ign CERESOLA CERISERÏUS
schvffs MaMmini Irrthümer von der heiligen Dreyerfaltigkeit in einer besondern Disputation widerleget,welche in Jo. Richard/ .antidoto contra haer. , in Jo.Heroldi hxreiiologia, uud in dkN Libliothecis Patrumsiehet. T.C. Fa.
CERESOLA (Flamin.), siehe Cerusola.
C E R E T A (Laura) , oder Laura Brixiana, eine gelehr-te Jtaliänerüw gebohren 1469 zu Breseia, schrieb fei-ne^lateinische Briefe, welche Poh. Philipp Thomassini 1640 zu Padua in 8 so wohl als deren Lebens-Beschrei'bung heraus gegeben. .
CERETUS (Daniel) , ein Meistens und Poet zuBreseia, fiorirte um 1470, und schrieb ein carmen deprœcellentibus sua cetare viris brixieniibus, welchesVostus de bist. lar. lobet, und noch ein anders de mé-tamorphosa virginis in salicem , welches in Gratendelic. pdetar. Ital. tmb in Jo. Matthai Tofcani car-minibus illuilr. poetar. italorum siehet» Fa,le CERF de la Vieuvillede Preneuse (Joh. Laurent.),ein Criticus, gebohren 1674 zu Rouen, siubirte un-ter dem Pater Tourncmine, und darauf zu Caendie Rechte, wurde 1696 SiegeEBewahrer in dem Par-lamente in der Normandie, und starb 1707 den 10Nov. Seine Schrifften sind.' comparaison de la mu-sque française de la musque italienne , darüber er
mit dem 2 Jbt Raguenct Streit kriegte, und als dasJournal des Savans von dem Buche kein Vortheilhaf-tes Urtheil gefällt, demselben entgegen setzte : /' art
de decrier ce quon n entend point; explication du 43s436 Vers du 4 livre d’Enéide de Virgile ; diß’erta «tien où l’on prouve qu Alexandre k Grand n' eß pasmort empoisonné ßf remarques fur Aufone ßf Catulle,
welche beyden letzten Schrifften man in den rnemoi.res de Treroux findet. Nie.
CERILIANUS (Fabius), ein Römer, lebte unter denKaysern Laeo, Larino gind Numeriano, um 280, undbeschrieb deren Thaten. Vo.
CERINTHUS, ein Ketzer im ersten Secülo,umAn.90, lehrte, Christus sey nur ein Sohn Josephs; manmüsse die Brschneidungbey dem Evangelio beybehal-ten; es sey ein tausendjähriges Reich zu hoffen rc.Er nahm aus dem neuen Testament nur ein Stückvon dem Evangelio Matthäi an, soll ein Zauberergewest seyn, und nach einiger irrigen Meinung dieOffenbarung geschrieben haben, die unter Johan-nis Nahmen im neuen Testamente steht. Eus. Epi-phanie. B.
CERISERIUS, oder de Ceriziers, (Renatus), einfrantzöftscher Jesuice und königlicher Almosenier,geboh-ren zu Nantes 1603, kehrte die Humaniora und Phi-losophie, schrieb im Frantzösische» historiam JJ. Vir-ginis exbilaratricis oder de Liesse; Innocentiaeagni-tas historiam ; U Tacite français , eu les années fran-çaises avec réflexion fur la vie des Rois de France intwey Theilen zu Paris 1648 in 4, deren erster 1658und der andere 1660 zu Paris in 12 gedruckt, 1680aber von Iran Menudrer ins Deutsche übersetzt wor-
CERISY CERNÓTTI 1812
den, und verließ nachgehends den Jesuiter - Orden.AI.
deCERISY (Germanus Hubert.), ein frantzösifcherPoet nnd ein Mitglied der Académie francoise, vonParis, hat ein kleines Gedichte metanmphbfe desyeux de Pbillis en pierres, und ein anders le temple desmorts geschrieben, welche beyde wohl aufgenommenworden, und ist 1656 gestorben. Hist.CERITONENSIS (Odo), siehe Odo.de CERIZIERS, siehe Ceriserius,de CERLATA (Petrus), siehe de Argillata.CERMELLI (Aug.), ein italiänischer Dominicanervon Aleffandria, war i6;i Gcneral-Jngvisitor,schriebcatenam in Job ; vitam S. Hieronymi, it. S. Augu-stin:; monita pr*latorum; principem. catholicu.m;sacra cantica in laudem variorum Sanctorum Sc inprsecipuis solennitatibus anni, und starb 1677. Ech-ue CERMENATE, oder Clermenate, (JohannesPetrus), ein Notarius aus einem alten adlichcn Ge-schlechte zu Mayland, lebte im Anfange des 14 Se-culi, und schrieb historiam defitn, origine & cuitO'ribus ambrostanœ urbis, ac de gestis Mediolanenh*um sub imperio Henrici septimi ab an. 13071313, welche Schufst man in Muratorü aneedotaTom. II Sc IV, und Hernach in den thesauram anti-quitat. Sc historiarum Italice Tom. IV gesetzt Hat >Wie auch rhapsodiam de recta regnorum Sc reruntpublicarum administratione , Welche letztere 15ÓI 5Sion besonders in 8 gedruckt worden. Fa.CERMISONUS, oder Cernesonus, (Ant.), ein ita-liänischer Medicus im i5Seculo, von Padua, lehrtein seinem Vaterlande anfangs die Logic und Physikhernach aber üt medicinam theoreticam, wobey ersich auf die Praxin legte, und mit seinen glücklichenEuren ungemein viel Geld erwarb. Er war aber da-bey der Verschwendung so sehr ergeben, daß, als er?4Z5 .gestorben, nicht so viel übriggewesen, daßmanihn hätte begraben können. Sonst aber hat er ) aallererst collegia medico - forensia gelesen. SeineSchrifften sind Consilia adversus ornnes segritudine^a capite usque ad calcem pedis ; Üb. de urinis & c 'Tom. Pap. Fa.
CERNECOVIUS, siehe Karncovius.CERNESONUS (Ant.), siehe Cermisonus.CERNITIUS (Johannes) , ein ehur-branbenburai-fcher Archivarins und Vice-Registrakor zu Berlin/ alüwo er auch gebohren war, gab 1628 m fol. heraus
decem e famiüa burggrav. norimbergenfiurn electo-rum brandenburg. icônes ad vivurn expressas eo-rumque res geslas una cum genealogiis stde expre*sas , welches Buch Teißier hernach in die frantzoffsche Sprache Übersetzer, und es in solcher iz °7lassen.
CERNOTTI (Lionardo), ein Geistlicher von Dene-dig, übersetzte Claud. Ptolomai geographiam ins J '
liamsche, und gab sie zu Venedig in fol.