CUREUS
22 j 5 CU'PITI.? CURAEÜ.S
CURAEUS
a: J.6
war der freyen Künste und beyder Rechten DoctorundRitter, wie auch nach und nach Syndicus zu Braun-schweig und Cantzler von Frießland. Er hat Consi-lia elegantiíîimá.in materia ufurarum & contrastuumusurariorum, quid sit mons pletatis, qu® lintmego-r tiorum mercanci« geschrieben, welches Buch er in ei-nem Jahre 1503 lateinisch, und aus diesem deutschheraus gegeben hat. ' Ma.
ae CUPITI (Augustinus), ein neapolitanischer Pre-diger der Minorum Observantium, schrieb 159z la
Entérina martirizzata ; ferner le rime spirituals ; lacor u n a di dodeci ragionamenti di Saitti. To.
çuPP, siehe Cup.
CUPPENER1US, siehe Cupiner.de CUPPIS (Joh.Dominicus), ein italiänischer JCtus,und Cardinal von Montefalco, war ein römischerBür-gcr, anfänglich Ertz-Bischoff zu Tram, hernach zuAdria, und an verschiedenen andern Orten mehr, biser endlich Bischoff von Ostia, und Dccanus des Car-dinals-Collegii, wie auch Protector von Franckreich. ' wurde. Er schrieb einige juristische Bücher, wclche.dieRechte der römischen Kirche angehen, und noch imMSt. liegen, und starb zu Rom 10 Dec. 155z in ho-hem Alter. Ja. Eg. OI.
de C'UPPIS (Torquatus), ein Römer von adelichemGeschlechte, trat 1597 in die Jcsuiter-Societät, lehrtedie Philosophie in dem Collegio zu Rom 6 Jahr mitgrossem Ruhm, die Moral-Theologie 16 Jahr, war28 Jahr lang Examinator Episcoporum, und starb2i Aug. 1657/schier 80 Jahr alt. Man hat von
ihm or. de pastione Dotnini. AI.
C U P R A E U S, siehe Cuyper.
CUPUS (Petrus), ein Prediger der Remonstrantcn zuRotterdam, wurde auf das Castcll zu Löwensteiu ge-setzt, allwo er 8 und ein halb Jahr aushalten niuste,hernach aber wieder los kam, und den 24 Nov. 1646verstarb. Er schrieb Aatrwyzinge van de onbeborelykevoyze van doen by fmuntius gepleegt , in zyn Boek ge-nannt Cendragt. Cattcnburgb in bibl. remonst.
C UR AEUS, ober Cureus, ( Joachimus) ettt Mcdi-cus, gebohren zu Freystadt in Schlesien 1532 ben 22October, studirte zu Goldbcrg unter dem TrozenOorff. die Hummiiora, gieng 1552 nach Wittenberg, übte. sich unter der Anführung des Melanchrhemis in derPhilosophie und Theologie, wurde auch 1554 alldaMagister, nahm hieraus einen Schul-Dienst itt seinerGeburts-Stadt an, bekam aber noch Lust, die Artzney-Kunst zu erlernen, reisetc deswegen 1557 nach Ita-lien, hielt sich zu Padua und Bologna fast zwey Jahrauf, promovirte au dem letzten Orte in DoctorcmMe-dicinä, wurde bey seiner Iurückkunsst Stadt-Physicusin Glogan, hatte starcke Praxin, solle auch bey demHcrtzoge von Brieg und Liegnitz Rath und Lcib-Medi-cns werden, konte aber wegen seines nnvermuthetenTodes diese Ehren-Stelle nicht antreten, sondern starbzu Glogan den 21 Jan. 157g, nachdem er Genris Si-
lésie annales ; libeUum physicum de natura 8c diffe-rentiis colorum, sonorum, odorum, saporum & qua-litatum cangibiiiam; exegesin controverli® deS. cce-na; formulas precum; Consilia medica, welche inLaur. Scbolzii Sammlung der Consiliorum stehen,nebst einem Tract, de Pensa öc fensibili geschrieben.Er war auch willens, das gesanlte Sylfema des Para-celß zu widerlegen, konte aber diese Arbeit bet) seinemfrühzeitigen Absterben nicht zu Stande bringen. Ad.Teils. Kest.
CURAEUS (Martinus, de la Chambre), siehe de IaChambre.
CURCELLAEUS (Gideon)v ein Prediger der Re-monsiranten in Haag, Stephani LureeUai Sohn,gab 1669 heraus Aanmerckingen over het altytduirendgeloofvan de Catholyke Kerk, rakende bet H. Sacramentder Eucharistie vit de franfcbe taal overgezet. Cat-tenburgb. in bibliotheca remonllr.
CURCELLAEUS, oder Courcelles, (Steph.), einTheologus unter.den Arminianern, wurde den 2 Map1586 zu Genff gebohren, weil sein Vater Amiens derReligion wegen verlassen müssen; studirte zu Gencv,Zürch, Basel sind Heidelberg, wurde Prediger zu Fon-tainebleau, Amiens, Helmauru, wie auch in einer Stadtin Champagne; muste sich aber wegen seiner arminia-nischen Lehre nach Amsterdam begeben, wo er sich erstmit der Correctur in der Buchdrnckerey erhielt, undhernach Professor an dem Gymnasio der Remonstran-ten wurde; da er denn mit Maresio, Molinao undAmyraloo grosse Streitigkeiten gehabt. Endlich starber den 22 May 1659, gab eine schöne Edition des N.Testaments mit variantibus lestionibus, nebst einer ge-lehrten Vorrede, ingleichen dic Schrifftcn SimonisEpi-scopii, wie auch Franc. Gomari dieses de pr®detlina-tione cum Jac. Anninii examine harum thelium her-aus : und schrieb selbst institutiones religionis Chri-stian® ; quaternionem dillertationum theologicarum ;diatriben de esta fanguinis inter Christianos; Advisd‘ un Perfonage désintéressé ; diatriben de JohannaPapisi’a; vindicias sentent!® Anninii de jure Dei increaturas innocentes; tractatumdeeccleiia; fynopsinethices; defenlionem Dav. ßlondelli adverius Mare-sii criminationes 8cc. Übersetzte auch Cartesti princi-pia philof. tu die lateinische, und Comenii Januatnlin-guarum in die griechische Sprache. Seine opératheologica hat sshilippus a L-imborch 167; zu Am-sterdam in fol. zusanimen drucken, und denselben 2lr-nalvi pölenburgil Rede fürsetzen lassen, darinne dieserCurcelia-i Leben umständlich beschreibet.
CURCIU8, siehe Curtius.
CUREUS (Achatius) , sonst Setzerei: genannt, vonMarienburg aus Preussen, war erst Professer am Gy-mnasio, hernach Pastor zu Dantzig, schrieb Erotematain libellum Arist. de vircutibus 8c vitiis , nebst sehr
viel kleinen Tractaten und Elegien, und starb den 16Jul. 1594, im 63 Jahr. Pr®.
CUREUS (J oach.), siehe Curceus.
CURGON,