Band 
Erster Theil A - C.
Seite
2269-2270
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-269 CYGNAs US CYNEAS

CYGNìEUS, siehe Olorinus.de CYGNE (Mart.), ein Jésuite von St. Omer,,ge-bohren 1619, starb 29 Mart. 1663, nachdem er ex-

plicationetn rhetoricam ; analyírn rhecoricam omni-um orarionum Ciceronisj artem poeticam ; artemhistoricam; comœdias 12 geschrieben. AI. B.

CYGN EU S (Johannes) , ein Historiens zu Bamberg,schrieb 1596/ Franciados libros tres; und l6vz an-nalium bambergensium prodromum.

CYGNE US (Theodoms), ein cathvlischer Geistli-cher zu Mayntz, lebte 1622, und schrieb replicamrvider Vie wittenbergischen Theologos, und Gottfr.Rabum, einen juc lutherischen Religion getretenengewesenen Augustiner-Mönch.

CY GNUS (Auratus), siehe Phafianinus ( Philip-pe)-

CYLLENIUS, oder Cillenlus, oder Cilaenius, (Be-rardin tzder Bernardin), ein Philologus in der Mittedes 15ten Seculi, von Peschiera bürtig, hielt sich meistzu Verona auf, daher er insgemein Berardlnus Ve-ronenils genennet wird. Er hat 1475 commenta-rios in Tibullum heraus gegeben ; »md in ColdaßiCatalectis Ovidü findet man lateinische Verse vonihm unter dem Titel Bernardini Ciloenii Veronensisamores. Er ließ auch comment, in priapeia im MS.Die von ihm versprochenen hypornnernata in Catul-lum & Propercium aber sind nicht zu Stande gekom-men, welches Bartb Tom. II ad Statium bedauert.Fa. Goetze.

CYLO, ein PHilosopHus von Crotona, lebte in der98Olympiade, und ward vom Pythagora wegen seiiresnicht gar zu reisten Verstandes aus der Schule gestoi-sen , daher Lylo aus Rache auf 40 in Miloms Hau-se versammelt gewesene Pythagoräer mit Feuer undSteinen tödtete, von denen keiner, als Archippusund Lysis ihr Leben retten kontcn. Fa.

CYAckBERT , ein Bischoff zu Lyudsey in dem Kö-nigreich Mcrcia in Engelland, hat ums Jahr 730gelebt, und die annales dieses Landes aufgesetzt.Ben.

CYMEUS (Ant.), siehe Anrigonus.

CYNABTHUS, oder Cynethus, ein griechischer Poetaus der Insel Chio, welcher die Verse ^ometi , vondessen Geschlechter zu seyn fürgab, in Ordnung brach-te, solche hier und da mit einem Zusatz vermehrte,und sie in der 64 Olympiade öffentlich zu Syracusaherkas. Fa. HE.

CYNEAS, aus Thessalien, ein Schüler des Dcmo-sthenis, und Rath pyrrhi, Königs in Epiro, hat inder 125 Olympiade, 474 Jahr nach Erbauung derStadt Rom gelebet, und einen Tractat vom Kriegegeschrieben. Pün. Cicero. Plu.

CYNEAS, ein alter Grieche, welcher eine fabelhafteHistorie geschrieben, deren Strabo gedcncket. AleurstVo.

GYNEIFIOIss GYPRLI 78 2:70

CYNETFÎON, ein lacedämonischer Poet, hatl'ndec5 Olympiade gelebet, und Telegonlam geschrieben.Eu. Fa.

CYNETFIUS, siehe Cymethus.CYNOMACHUS, ein PHilosopHus von Turria inCalabrien, hat zuerst de opinionibus philosophorumgeschrieben. Läse.

C YNTHIUS, siehe Gyraldus.

CYNUS, oder Cinus, ein JCtus aus dem Geschlechteder Sigisbalder, von Pistoja,studirte zu Padua, undwolte allda Doctor werden, bestand aber nicht imExamine, und bekam also einen Repuls, deswegener nach Bologna zohe, von neuem anfieng die Rechtezu tractircn, und hierauf die Doctor-Wurde erlang-te. Er hielte sich alsdcnn eine Zeitlang zu Rom auf,wurde um 1300 zu Bologna Professor Cod. und Pan-dect. lehrte hernach die Rechte zu Perugia, wo er um1323 den Barrolum zum Schüler hatte, und 1336verstarb, nachdem er super prima parte Digesti ve-teris, usijue ad ticulum; si ex noxali causa agatur ;ingleichen iuper titulum in secunda parte de rebuscredicis, und Canzonicre geschrieben. Fich.B.Fa.CYPARISSIOTA (Joh.), ein gelehrter Grieche,derWeise zugenahmt, lebte in verändern Helffte des 14Secnli, war ein Feind des Gregorü palama, undschrieb Palamicarum transgreíîìonum libb. 4, davondas erste und vierte in Combefifii auctario stehet, das2 und 3 aber noch »»gedruckt liegt ; expositionemelementariam eorum, quse de Deo a theologis dienn-tur in 10 decadibus, und 4 starcke Werckc wider denPalamas, die noch im AIS. liegen. Fa.

CYPRAIUS, oder Kupferfchmidr, (Hier.), ein Ma-gister der Philosophie von Schleswig, war Canoni-c»s,Archidiaconus und Dom-Sänger an der Stiffts-Kirche daselbst, wirrde 1576 der erste Reckorund Professor an dem dasigen neu aufgerichtetenGymnasio. Nach einiger Meinung sollet 1565, weiler die Gerechtsame der Domherren allzueifrig verthei-diget, nebst noch zwey seiner Collegen haben Arrestleiden müssen. Man hat von ihm or. in funere Fri-derici, ducis Holsat. ; epitaphium poeticum in ejus-dem obitum; epigrammata f. tetrasticha de 36 epi-scopis slesvicensibus , die unter andern auch Job.Adolph. Cyprai annalibus mit einverleibet sind. Erhat auch eine ausführliche Beschreibung solcher 36BÌ-schöffe heraus zu geben versprochen, die aber nichtzum Vorschein gekommen. Mol.

CYPR 7 EUS (Hier.), ein Sohn Paul Cyptnt, vonSchleswig, studirte die Rechte auf den deutschen Aca-demicn, übte sich darauf seit 1605 in Praxi vor demReichs-Cammer-Gerichte zu Speyer, und nahm denTitel eines Licentiaten an. Er wurde sodann könig-lich-schwedischer Rath und Gesandter in Dcutsthkaud,kehrte aber nach des Königs Larl IX Tode wiedernach Hollsiein, wo er noch 1642 am Leben gewesen.Er gab seines Vaters tr. de jure Conmrbiorum unddessen apospasrnacion de origine St gestis Saxonum

heraus.