1 S 3 3 CHANANEL CHANDON
1675, à 7z Jahr. Seine Schrifften sind: Antbo-logia latíuo-gallicarum locutionum, welche unter demTitel manuductio ad linguam latinam wieder aufge-legt Worden; Luciani dialogi mortuorum & varixChryjhßotni homüix gneco-lat. c«m notis grammati-caìibus ; axiomata evangelica ex libris N. Testamenti ;Psalmi davidici & ikcra cantica in breviario rom.oc-currentia cup explanatione ; fufpiriadavidica; axio-mata evangelica Christi & Apostolorum verbis respon-dentia. AI.
R. CHANANEL, einer von den Rabbinen, welchedie N1LMN oder additiones talmudicas, die mit-demTalmud selber pflegen aufgelegt zu werden/ geschriebenhaben. W.
R- CHANANEL, der grosse Weise und Reiche zuge-nanut, lebte um -ozo, und schrieb nMLpvn i->v Ai-der anguli s. amuiiis, und ysn 130 liber deliderii,
so beyde noch im Manuskript liegen. W.CHANANEL bcn Tanchun, ein jüdischer Medi-euch lebte IZI6 unter Lcneoicr XI, und schrieb ex-polirionem in 301 pracepta, welche im Vatican imMS. liegt. W.
CHANANIA, ein italiänischer Jude vonMonse-lice im Paduanischcn, lebte zu Ferrara in der letztenHelffte des 17 Scculi/ und schrieb einen Commenta-rium in Pirke Schira, welchen sein Sohn Gamalielk zu Mülttua 1681 in 4 ediret. W.
R. CHANANIA ben Jakar, ein Rabbine zu Con-stantinopel in der andern Helffte des 16 Seculi/ hatPsalmos Pialmorum in hebräischen Reimen geschrie-ben, deren sich dir Juden noch heutiges Tages zu be-dienen pflegen. Einige legen ihm auch cjuatsita & re- 'iponia bey. W.
CJIANANIA ben Jesiiia ben Sichri, ein JudeVon Fetz, ward Rabbine an einer Synagoge, lebte imAnfange des 18 Seculi, und schrieb zu des R. Sa-muel Öe Abila bNiann pw so zu Amsterdam 1715 inr fol. gedruckt worden, eine Vorrede. W.^ElANANJA ben Tardijon, einDoctor mischnicus,war hoherpricsierlicherVlcanus,oder der andere nachdem Hohenpriester, lebte miter dem Kayser Adrians.Man hat von ihm in kicke Avorh etwas de precibuspro romano imperio faciendis. W.
EiANCTEUS, Chancy, Channy, Chamney, oderEhawney (Maurit.), ein englischer Cartheuser, wurdevnter ^enrico VIII gefangen, weil er den König«icht vor dasOber-Haupt der Kirche erkennen wölke,v»d lebte hernach in Flandern, allwo er 1581,123«!.starb. Wo.
^ ANCELLIER (Gualterus), ein Frantzose im 12^eculo, hat einen Lractat von dem, was die Christen*°95 glückliches in Antiochien ausgerichtet, und vonUnglück, so in6 diese Stadt betroffen, grschrie--brn. HE. ^
P si A N C Y, siehe ChnnciEus.
j;' RÄNDER (Jo.), siehe Candelarius.
j 7HANDIEU (Anton), siehe Sadael.
^liANDON (Raynaud Gaillard), siehe Gaillard.
CHANEIN CHANOCH 18Z4
CHAN EIN, siehe de la Taistoniere.
CHANE I, ein frantzösischer Mcdicus und gekehrterPhilosophus, lebte 1649 zu Paris, und schrieb Be-trachtungen über des P. Charron Sagesse unter dem'Titel : Traité - de V esprit de P homme de ses fon-üions, darinne er beweiset, daß die Thiere nicht ur-theilen, wie- auch daß bey den Sinnen und VernunffLeine Gewißheit sey. Sorell bild. franc.
de CHANGY (Peter), ein frantzösischer Edelmann,war in seiner Jugend ein Soldat, und übersetzte her-nach sechs Bücher von des Plinìi, Ludwici Vivitinft\-tutionem feemime Christian® &c. in die frantzösischeSprache. L.
R. CHAN IN, oder Chonsin, oder Honain, den Isaac,ein arabischer Medieus, sonst auch joanninu; ge-nannt, .war um die Mitte des y Seculi berühmt, undwird von einigen mehr vor einen Christen als Judengehalten. Nachdem er zu Bagdad unter JohannisEbn Mesue Anweisung studiret, gieng er nach Per-sien und von dar nach Griechenland, kam sodann wie-der nach Bagdad, und schrieb thesaurum paupe-rum oder introductionem in medicinam; inrerro-gariones de medicina ; Comment, super Gtiknitract, de efficacia medicumentorum limplicium, nebst
verschiedenen andern in arabischer Spräche, welchein der königlichen Bibliothek zu Paris im MS. liegen,übersetzte auch verschiedenes von Hippocratis, Galeni,Ptolemari, Dioscoridis lind {\riik>teli<, Wercken sehrwohl ins Arabische. Er soll sich selber mit Gisst ver-geben habery als er auf Anstifften der Geistlichkeit,weil er die Statuen der Heiligen iy der Kirche ange-spielt, aus der christliche« Gemeinde ausgeschlossenworden. W.
CHANINA, ober Chananja, ben Chachinai, eilt Do-ktor mischnicus und des Akibä Schüler, im Anfangedes 2 Seculi, war einer von den 5 Richtern, die vorden Weisen zu richten pflegten. Man trifft etwas vonihm in Picke Avoth sln. W.
CHANNY, siehe Chancseus.
CHANOCH ben Zevi Hirsch, eilt Jlîde JU Franck-fürt am Maylt im Anfange des 18 Seculi, gab da-selbst tovf 'hu2 j» Jüdisch-Deutsch 1718 in 4heraus. W. .
R. CHANOCH ben Abraham, ein pohlnischer Judevon Gneftn, war Archisynagogus daselbst, wie auchRichter und Prediger zu Posen, lebte zu Ende des 17Seculi, und cdirte von seinen Schrifften disputatio-nem inter Josephum & tribus; Predigten auf die Z 'Haupt-Feste der Juden i Commentât, super PfalmumLXXXIII. w.
R. CHANOCH benLevi, ein Wiener Jude in ver-ändern Helffte des 17 Seculi, kam vondarinsNürn-bcrgisckc, und ließ eine grosse Belescnheit in der Rab-binen Schrifften blicken. Er correspondirte mit demPastor Froirmüller zn Poppenried fleißig, und ist sei-ne Antwort auf desselben 2 Briefe de diversis Rabbi-norum fentenriis sibique contradicentibus, mit den-selben zu Aktors 1679 in 4 zusammen gedruckt wor-
§zz u 3 , den.