Band 
Erster Theil A - C.
Seite
1831-1832
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,8Zi Ct'ÍAMBRUN CHAMPEAUX

starb darüber 1693 im April. Er hatte dir Medicin sturdirt, weil er aber von seiner Jugend an übel gehört,erwehlte er den geistlichen Stand. Man hat von ihmeinige Sermones und ein paar Reden, die er in derAcadémie gehalten.

de C II AM BRUN, stehe Pineron,

CHAMICUS (Jo. Bt-abus), siehe Bravo.

CHAMIER (Daniel), ein reformirter ThcologuS im17 Seculo, aus Dauphine, war Prediger zu Monterliniar, und hernach Professor Theologiä zu Monkaurbau, an welchem Orte er in derBelagerrmg >621,16Oct. mit einer EanonrKugcl erschossen wo» den; nachrdem er selbigen Morgen, da er noch frisch und gesund gerWest, auch geprediget, sich selbst dieftnTod, der Stadtaber, wie auch eingetroffen, einen glücklichen Entsatzprophezeyet; wobey erzchlet wird, dass die Kugel, diean einen entlegenen Ort getroffen, wo sonst keine Kurgel hingereicht, mit dem Buchstaben C bezeichnet gerwcst- Er hat sich den Römisch r Catholischen scharffwidersetzt, mit dem Jesuiten Lotton zu Rimes einEollogvium gehalten, und eine panstratiam catholicam,woraus Frieds. Spanhemius einen Auszug unter demTitel : Chamierus contractas gemacht; ein Corpustheologicum; epiflolas jesuiticas, ingleichen einenTraktat de œcumenico Pontifice heraus gehen laffen.AE. ß.

CHAMILLARD (Gaston), gab 1659 ein Buch decorona, tonlura, öc habitu Clericorum zu Paris IN 8heraus.

de CHAMIEEI (Ad.), stehe Adamus.

CHAMITZ (Joseph), ein Rabbine, hielt sich um dieMitte des 17 Seeuli in Italien auf, und schrieb eincabbalistisch Merck ans Es. EX, 19, unter dem TitelJux mundi; Comm, in Zohar; caput Josephi;»rvistmwci proventus solis ex Deut. XXXIII, 14, vondenen aber noch nichts heraus gekommen. W.

CHAMMAI Gaon, ein gelehrter Jude, von welchemverschiedene Schrifften begannt, als ms fœ-dus guieris.so ein cabbaiistischcr Tractqt ist; -»Lvliber contemplationis s de arc-anis estenti® Del, Undmysterium unira tis Del & explicatio nominis tetra-grammati, von denen beyde erstere in der oppenheimerrischen, letzteres in der hertzoglichen Bibliothek zu Urrbino im MS. befindlich. Die Zeit, wenn der Verfasrsrr gelebet, ist unbekannt. W.

CHAMNEY (Maur.), stehe Chancceus.

de la CHAMP, frefje Dalecampius.

CHAMPAIGNE (Joh.), ein frantzösischer Dominireaner aus Chanipagne, war Magister der Theologie,wohnte 1571 der Ordens-Dersammlung zu Rom alsDiffinitor seines Ordens bey, schrieb discours du cou-ronnement du Roi de France , gab auch flores ex Jo.Chrysostomioperibus collectas zu Rheims 1579 her-aus. Ech.

de CHAMPEAUX, oberste Campellis, (Wilh.) einProfessor und Archidiaeonus zu Paris, und endlichDischvff zu Chalon, im 12 Seculo, hat 1109 in der

CHAMPEÍLS CHAMPS NEUFS i8zr

Vorstadt zu Paris die Scholamsrn-victorianam ange-legt, die ans lancer Canouicis regularibus bestand,weil er seines Schülers, des Abälardi wegen, keinenApplausum kriegte, und hat sich, nachdem er sein Biß-thum niedergelegt, in die Cistercienser-Abtey de troisFontaines, welche er gestisstet, begeben, Eib. Je ori-gine animse, so in des Martene Anecdot. stehet; ab-breviationem moral ium Gregorii M.; eine Epistelan den Pabst Pnnoccntium II wider petcum 2lbälar<vum, nebst andern Schrifften verfertiget, und istndlgestorben, Sa. Vi. Ea. ßu.

C II A M P EI L S (Leonh.), ein frantzösischer Jesuite,vonLimoges, warPralcctor Philosophia und Theologiä mo-ralts zu Bourdeaup, begab sich in seiner zarten Jugendin die Societät, starb zu Bvurdcaup den 12 April 1669,im 79 Jahre seines Alters, und schrieb im Frantzösi-

scheu veritates catholicas declarutasex mente Patrurstprimitiv® eccleii® See. W, st. AI.

CHAMPIER, stehe Campegius.de CHAMPLAIN, ein Frantzosem der ersten Helfftedes 17 Seculi, that-eine Reise nach Neu-Franckrcichin America, und beschrieb dieselbe in seiner Mutter-Sprache, welche Beschreibung 1632 zu Paris in 4 ausLicht getreten.

CHAMPNAY (Antonius), ein englischer Theologus,,lebte 1602, und schrieb unter andern einen Tractatste vocatione Ministrorum Eccleii®, wider pi>ü. IXioti»räum und Rieh. Fieldium, welcher 1618 zu Paris in8 nachgedruckt worden. c

ste la CHAMP 8 (Jacob), ein Mkdicus, hat 1587historiam generalem planrarumj« Lion in fol. hcrüllsgehen lasseir.

des CHAMPS (Magstalena), etrt gelehrtes Frauc'Ntzimmer in Franckrcich, war eine Gemahlin des Co>Pjrolleurs Seruin, Herrn von Pinoches, und eine Mu^ist Ludovici Serum de pinoches, eines, gelehrtenParlaments-Advocaten. Sie lebte 1584, und schriebMémoires touchant in police de France-, griechische, la-teinische, und frantzösische Gedichte rc. Eeb.des CHAMPS (Stephan), ein frantzösischer Jésuite/gebohren zu Bourges i6rz, lehrte die HumaniorwPhilosophie und Theologie, und ward RectordcsL^legst zu Rennes, hernach aber zu Paris, schrieb unterdem Nahmen Ant. Richardì defenstonem censura- IFac. theol. paris. 1560 latœs disp. de libero arbitn 0 ’responsionem ad objectâmes vincentianas, qua I'f’ff"Lents (i. e. Liberti Fromondt) theriacam pcxCes *'mutn venenum eile demonstratur; de hsreii Ì in fTnianalibr. 3; arcana Janfenismi ; or. de S. Aug) 1 * 1 ,no Theologorum Aristotele ; quœstionem factisententia Theologorum societatis circa opinionprobabiles. Der P. Goucict hat der neuen Anfingvon dessen Büchern ste b®refl janieniana 1728 des O« 'fassers Lebens-Beschrcibung vorgesetzet. AI. .stes CHAMPS NEUES, oder ste Campis nov>5,S^trus), ein frantzösischer Jesuite von Nantes, doeu

Rhetorik und Philosophie, und starb den 20