Band 
Erster Theil A - C.
Seite
2271-2272
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C Y PR^EUS

CYPR^US

heraus, und hinterließ im MS. notas ad HelmoldichroniconSlavorum. Mol.

C YPR./EUí> (Joh. Adolph.), auch ein Sohn des her-nach folgenden Pauli von Schleswig, wurde. 1592vom Hertzog Joh. Adolph zu Hollstein-Gottorff ausder Tauffe gehoben, studirte zu Giessen und Mitten--berg, predigte nach seiner Znrückkunfft öffters, auchin der Schloß-Capelle vor seinem Pathen, und warddarauf Pastor an der Michaelis-Kirche zu Schleswig.Er verwaltete solches Amt bis 1637, da er am Qvar-tan-Fieber darnieder lag, und allerhand Zweifel we-gen der lutherischen Religion bekam, die er in einerweitläuftigen Schrifft zu,Papier brachte, und einemDominicaner, den er von Friedrichstadt nach Schles-wig kommen lassen, zustellte, der ihn in seiner Mei-nung bestärckte, rmd dahin brachte, daß er die rö-misch-katholische Religion anzunehmen beschloß. Wienun die Kranckheit nachgelassen, und die Mediciriechen, eine Reise;» Veränderung der Lufft vorzu-nehmen, begab er sich nach Hamburg, und von darnach Amsterdam, kam 1633 nach Cölln, und nahmallda, als er vorhero.sein Amt zu Schleswig schrifft-lich aufgekündiget, die catholische Religion an. Erwurde in solcher so eifrig, daß er auch einige von sei-nen Landskuten darzu zu veranlassen suchte. Wennund wo er gestorben, ist unbekannt. - Er hat seinesVaters annales epilcoporum slePvicenliurn vollendsausgearbeitet, vermehrt und zu Cölln 1634 inZedirt,auch die Fortsetzung des Chronici Slavorum hel-moidini von 1164 bis 1448 ans Licht zu stellen ver-' sprechen. Mol.

CYPRAiUS ( Paul. ), gebohren zu Schleswig, wosein Vater Nicol. Rupftrschmis Bürgermeister war,den 16 April 1563, verwandelte seinen Geschlcchts-Nahmen in Cyprsus , studirte drey Jahr zu Löven,und fast eben so lange auf den englischen Universi-täten, hielte sich daraus einige Zeit zu Londcn auf,kam sodann nach Frankreich, und ward der deut-schen Nation zu Orléans Advocat. Er blieb 5 Jahrlang allda, docirte die Rechte und practicirte dane-ben, nahm auch die Doctor-Würde an, und gelang-te endlich, nachdem er vorhero Spanien und Italiendurchreiset, wieder nach Hause, wurde Canonicuszu Schleswig, 7565 Hof-Rath undOber-Hof-Ge-richts-Assessor, muste auch verschiedene wichtige Ge-sandtschafften verrichten. Er verwaltete seit 7576 dieProfeßionem Juris an dem allda errichteten Gymna-sio, und solte 7578 zu Coppenhqgen eben derglei-chen Profeßion bey der Académie übernehmen, schlugaber solche, wie auch die ihm zu Wien angetragenehohe Bedienung aus, und starb zu Schleswig den 2Junii 7609, im 73ten Jahr. Man hat von ihm

traft, de connubiorum jure ; apospafmation de ori-gine , nomine, priscis sedibus, litigua, priscis mo-ribus, gestis & migrationibus Saxonum , Cimbro-rum, Vitharum & Anglorum , welches sein SöhnHieronymns edirtz Annales episcoporum slesvi-

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censium, die sein Sohn Ioh. Adolph zu Stande ge-bracht und ans Licht gesiellet. Im Manüscript aber

. liegen von ihm historia sleiVicensis , die iedoch mitnur gedachten Annalibus vielleicht einerley ist; com-ment. in leges 8 c consuetudines slefvicenses ; not«germanicx nomocanonis jutici ; epillol« m griechi-scher, lateinischer, Hebräischer, chaldäischer, syrischer,frantzösischer, englischer, italiänischer und spanischerSprache. Mol.

CYPR/EUS (Phil.), ein Sohn des vorherstehendenPauli von Schleswig, lebte in der ersten Helffte desr/Seculi, war an dem hollstein -gottorfischen Hofein Bedienung, und gab genealogiam regum DanitechrifHanorum & antiquorum ducum slesvicensiumex familia danica oriundorum usque ad Margareth«obitum,nec non cteterorum iegum8c ducum familiaoldenburgicae heraus. .Mol.

a S. CYPRIANO (Salvator), ein spanischer Ameri-kaner und ein berühmter Hcydcn - Apostel unter denIndianern, florirtc zu Anfange des77SecSli, schrieblibro de los idolos y de la provincia de Zacapula conla historia de la entrada de los Efpannoles en la sier-ra Lee. und lebte noch 7679. Ant. Leb.

CYPR X IANUS, ein Presbyter, und Mönch zu Caßi-no um 760, hat hymnum de miraculis S. Benedi-fti verfertiget. Petr. Diaconus de viris i'llustr, cas-sin. Fa.

C Y P R I A N U S, ein Ertz - Bistl)off von Bourdeaux zuAnfange des 6ten Seculi, hat dem Concilio agathensiAn. 506,und dem Synodo An. 577 zu Orléans beyge-wohnct. Sa.

CYPRIANUS de Luca, ein Dominicaner von seinerVaterstadt Lucca zugenannt, lebte im Anfange des 77Seculi, und war einer von den berühmtesten Predi-gern in gantz Italien. Man hat von ihm librum deconfeíïìone lacramentali , so UM 7070 gedruckt ist.Ech.

CYPRIANUS a S. Maria, stehe Sanfta Maria.

CYPRIANUS Polonus, ein pöhlnischcr Dominica-ner/war Doctor der Theologie, r;72Titular-BischoffvonModona in Morea,desBischoffs von Vilna Suftfraganeus,und bezeigte vor seine Religion einm unge-melnen Eifer, lebte noch 160;, und hinterließ verschie-dene Schrifften contra infurgentds in Polonia hxre-ses. Ech.

CYPRIANUS, ein Bischofs zu Toulon, von dem nochnicht ausgemacht ist, aus was vor einem Geschlechteer gewesen, und wo er zur Welt gekommen, ob manwohl gemeiniglich Arles vor seine Geburts-Stadthälr.Er wurde An. 524 Bischofs zu Toulon, und wohnte sogleich darauf dem Concilio arelat. III bey. Nicht we-niger befand er sich auch auf den folgenden Kirchen-Versammlungen,als An. 529 zu Orange und Vaison,welche wider die Sems-Pelagianer gehalten worden,ingleichen An. 547 auf dem zu Orléans , starb abernicht lange hernach. Er hat seines Präceptoris des

Cäsar»