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i$oi CEMENTARIUS CENCIUS
ribergœ, vor dessin Dedication er von dem Rache zuNürnberg nur 8 Ducaten bekommen, darüber er sichEb.Ill oda. II sehr beklaget, welches schöne Werck mauin Bilib, Pirckbeimeri operibus, wie auch in braue.Irenici exegesi hist.germ. findet; Poemkta de Vistula,de Vesontibus ScSalinis sarmaticis, weiche in Vißoriiicriptoribus rerum polonicarum stehen; Poema desitu & moribus Gerrrunorum, welches mall inSchar-dii Icriptoribus rerum germanicirum Tom.I findet;libros quatuor amorutn ; quatuor viras human® cir-cuJos iecundum Pythagoreos ; de conscribendis epi-stolis; de arte veriificandi; de laudibus eloquentke;Panegyrin duci Eavarioe ; orariones ; epistolas ; devita S. Sebaldi ; Theodericeidêm s. poema heroicumde rébus Theodorici régis Gothorum; Carminumlib. IV; Epigramtnatum lib. V ; gab auch zuerst derRoswita Wercke heraus. Die focietas rhenanahat dessen Poernata nebst seiner Lebens-Beschreibung1515 !» Straßburg zusammen drucken lassen. Ad.Scburzfl. praef. ad Hroswitae Opp. Latn. OII. Fa.
CEMENTARIUS (Alexander), ein Engelländer,mit dem Zunahmen Theologus, predigte 1209 öffent-lich, daß Christus dem Apostel Petro nur in geistlichenDingen Gewalt gegeben; und dannenhero sich diePabste dergleichen in geistlichen Dingen keineswegesanzumassen hatten. HL.
CemenTARIUS (Joh.), ein Schwabe, aus demWürtembergischen bürtig, kam nach absolvirtenStu-diis 1589 als Diaconus nach Tuttlingcn, folgendsals Pfarrer nach Fehlbach, ward sodann von den öster-reichischen Ständen nach Lintz beruffcn, allwo er dieStelle des obersten Predigers bekleidete. Er kchrcteaber wieder in das Würtembergische, und erhielt dieSpécial-Inspection über die Kirche und Diöccs zuBlaubeyern, ward darauf zuRcgenspurg Pastor undSuperintendent, florlrte 1600, und schrieb das Le-ben und Sterben des elenden Menschen; Berichtvon dem schweren immerwährenden Streit zwi-schen drey Gewapneten, nemlrch zwischen demMenschen, dem Teussel und zwischen Gott; item,was eigentlich die Ursach sey, daß viele Menschensich selbst entleiben; Nachfolgung Christi,wie mansich aller Eitelkeit dieser Melk entschlagen soll; dergeistliche Rauffmaun, wie man der köstlichen perleder ewigen Seligkeit solle nachjagen; Leich-Predig-ten rc. und starb nach 1620. Ei.
^ENALIS, pberCoenalis, oder auch Senalis, (Rob.),kin BischoffzuAuranches in der Normandie, von Pa-tüs, woselbst er auch Doctor in der Sorbonne wor-den, und t;6o gestorben, hat ordinationes synodales,lateinische Historie von Franckreich, eine Kirchen-Historie von ber Normandie; traft, de vera ponde-ru, *r mensurarumque ratione, welcher auch in GravitÜiei'auro antiqu. Tom. XI stehet; Wider das Interim;
CENCIUS
CENEDO
1802
Ende des i2 0ccnii, «nd verfertigte eine Sammlungvon den Einkünfften und Diensten der römischen Kir-che.io in der vaticanilcbeiiJüblwtbft in, Mq li.-n, ß a .
ar ^am fycophanticam in Calvinum See. heraus gk-^Leben. Pollöv. Sa. -
o^EI us, ein Canonicus von Santa Maria Mag-Llvre zu Ronr und Cammerer Lölcstini III, lebte zu
che,so in der vaticanischenBibliothek im MS. liegt.
ron. annal.
CENCIUS (Lucas), ein Redner von Capua alis demNeapolitanischen, woselbst er die Humaniora lehrte,starb 1556 in seinem goten Jahre, und schrieb dePa-raclitoi Vißoria dellaCampania gionto alT ißoria van-dalica. To.
CENCIUS (Ludovicus), ein italiänischer JCtus vonPerugia, woselbst er die Jurisprudcntz lehrte, schriebein nützliches Werck de censibus, una cum 210 deci-sionibus rotalibus super census; Consilium, welchesin Tim.de Timotheis responsis stehet; traft, de procu-ratoribus, der aber noch inr Manuscript.liegt, nebstandern juristischen Wcrckgen mehr, von denen eben-falls noch nichts gedruckt worden, «nd starb den 20Jul. 1637,iM/yJahre. Ja.Ol.le CENE ( Carl) , ein reformirterPrediger, gebohren '1647 zu Caen in der Normandie, kam 1672 in das Pre-digt-Amt, und diente einige Zeit an der Kirche zu Hon-fleur, gleng 1685 nach Wiederrufung des Edictés vonNantes, irach Engelland, von bannen er sich nachHolland begeben, und endlich wieder nach Engellandgegangen, wo er auchzuLondeni7o;imMa>) gestor-ben ist. Er übersetzte die gantze Bibel aufs neue indie frantzösische Sprache, und kündigte sein Unterneh-men 1696 in einer besondern Schlifft an. Nach sei-nem Tode ist gedachte Übersetzung selbst 1741 zu Am-sterdam, von einem seiner Söhne in 2 Bänden in fol.heraus gegeben worden. So kam auch nach seinem
Tode oessen Nouvelle Critique de toutes les verßons fran-çaises de la Bible, qui ont paru jusqu à prëjent 1722zu Amsterdam heraus. Un. Nouvelle bibliothè-que.
CENEDO (Jo. Hier.), ein spanischer Dominicanervon Saragossa, war Magister Theologiä, verstand dieRechte wohl, profitirte das päbliliche Recht über 10Jahre zu Saragossa, und starb um 1627. Man hatvon lhni tr. de la pobreza rcligiofà , und quxstionèscanonicas & civiles, welche sein Bruder,Peter «hiero-nymus, auszuarbeiten angefangen,aber wegen Kranck-heit und erfolgten Todes unverfertiget hinterlassenhatte, die er vollends zu Stande gebracht und ver-mehrter edirt. Er hat noch einige Schrifften mehrans Licht zu stellen versprochen, von denen aber nichtsheraus gekommen ; daß also solche entweder noch imManuscript liegen, oder verlohren gangen seyn müssen.Ant. Ech.
CENEDO (Petrus Hieron.), ein in dem Jure cano-nico wohl erfahrner Spanier und Bruder Joh.Hic-ronymi, vonSaragossa, war Canonicus und Probstder Kirchen Sk. Maria del Pilar daselbst, schrieb pra-cticas quaell. canonic. & civiles ; centuriam singula-rium juris; colleftanea juris canonici; alegacion so-bre el dereebo de afentarse y votar en cartes el ßyndicode la iglefia de nitejìrà Semiora del Pilar immediata-Tpp pp 3 mente