Band 
Erster Theil A - C.
Seite
1809-1810
JPEG-Download
 

18X0

i8oy CERCHIARI GERDA

dessen Tode grenz stein den Franciscaner-Orden, ftiff-tete eine eigene Congrégation der Terziuer in der Kir-che des heiligen Creutzes zu Florentz, hielt sich in ei-nein Thurme des Hauses auf, lebte im stetigen Gebe-te, soll von Gott die Gabe der Weissagung,empfan-gen haben, und ist 1246 den 19 May gestorben. Ihr Le-ben haben unterschiedene Männer fast in allen europäi-schen Sprache» beschrieben. HL.

CERCHIARI (Aloysiüs) , ein Canonicus regularis,gebohren zu Vicenza 1603, hielt sich zu Rom auf,schrieb Poemata und Orationes, wie slltd) triumphunapieratis de'S. Ivonè pauperum advocato ; panegyri-cum, und starb zu Alepandria 1636. Tom.

CERCHIARI (Jó, Marrius ), ein Ankiqvarius, ge-bohren zu Vicenza 1641, siudirte zu Padua die Rech-te, machte sich auch die Beredsamkeit, Müntz-Wissen-schafft und Antiqvitäten mit grossem Fleisse bekannt,und nahm die Doctor - Würde an, lebte hierauf zuVicenza ausser Bedienung, samnrlete die in seinem Va-terlande und dessen Gegend überbliebenen alten Monu-menta und Stcinschrifften, verfertigte über dieselbengelehrte Anmerckungen und Ausbesserungen desGru-teri und anderer berühmter Antiguariorurn, welchesWerck aber zu Vicenza auf der Bibliothek nochimMa-nufcript liegt, hinterließ auch miscellanea epistola-rum, epigrammatum, elogiorum, infcriptionum 8cc.

und starb am Schlage den 19 Mertz 1712. Pap.

CERCHIARI (Marinus), ein Doininicaner von Pa-dna, lebte 166; zu Venedig-in grossem Ansetzn, undschrieb rosario della Madonna santijjima, so noch ÚUManuscript liegt. Ech.

CERCOPS , von Mileto, ein griechischer Poet, lebtemit dem-Hcsiodo zu einer Zeit, mit dem er auch certir-te, und ein Poema in /Egimium schrieb, welches eini-ge Hesiovs zueignen. Ar. Ea.

CERCOPS, ein Pythagoräcr, hat einige Schrifften,von denen wir nur noch die Titel, als hgìs oder

»f gt 0e»>, und » «í» x.nT0.ßuats, übrig haben,ver-

fertiget, welche sonst dem Orpheus zugeschrieben wer-den. Ea.

Je 1 a CERD A (Bernarda Ferreira ) , ein gelehrtesFrauenzimmer, hat isgo gelebet, ist in Sprachen, derPhilosophie, Mathematik und Redner-Kunst wohl er-fahren gewest, und hat eine Collection von unterschie-denen Gedichten, einen Band von Comödien rc. herausgegeben. Ant. HE.

delaCERDA (Emanuel), eist portugiesischer Theolo-gus, Augustiner-Ordens von Lissabon, war DoctorTheologiä, und Professor zu Coimbra, wie auch Pro-vincial seines Ordens, florirte um 1652, und schriebquoestiones quodlibetica;s; relectionem theo]ogic.delacerdotio Christi & ejus regno;. comment, in ora-tionem Jeremiœ See. Ant.la C ERDA (Ferdinand Murillo), ein Spanier ilNAnfange des 17 Seculi, schrieb libro de comeimiemode letras y caraBeres del Pira y Mexico. Ant.

Gelehrt. Lexic. T. I.

GERDA CEREALIS

de la GERDA (Gundisalvus), ein Priester von Alcan-tara, und Königs Philippi II Hof-Prediger und Se-cretarius, lebte um i;6o,und schrieb comm. in ep. adRomanos. Ant. Vi.

de la C E RD A ( [oh. Lud.), ein Jesuite von Toledo, do-cirte an verschiedene» Orten nzit grossem Ruhme,schrieb commentar. über den Vtrgilmm; adveriaria sa-cra, denen er noch Psalterium S.üomonis grasco -lar.cum scholiis,imb einen weitläufftigern commentar. inTertulliani Iib. de pallio beygefüget,' de excellent«ípirituum cœlestium ; supplementum (.alepini ; com-pendium grammaticas Ant. Nsbrißenfis See. UNd starb

zu Madrit 1643 denflMay, über 80 Jahr alt. AbAnt.

delaCERDA (Joseph.), ein Benedickiner von Madrit,war Magister Theologiä und Professor primarius zuSalamanca, hernach Bischoff zu Almeria, starb 1645,

und schrieb de Maria & Verbo incarnato; commen-tariunt in sacrant historiant Judith. W, d. Ant.

de Ia GERDA (Ludov. Valle), ein Spanier vonCuen-za, war königl. Rentmcister über die Emkünsste derCruciata, florirte 1600, und schrieb avisos de eßadoy guerra para oprimir rebeliones y bacer paccs con ene-migos artnados 0 tratar con fubditos rebeldes ; desem-penno del patrimonio real y de los reynos fin dämm delRey y VaJJ'aUos y con dej'canfo y alivio de todos porviedio de los erartospublicos 0 montes de piedad. Ant.

de laCERDA (Melch.), ein spanischer Jésuite, gcboh-renzu Cisucntes in der Diöces Sigvenza 1550, hatzu Sevilien und Cordua gelehret, einen apparatum

latini sermonis ; campos eloquentix ; usum 8c exer-citationem demonstrationis &c. verfertiget, UNd istzu Sevilien 1615 gestorben. AI. Ant.

GERD Abi (Paul.), ein Mathematicus zu Tortosa inCatalonien, lebte in der ersten Helffte des 17 Seculi,und schrieb brave y compendioß tratado de Arithme -tica; el nuevo maeflro tontador, so aber vielleicht nureine vermehrtere Auflage von dem ersten Wercke ist.Ant.

GERD AH (Thom.), siehe de Tallada.

GERD'ON, ein Ketzer im andern Seculo, war-Hera-clconis Schüler, ergriff Simonis Magi und Satur-nim Irrthümer, und lehrte, es wären zwey Götter,deren einer den Himmel, der andere die Erde erschaf-fen, Christus sey nur in Gestalt eines Menschen aufErden gekommen, aber kcinesweges ein wahrhafftirger Mensch gewesen; wobcy er das Gesetz und diePropheten, samt dem gantzen neuen Testament,aus-genommen ein Strick aus dem Evangelio Lucä undetliche Eprsteln Pauli verwarff. Epiphanie. HL.

CEREALIS, ein griechischer Poete, schrieb epigrarn-rnata, von dkNkN eines in der anthologia GtLcotumsiehet. Fa.

CEREALIS, eilt Bischoff von Castulum oder vielmehrvon Castellana in Africa , gestalt er sich auf der 484gehaltenen carthaginensischen Collatiorr selber Epüco-pum Castellanum genennei, hat des arianischen Bi-Vyy y>) schoffs