CROY
CROZE
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avec des notes ; de p'iyficœ utilitate, dissertatio phi-losophica; de meute humana, substantia a corporedistincta & immortali diíì’ertatio philosophico-theo-logica, welche dem Freyherr!: von wolffentgegcn ge-setzt ist ; Traite de T Algèbre ; Ejfai fur le mouvement ;Examen du Pyrrhonifne ancien ifs moderne; Diversouvrages tll 2 Bänden; Ejfai fur r homme far Mr.Pope, traduit de Vanglois en français; Examen de Pejfai de Mr. Pope fur T homme; Commentaire fur la tra-dition en vers de P abbé dc Resnel de Pesai de Mr. Popefur T homme. Ueber dieses hat man von ihm eine Fort-sctznng von des Herrn Moriiiicvc Traité de la scien-ce, qui est en dieu ; Reponce à la lettre d’ Orthodoxo-polis ; deux dissertations fur la Jignature du Consensus,welche hernach in die Mémoires pour servir à l’hi-stoire des troubles arrivées en Suisse à l’occasion duConsensus gesetzt worden. Gœtten.
C R O W /E U S (Guil.),em Engclländer, welchen WoodLudimigistrum croydenienscm nennet, war Custosder Bibliothek zu Cambridge, und erhieng sich 1674oder 1677 aus Verzweiflung selbst. Er schrieb Elen-cbum icriptorum ad Scripturam S.; An exatf Coüe-äiou or Catalogue, of English Wr itérs, on the Old andNexol'eßament. A,g. Baillet jugements.CROWCHE, oder Crucius, (Rob. ), ein englischerFranciscaner- Mönch und Provincial seines Ordensum IZOO, schrieb super magistrum sententiarum;quoestiones difficiles; in phyficam St etlstcam Aristo-telis. Bal.Pit. Wa. Fa.
von CROY und Arschot ( Ernestus - Bogislaus ), eindeutscher Fürst, und der letzte von dem'alten hertzog-lich-pommcrischen Geblüte mütterlicher Seite, geboh-rcn 1620 den 6 August, wurde, nach dem Abgänge derpommcrischcn Fürsten, der letzte Bischoff zu Camin,und Administrator des Hertzogthums Pommern undHertzogthums Camin, musie aber 1648 das Stifftim westphalischcn Frieden an Chur- Brandenburg ge-gen ein Aeqvivalcnt überlasten. Doch 1661 wurdeer von eben diesem Capitel zum Probste erwehlet, undhielt bey dieser Gelegenheit 2 lateinische Reden, welchepalchenirrs 1710 heraus gegeben. Er starb 1684,den6 Febr. im 64 Jahr zu Königsberg. Man hielt ihnzu seiner Zeit vor den gelehrtesten Fürsten in Deutsch-land, wie solches auch in seinem Epitaphw also ge-rühmet wird:
Non quidém conjugatus, nec liberis donatus;
Ast libris, in quibus vivit, 8cMusis, quas libi habuit conjunstiflirrtas,
Ad miraculum usque valiatus.
Eruditione non vulgari, fest plane fingulari,
Et tanto principe dignistima decoratus cet.
Sein Leibspruch war : Ehe wiegs, denn wags. Jx.Valthenius in observationibus ad Ern, Bogisl. orat.de CROY (Frariciscus), bat 1605 les trois conformités,savoir P harmonie fy convenance de P Eglise romaineavec le Paganisme, Judaifne fs Herefies anciennes
heraus gegeben.
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de la CROY (Wilhelm), siehe Cruceus.
CROYL ANDEN SIS (Rog.), siehe Rqge*u$.CROYLANDENSIS ( Wilhelmus ), siehe Wil-helm us.
la CROZE (MaturinVeysliere) , ein Philologus, hießeigentlich Veyßiere ,. erhielt aber den Zunahmen la' Lroze von einem Borwcrcke, so seine Familie befaß.Er wurde 1661 den 4 December zu Nantes in Breta-gne gebohren, allwo sein Vater ein Kaufmann war,der sich aber in der Literatur so gut umgesehen hatte,daß er sich offt in öffentlichen Disputationen hörenließ. In seinem !4tcn Jahre rcisete er nach den antilli-schen Inseln, wohin sein Vater handelte, und wurdeallda mit Spaniern, Portugiesen und Engcllänbernbekannt, welches ihm Gelegenheit gab, die Sprachenderselben zu erlernen. Als er 1677 zurücke nach Nan-tes kam, fand er das Hauswesen seines Vaters sehrverwirret, welcher aus Nantes fortgegangen war, undnicht mehr handelte. Er woltc sich der Medicin wid-men : die Mönche aber von der CongregationSt. Mau-ri überredeten ihn,in ihren Orden zu treten. Er thatsein Novitiat zuSaumuri677, und trat 1682 wirck-lich in die Congrégation. Man merckte nach einigerZeit, daß er in der Religion auf andere Gedancken ge-kommen war, und machte schon Anstalt, ihn ins Ge-fängniß zubringen: weswegen er sich durch die Fluchtin Sicherheit setzte, nach Basel gieng, und 1696 dierömisch-catholische Religion abschwur. Nach einemVerweilen zu Basel von vier Monaten, wandte er sichnach Berlin, legte sich anfänglich auf Unterweisungjunger Leute, ward 1697 Bibliothecarius nebst einerBesoldung von 200 Rthlr. hatte die Ehre, die Prin-zen und Prinzeßinncu des königlich - preußischen Hau-ses zu unterrichten, erhielt dazu 1724 die Profeßionder Philosophie an dem frantzöstschen Collegio, undstarb 1739, den 21 May, zu Berlin, in seinem 78tcnJahre. Er wandte alle Zeit auf das Stndiren undUnterrichten, hatte ein vortreffliches Gedächtniß, undwar fast aller lebenden Sprachen mächtig, ausgenom-men die siuische, die er nicht nach Wunsch in seine Ge-walt bringen konte. Seine Schrifften sind: AB es fyTitres de la maifon de Bouillon ; ei» Brief an BaylcnÜber dessen Distionaire, welcher mit in Baylens Brie-fen im dritten Bande steht; Lettre de Mr. Acolzer(welches sein Nahme durch Buchstaben-Wechsel ist)
contenant qüelques remarques de littérature, so in Bern-ards Nouvelles de la rep. des lettr. 1702 stehet;gegen welchen Brief sich Barbeyrac, der darinne ge-tadelt worden, vertheidigt ; da hingegen Herr laLrozeihm wieder geantwortet, welche beyden Schrifftengleichfalls iü gedachtem Jahre der Nouvelles zu fin-den sind; Dissertations historiques fur divers sujetsTom. gegen welche sich -Hardum, der wegen derFalschheit der alten Dcnckmahle darinne widerlegetwar, in den Sentimens d’un Docteur de Sorbonnefur un libelle intitulé d ist'. Ist stör. vertheidigte, wel-che Vertheidigung Llerc in den XIV Tom. der Libl.choir, rückte, gleichwie die Beantwortung derselben inAaaa aaa z dem