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CURGON CURIO
C U R I O
CURGON, stehe de Corceone.a C U RI A, siehe de la Cour.
CURIANDER (Abel), hat 1 6i6 des älter» JantDrnfii commentationem duplicem ad voces ebraicasNovi Testamenti, nebst einer delineatione vitx ope-rumque Druíîi editorum&nondum editorum eorum-que titulis zu Franecker in 4 ediret.
CURIAT 1 US lVlatemus , ein lateinischer Comödien-Schreiber zu den Zeiten Kayftrs Vespasiani An. 70,Sein Trauer-Spiel, Medea genannt, alleglrt der Au-tor des dialogi de c au sis corruptx eloquentix.Vo. ‘
CURIEL ( Jo. Alphonsus), gebohren zu Palentiola,
^ einem Städtgen ohnweit Burgos, siudirte zu Valla-dolid, Salamanca und Alcala, trat in den Benedicti-ner-Orden zu Salamanca, ward hierauf Canonicuszu Burgos, ferner. Canonicus undlProfessor Theolo-ge zu Salamanca, bekam den Beynahmen Doctorisprofundisiimi , schrieb Lesturas 2 , feu quxstiones inD. Thomx Aquin. primam secundx ; controverliasin diverfa loca sacrx scripturx &c. und starb dklt 28Sept. 1609. W, d. Ant.a CURIIS (Jo.), siehe Johannes Dantifcus.CURIKE, obcfKuerike, JReinholdus), vonDantzig ge-bürtig, allwo er arM zi JahrSecretariusgewest, und1667 im 57 Jahr verstorben, ließ commentar. jjuridi-
co-politicum de privilegiis; trait, de secretariis eo-rumque conditione officio ; de jure maritimo han-seatico Lc de aslecuratione; Beschreibung der StadtDanyig, welche sein Sohn, Georg Reinhold, 1687zu Amsterdam in fol. ediret. Cbaritius ide eruditisGedanens.
C. CURIO, ein römischer Redner, zur Zeit Iulii Lä-sacis, hat sehr lehrreiche Sprüche geredet, und sichmit seinem Advociren viel Geld verdienet. Tacitus.Sue.
CURIO ( Ccelius Augustinus), ein Sohn ddjü Sc-citnöi, gebohren 153S, wurde 1565 gleichfalls Pro-fessor Eioqventia zu Bafel, schrieb eine historiam ia-racenicam, und descriptionern regni rnarocheniis,
verfertigte auch 2 Bücher hieroglypisicorum , welchedes Picrii Wcrcke beygefügt worden, übersetzte Lern-drì Alberts descriptionem Italix in die lateinischeSprache, gab Pétri Bcmbi Opera latina 15,67 zusam-men Heraus, und starb noch vor dem Vater den 24Oct. 1567, im 29 Jahre. B.
CURIO (Cœlius Secundus), ein Theolog us und Phi-tologus, gebohren den 1 May An. 1503 aus einemvornehmen adelichen Geschlecht zu St. Qvirino imTurinischen, siudirte zu Moncallicr bey seinen Eltern,
' nachmahls aber zu Padua. und Turin, woselbst ersich vomemlich auf die Humaniora und bürgerlichenRechte legte. Nicht lange darauf fieng er an, dieSchrifften Awinglii und Lmheri zu lesen, da er dennso grosse Neigung zu der protestantischen Religion be-kam, daß er sich deswegen durch das Val d' AostaGelehrt. Lexic, T. /.
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nach Deutschland begeben wolte, aber untsrweges aufBefehl des Bischoffs zu Jvrca aufgehoben wurde, undhernach zu Capriano ohngefehr acht Wochen lang ge-fangen sitzen muste. Indessen kam er diesmal nochmit einem ernstlichen Verweis davon, lind lehrte hier-auf die Humaniora sonderlich zu Mayland mit gros-sem Beyfall. Als er aber hierauf nicht weit von Mon-callier einen Mönch predigen gehöret, der Luthcroviel ärgerliche Lehren aufgebürdet, tonte er sich nichtenthalten, diefen ungeschickten Prediger aus Lutherieigenem Commentario über die Epistel an die Gâ-ter, den er bey sich hatte, selbst in Gegenwart desVolcks der Unwahrheit zu überführen, welcher aberihn dagegen bey der Inquisition verklagte, die ihn al-sobald zu Turin "gefangen setzen, und an beyden Füssenschließen ließ. Nichts desto weniger entkam er durchdie Flucht, und lehrte folgcnds, ungeachtet aller Nach-stellungen der Jnqvisitorum, 3 Jahre zu Pavia, bisder Pabsi den dasigen Rath mit dem Banne bedrohete,wofern sie ihn nicht in gefängliche Verhafft liefernwürden; da er es denn Zeit zu seyn erachtete, sich aneinen andern Ort zu wenden. Nachdem er sich hier-auf eine Weile zu Venedig aufgehalten, verfügte ersich erstlich nach Ferrara zu der Hertzogin Renata vonFranckreich, und sodann nach Lucca, wo ihm der Se-nat eine öffentliche Profeßion auftrug, die er icdoch,weil er durch die päbstlichen Befehle auch von dar ver-trieben wurde, nicht einmahl ein gantzes Jahr beklei-de» konte. Da er sich nun ferner keine Sicherheitin Italien versprechen durffte, >gieng er endlich in dieSchweiß, wo er anfänglich zum Rectore des Collegiizu Lausanne, und nachdem er mittlerweile seine Frauund Kinder, wiewohl mit der äussersten Gefahr, vonLucca abgeholet, 1547 in Basel, nachdem er die Magi-ster-Würde angenommen, zum Professore Humaniorumunl>.§loqventiä bestellet wurde,woselbst er24 Nov. 1569gestorben, nachdem er de immortalitate animorum;de utilitate historix legendx; de amplitudine beati■iegni lib. 2; de beilo meiitensi ; thefaurum latinxlingux; inflitutiones religionis christianx; de omniartificio difpurandi & rractandi summam ; Pasquillumecstaticum & Pafqüillum theologastrum ; commen-tarios in Ciceronis Brutum; in Ciceronis particionasoratorias; summam librorum 3 Ciceronis de orato-re; epistolas; orationes; annotationes in Titi Liviidecades 3 cumierisisie; de liberis pie educandis ; pa-radox» christiana; paraphrasin in principium evange-lii secundum Joannem; adhortationem ad religio-nem; or. de ingenuis artibus; satyras; de dactrinapueril! ; de ratione docendi grammaticam; de men-l'uris Rpmanorum ; notas in Sallußium & Jmenakm ;castigationes in Senecatu; encomium nucis; Probum.dialogum ; Araneum, oder de providentia Dei ; en-(iomLum'ejus, qui pro patria oçcubuit; orationes fu-nèbres; orat. in Antonium Florabellum; de anti-qua ecclesix Christi autoritate ; grammaticam Iqitl-nam ; siib. de perfecto grammatico ; dialecticarn ;dialecticx ex Perlonio compendium ; commentapaDddd ddd in