Band 
Erster Theil A - C.
Seite
1799-1800
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i 7 99 CELORIGO CELSUS

ctirten Lehr-Satze, in seinen horis subsecivis vonneuen zu verfechten,weswegen dieFacultät An. 1648feine rerraÄarion brücken lassen; panegyricos Le ora-tiones; historiant Gotteschalci praedestinatiuni ; ho-rarum subsecivarum libr. singularem ; Conciliumduziacense an. 971 celebratum; poemata; gab auchHincmari Rhemenfis opuscula 5 contra HincmarumLauduneniem heraus. AI. HL.

«le CELORIGO (Martin.) ein Portugiese im Anfan-ge des i7Seculi, war Richter der J-nqvisition zu To-ledo über dieconfiscirten Güter, und schrieb alegackn ,cn que je junda la jufitcia y Merced , que algutiosf articulâtes del reyno de Portugal piden à fu Mage-jlad. Ant.

de CELSIIS (Petrus), stehe de Casa (Petrus).

CELSÍN US, des Eudori Sohn, einPhilosophusvonCastabale, hat avw.yatyvt tt ietis dit>iaiu>s ÇuXatrotpxund anders n.ehr geschrieben. 8. Ea.

Celsius (Magnus), aus Helsingland in Schwedenbürtig, war Magister Philosophiä, Professor Ma-themalum zu Upsal, und Pastor zu Gamla Upsala,eine halbe Stunde von Upsal, und starb 5 May1679, iin 58 Jahr. Man hak von ihm computumecclefiasticum ; dissert. de cerebro humano ;de plau-tis, de cometis lind Viel sltlbi’t'e phylicas uttb mathe-maticás diííertationes. W, d. .

CE L S PI RI US, siehe Serpilius' (Christianus).

CELSUS, ein Philosophus von der epicureischen Se-cte, im andern und dritten Seculo, hat ein Buch wi-der die Christen, unter dem Titel : diicursus' verus,verfertiget, welches aber von Origene widerleget wor-den. Eus. C. Jon.

CELSUS, ein Ertzbischoff zu Armagh und Primas vonJrrland, welcher um i i28 gestorben, soll testamentumund constituriones, auch viele Episteln an Malachi-am seinen Nachfolger hinterlassen haben. Lal.Ea.

CE L S US (Angelus), ein Cardinal von Rom, war vor-her Auditor Rota, und machte sich durch seineWissen-schasst in der Iurisprudentz sonderlich berühmt,schriebdeciiiones, und starb 1671,16 Nov. OI.Man. Eg.

CELSUS (Arruntius), ein alter lateinischer Gramma-ticus, schrieb de proprietate 8 c difFerentiis sermonislatini, welches Werck in Ge, Fabricii grammaticis ve-teribus stehet.

CELS US (Aurelius Cornelius), ein gelehrter Römervon der Secte des Asclepiadis, umAn. 29 im erstenSeculo, hat verschiedene Tractate von der Rechtsge-lahrheit, Philosophie, Rhetoric, Kriegs-Kunst undLandbau verfertiget, welche verlohren gangen. Sei-ne libri VIII de re medica, und der sechste TheihdesWerckes de -artibus sind noch fürhanden, am vollstän-digsten vomThesvoro Panfonioab 2llmclovsen 1687und 171g zu Amsterdam heraus gegeben worden,undso zierlich geschrieben, daß man Lclsum den Cicero-nem der medicorum, und den lateinischen Ilippocra-lein nennet. Sei» Brich de arte dicendi stehet i»

CEE8U8 CELTES 18°°

Fabricii bibliotheca latina. , Joh. Zxhodius {)ctt Gei-st Leben beschrieben, welches man in der almeloveeM-schen Auflage findet. Cle. Fa.

CELSUS (Julius), ein Römer, welcher zu LasarisZe^ten gelebt, soll den commentarium de vita Csia llSgeschrieben haben, welcher in Gravir Auflage des C«'saris stehet; wiewohl einige solchen dem Petrarch» zu-eignen. Ea.

CELSUS (Minus), ein Jtaliäner von Siena bürtig/lebte im 16 Seculo, wurde vielleicht von LernharaacDcchino und Aonio Pgleario auf die Seite der Pt^testanten gebracht, verließ aus Furcht derpässst'nch^Ahndung 1569 sein Vaterland, hielt sich drey Dmin der Schweitz auskam daraufnach Basehund warvallda in Peter Perna Druckerey Corrector. Er ssstsan diesem Orte 1572 testamentum novum Jesu Clu^sti latine & gallice, nova utriusque lingua; eieg 111 'tique verstörte heraus, scheint auch in diesem Iahck

gestorben zu seyn. Nach seinem Tode aber wurdtauch dessen Buch de lia:reticis capital! supplicio U0I>asticiendis 1577 gedruckt. Herr Joh. GeorgeSchruHorn hat 1748 eine dissertationem epistolarem d£Mino Cello Senenii in 4 zu Ulm bekannt gemacht.

CELSUS (Paschalis), einDoctorJuris vonSarzauU/war derRepublic Genua Prätor zu Cassa, florirte uchdie Mitte des i4ten Seculi, und Hinterließ conist^-01.

CELSUS (P. Juventius), ein Juriste, der pegasiaul/selben Secte zugethan, florirte um An. 120, würdzweymahl Bürgermeister, und Kaysers -Hadria^Rath. Er hat libros Zy digestorurn; libros U e ?^, stolarum ; libros 19 quasstionum ; libros 7 coiunw""tariorum hinterlassen- Gro. Spa.

CELTES (Conradus), wird auch Protucius und Mf' 1 sfei genannt, ein vortrefflicher Poet und Polyhistch^gebohren bey Würtzburg oder zu Schwcinfurtdem Febr. oder vielmehr den 22 Martii, hat flw iCöln auf die Humaniora und Theologie gelegt, udarauf zu Heidelberg, Erfurt, Leipzig, Rostock, Pas ^Ferrara, Bologna,Florentz, Venedig undRomsum 'sich auch in Ungarn und Pohlen in der Astronomie 9übt. Er wurde z» Nürnberg r 491 den i May ^sie gecrönte Poet in Deutschland, da ihm Kayfir a

drich III wegen seiner gute« RecommendationChurfürst Friedrich dem Weisen zu Sachsen, ^ber-Crantz mit eigener Hand auffetzete. Daram ^suchte er alle 1; hohe Schulen, die sich damay.^,^Deutschland befanden, wurde nach diesem ^zuJngolstadt, und endlich iZOiBibliothecarmvProfessor Poeseos und Eloqvcntia zu Wien,welche 4 ' *. jfeßion daselbst nach des Kaysers Maximili«'" ch r.die ;teFacultät ausmachen solle. Er hatte eu ■ J 1se Begierde die deutsche Historie ins reine zuUNd wolte Germaniarn illustratam heraus ged f j, e -auch zu dem Aufnehmen der societatis Ltera 11nan« vieles bey, und starbzn Wien 1508 de> 4à schrieb de origine, (itu, moribus & Laiiltl ^ecgs,.