hornagio ; de natura theologi*, Ulld starb 1 ^ 7 i/15 Sept. W, m.

CELLARIUS (Christian), von Jfenburg in Flawdem, hat um i;g6 gelebt, die griechische Sprache zsLöven und andern Orten doeirt, ein Gedichte von demKriegeKaysers Laroli Vwider dieTürcken, eineor^tion contra mendicitatem pauperum; pro nova p^uperum subventione; carmen de incendio urbis dcphensis; epitaphia quorundam doctorum vir° rUsItheraus gegeben. A. SV.

CELLARIUS (Christoph.), ein Critieus, wurde zuSmalkalden i6;8,aaNov.geb. NachdrmerzuAchund Giessen studiret,wurde ihm 1667 ;u Weissenftld^prosestio lingu* sanöl® 8c moralium ohne vorherö.gangenes Examen übergeben, worauf er 167,Weimar, 16 76 nach Zeitz,und 1688 nachMerseburg»'^Rector beruffen worden. Sonderlich befliß er sichauserlesenen und angenehmen Styli, und führete >ne Leute zugleich auf die alte Historie und Geographdannenhero er auf der neuen Universität Halle l ^zum Professore Historiä und Eloqventiä ct ’î î . en 0 ii-auch zum Directore des aufgerichteten colleß" ?.riorum literarum gemacht wurde. Er hatxicon vermehrt; notitiam orbis antiqui inwelche l 7 gl und ga mit Ioh. Conrad

Anmerckungen zuLeipzig in4 vermehrt in aTonruA' ^

gekommen; antibarbarum; d'ist'ertationes,dle-" -,waleh 1712; orationes,fb eben derselbefiolas, die derselbe gleichfalls 1714 mit einanor^v^aus gegeben; historiam universalem ;romanas ; elementa astronomica cum Gun. ^0-,

di astroscopia; rabbinismum, welcher auch .Relandi analestis rabbinicis stehet; eine ji-

Grammatic; orthographiam antiquam an-

brum memorialem latinitatis ; geograp can o-tiquam 8c novam; grammaticam hebraean , ßC s