Band 
Erster Theil A - C.
Seite
2215-2216
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CR OS O

CROTUS

CUOTTÜS CROUSAZ 1216

1 z 1 f

ex 5 libro ethîcorum Aristotelis de fortitudine; defummo hominis bono ; de libertäre eliristiana ; deS'anctomin mortuorum. invocatione.

da CROSO (Bernh.), cl n frantzösischer Dominicaneraus Provence, war Magister der Theologie, hielt sich1519 als pabstlichcr Pönitentiarius z» Avignon auf,und gab daselbst in crmeldtem Jahre PVilh. de Peraldosermones dominicales heraus, ill deren Mitte vonihm quœstio de indulgenriis a fede apoilolicapro de-stin. iHs per modum sufFragii conceilis stehet, Welchenebst gedachten sermonibuszu Lion 2576 in 8 wieder.aufgelegt worden. Ech.

de. CROSO (Durandus), ein frantzösischer Dominica-ner, hielt sich zu Annecy auf, war Docror det Theo-logie, fiorirte in der Mitte des i; Secuki, und schriebsermones, welche noch im MS. liege!!. Ech.

CROSSE, (tc^e Gross.

von CROSTWITZ (Tob. Fisch.) , siehe Fischer(Tobias).

CROTTUS ( iElius Julius ), ein guter lateinischerPoet zu Fcrrara, schrieb verschiedene Dinge, welche1564 daselbst unter dem Titel: Opuscula, zusammengedruckt worden.

CR OTTOS (Joh.), von Casahwar erst ProftssorJll-ris zu Bologna, hernach zllPisa, uudgabconciliorumVolum, z; tr. de teiìibus, und unterschiedene repeti-rionesRiper titulosdig. heraus. Ghil.

CROTUS (Joh.), ein Theologus, gebohren 1480 zuDornheim, einem Dorffe bey Arnsiadt, hieß mit sti-llem Geschlechts-Nahme» Jäger, und nennte sich bâc-her anfänglich Venatoris, nach diesem aber Crokurn,wovon die eigentliche Anleitung unbekannt. Den Bey-nahmen Rubeanum aber hat er unstreitig von dem Latei-nischen Wort Rubo angenommen, weil er zu Dorn-heim gebohren war. Nachdem er zu Erfurt denGrund seiner Studien gelegt, und 1508 den Titel einesMagistri erhalten, bekam er eine theologische Proses-sion, that auch An. Meise nach Italien, all-

wo er sich 3 Jahr aufgehalten, und wurde «ach seinerWiederkunfft An.1520 von der vorbemeldten Univer-sität zum Rectore erwählet, da er denn auch in sol-cher Würde An. 1521, als Lucherus seine Reise aufden Reichs-Tag nach Worms über Erfurt anstellte,denselben mit 40 Personen zu Pferde einholte, undbey der nachmahligen Begleitung zur Standhastigkcitaufmunterte. Wie aber nicht lange darauf die Aca-démie zu Erfurt in grossen Verfall gerieth, hielt er sich«ine Zeitlang in Fulda, nach diesem aber noch 7 Jahrin Preussen und dem angrantzenden Pohlen auf. Ergab sich im Anfange alle Mühe, Luther» Lehre aus-zubreiten, und die römisch-katholische Religiös denLeuten lächerlich abzumahlen, welches ihm auch, weiler «in munteres Naturell und sinnreiche Einfälle hat-te/ziemlich von statten gieng; bis er sich um das Jahr1532 selbst wiederum zur römisch-catholischcn Kirchegewendet, «man dem Hofe des Cardinals Albert»fein Glück nicht zu verderben, der ihn zu seinem Rath

und Canonico in Halle gemacht. Die Zeit seines To-des ist nicht bekannt. Er gab apologiam eorum,qu.eHai® gesternt contra sacrorum restauratores Alber-tus, heraus. Herr Johann Christ. Cstearius hat 1720einen lateinischen Brief eines Anonymi an diesenLrotum drucken lassen, woraus erhellet, daß dersel-be den gröstcn Theil von den epistolls obscurorum vi-rorum verfertiget, wobey Herr Glearius versprochen,Croti Leben und Briefe durch den Druck bekanntzumachen, ülearius'm annot. ad epist. Mot. B,g.Fa.

de CROUSAZ (Joh.Peter), ein Mathematicus undPhilosophus, gebohren um 1663 zu Lausanne in derEchweitz, studirte daselbst, und ward um 1707 zuLausanne Prediger, auch bey der HohciEchule alldaProfessor der Philosophie und Mathcmatic, 1725nahm man ihn in der Académie der Wissenschafften zu.Paris zu einemMtgliede an; und weil er znLausan-ne indie Streitigkeiten wegen derEotmulx consensusverwickelt worden, nahm er den Beruff nach Gronin-gen an, und ward 1724 allda Professor der Philoso-phie und Mathcmatic. 1723 ward er nach Casscl alsHofineister des Printzen Friedrich geruffen, welchemAmte er sieben Jahr vorstand, und. dabey den Titeleines königlich-schwedischen und landgräfiich-hcssen-casselischcn Gèsandtschafft-Rathcs erhielt. 1735 gienger wieder nach Lausanne, und las daselbst ohne Ent-gekd Collegia; ward auch als sein Nachfolger in derProfessor», die er allda ehemahls verwaltet, Herr vonTraitotte verstarb, wieder dessen Nachfolger, und ließsich 1738 in seinem 75km Jahre abermahls in das Amteinweisen, dem er ehedesscn vorgestanden. 1737 er-wehlte ihn die Académie zuBourdeaup zu ihrem Mit-gliede; und er starb endlich im hohen Alter 1748 zuLausanne. Seine Schrisstcn sind: Systeme des réfle-xions qui peuvent contribuer à la netteté tfcf à T ctenduède ttos Connoiflances ; la Logique qu fyfleme des réflexionstLogiex systema; la Logique; Logiex compendium ;Summa Logiex ; Logique ou styfteme abrégé de réfle-xions; Horatii Logica ad u su m studio se juventutisin quxstiones & responfîones distributa, Welche acht

Bücher zwar alseine und dieselbe Bernunfft-Lehre,aberallzeit in verschiedener Gestalt,mit Zusätzen und Verän-derungen heraus gekommen; Dissertation für Home-re tff sur Chapelain ; Reflexions fur V utilité des mathé-matiques ; Traité du beau ; Examen du traité de la li-berté de penser; la Geometrie des lignes & des surfa-ces rectilignes & circulaires; Nouvelles maximes fur Véducation des en f ans; Traité de féducation des , enfant;Cinq sermons fur la vérité de la religion chrétienne;Sermons fur la refurretfion de Jésus Chris , fur k se-cours du samt Esprit fys les devoirs de la jeunesse;Commentaire fur fanalyse des infiniment petits ; Orat.de Logiex cum Phyfìca, & matheseos cum utraque,de utriusque cum matheii reciproco nexu ; de Phylî-cx origine, progreflìbus &c. Philosophica prxlectio;Tentamen novum metaphysicum; Essai de Rhétori-que, dans la tradudion de quatre harangues de Tite Live, .

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