C ELLAR IUS
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nés de lingus S. idiotiímis ; sciagraphiam phílolo-giae sa c r® ; portam Syriae ; horas samaritanas ; curasposteriores de barbarismis Sc idiotisinís sermonis la-tini; excerpta veteris Sc novì testamenti syriaci;glofTarium íyro-latinum ; Origines coniitum wetti-neníium ; tr. de studiis romanorum litrerariis inur-be 8c provinciis, welcher in SaUengriì thesauro T. III stetfyt; descriptionem inaugurationis academias fnde-rician® ; ein geographisch-historisches Lexicon; com-pendium profodioe graec® verfertiget ; auch über denAntibarbamm mit Dorrichio einen grammaticalescheu Streit gesühret, und Jul. CaJ’arem; Ciceroni*orationes & epistolas ; Paterculum ; Curtium ; SiliumItalicum; Cornelius!» Nspatem; Plinii epistolas; Eu-tropii breviarium bist. roman. Sexti Rufi breviarium;duodecim panegyricos veteres ; Minucii Fdicis Octa-vium ; Prudentn opéra ; Cal» Sedulii mirabilia ; Zo-Jhni biiloriam; Pici de Mirandula epistolas; La-ämitium ; Cunai orationes mit Noten heraus gege-ben, worauf er I7»7, 4Jun. nach Vürhero erlittenengrossen Stein-Schmertzen gestorben. HerrD-Walchhac eine ausführliche Beschreibung von seinem LebenUNd SchrifftkN, dessen Dislertationibus, die er 1712zusammen heraus gegeben, fürgescht. jac. Burckar-di epistola ad B. G. Struvium de Cph. Cellani obitu.
Nie.
CELLARIUS (Jacob), ein Proavus des berühmtenChristoph Cellarii, hieß sonst Aeller, und nenntesich aus dieser Familie zuerst Cellarius, war in dem16 Sec. Philos. Magister und Moralium und Eloqven-ttct in dem Gymnasio zu Lauingen Professor, und gabepitheta Ciceronis , ingleichen Nizalii thefaurum ci-ceronianum , wie auch Ant. Scbori phrascologiamlingu® latin® weit vermehrter heraus, und lebte noch1609. Leb.
CELLARIUS (Joh.), deutsch Lettner genannt, dererste evangelische Superintendcus zu Dreßden, ist zuKundstadt an den böhmischen und mährischen Gren-zen 1496 gebohrcn. Auf welcher Universität er ei-gentlich fiudiret, ist ungewiß; doch hat er zu Löven,Mayntz, Tübingen und Heidelberg die hebräische Spra-che öffentlich gelehret, und ist darauf zu Wittenbergund hernach zu Leipzig in dieser Sprache Professorworden. Er war nach Luthers einer von den ersten,welcher das Wort Gottes rein und lauter predigte,weiches auch den Rathund Bürgerschafft zu Franck-furt am Mayn bewog, denselben zum Prediger zu St.Catharinen zu beruffen; von bannen er endlich nachDreßden gekommen, und den 21 April 1542 gestor-ben. Seine Schrifften sind: Isagogicon in hebrsasliteras ; tabuste declinationum 8c conjugat. Hebr. ;epistola ad Wolffg. Fabricium de vera 8c constant!lotie théologies diíputatíonis 8cc. Sehl. Rittersevangelisches Denckmahl der Stadt Franckfurt am
-Mayn.
CEELARIUS (Justus), ein Professor Philofophiäî» Helmstädt, war Balchasaris Sohn, in verletztenHelffte des 17 Seculi, schrieb diss. de namra panis;
cEEEARIUS cELEOUVS 179z
de penetrabili efficacia effluviorum in afficiendiscorporibus animaliutn ; de antiquo funerum ritu;orat. de ratione libere philosophandi in per^esti-gandis curaptimis rebus naturalibus , und fernertreuer Lehrer Abschieds-Geschcnck.
CELLARIUS (Matt.), siehe Borrhaus.
CELLARIUS (Salomon), ein Sohn ChristophCclrlarii, gebohren zu Zeitz 1676,wurde Medicinä Liccilk.starb 1700, und schrieb de originibus 8c antiquita-tibus medicis, welches Werckgen man in seines Va-ters gedruckten Dissertationen findet.
de CELLENO (Jul.Bart.), fiefye Bartoloccius.
de CELLES (Peer.), ftefjePetrus Cellehsis.
CELLIA (Catharina), des berühmten Predigers imMünster zu Straßburg, Match. Cellii Ehefrau, im16 Seculo , war ein gelehrtes Frauenzimmer, undschrieb eine Auslegung »der das Vater Unser undüber den ersten Psalm, ingleichen eine Apologie derEpistel Lud. Rabii, eines Predigers ;u Ulm, nebstandern mehr. EIL.
CELLIERES (Laut.), ein frantzöfifcher Jesuit, ge-bohrrn zu St.Didier i6zo, lehrte die Rhetoric undnetten Künste n Jahr, die Philosophie 6 und dieMathesin 5 Jahr, und gab 1673 ju£iouartem metri-cam heraus. AI.
CELLINI (Benvenuto), ein Florentiner, gebohrenI ZOO, war erst ein Goldschmidt, und insinuirte sich,weil er schöne Arbeit machte, bey Pabst Elemente VIIso, daß er ihm, als das Castell St. Angelo zu Romvon denKayserlichen belagert wurde, ein Commandodabey auftrug, welches er, ob er gleich nicht .dabeyhergekommen, wohl in acht nahm; kam aber beyPaulo III in Ungenade», weil er allzufrey in Redenwar, und ward gefangen gesetzt. Endlich kam erbey Lrancisco I in Franckreich in Genaden, und end-lich wieder nach Florentz. Er exccllirte sonderlich inMedaillen-Schneiden und'Bildhanen, und schrieb1563 zwey italiänische Tractate von der Gold-Arbeitund Bildhauer-Kunst, war auch ein Mitglied der slo-rentinischen Académie, und starb 1570,15 Februar«.Not.
CELLINUS Pintus, siehe Pxntus.
CELLIUS (Ant.), ein italiänischer Dominicaner, warDoctor der Theologie, und gab lacros stores degratiaex universa S. Thomae summa decerptos zu Rom1629 in 4 heraus. Ech.
CELLO TTUS, ober Cellotius, (Ludov.), ein Jesuitaué Paris, docirte die Theologie, und war Rectocder Collegiorum zu la Fleche und Rouen, starb 2OOct.1658,1m 70 Jahre, und hinterließ lidrurn de bierar-chia 8c hierarchis, welches von der CongrégationsIndécis zu Rom, desgleichen auch von der General-Versammlung der Geistlichkeit zu Mante, verbotenworden; wiewohl sich LeUot dadurch nicht abhaltenließ, die in demse'ben befindlichen und von ihm auchehedessn schon vor der theologischen Facultät retra-Xpx pp 2 ctirten