DIEST DIETERICH
117 DIEPHOLD DIES!'*
gen, unter dem Titel: dreifache chemische Fackel,zu Nürnberg in 8 aufgelegt worden. Li. Ke.
DIEPHOLD (Rudolph), ein Professor gräcä Lin-gnä zu Helmstädt, florirte am Anfange des 17 Sc-culf, und schrieb unter andern genealogiaa Irnpetato-rum, Regum, Ducum, Marchionum, Comitum &c.Europa, Asiae & AfVicx, welche iKenr. Gannemannbis aufs Jahr 1628 fortgefetzt, und, nach des Auto-ris Tode, im gedachten Jahre zu Halle in 4 edi-ret rc.
DIEPOLD (Joh.), ein alter schwäbischer Theologusim Reformations-Seculo, predigte schon 1522 in derschwäbischen Reichs - Stqdt Weil siel evangelischeWahrheiten mit Beyfall feiner Zuhörer; wurde des-wegen abgesetzt, kam uachgehends, wie einige wollen,nach Ulm, und stand daselbst als evangelischer Predi-ger bis an seinen Tod; schrieb predigten wider denDienst der Maria und wider die Messe. Ei. Seele.
D IE P O LT, stehe Gerlacher (Theodor.).
DIEPPURG (jo.), eilt hcidelbergifcher Doctor, um1494, voir Frahchfurt gebürtig, schrieb courra Huíîì-tas Lc FeymcrosV uel'it andern mehr. T. Fa.
DIERKENS (Perr.), ein Dominicaner aus Flan-dern,- war- Doctor Theologiä, auch viele Jahre Prä-fectus Studiorum, und starb am Steine, davon er 11Jahr hcffng mcemnrodirt gewesen, zu Gent z Aug.
»67;. Man hat von ihm Exercitia spiritualia de-cent dier-um cum optimis regulis ad perfectam dije-ctionem Del; tr. de vita contemplativa-, tr. de an-nihilatione & abnegatione lui ipiius inter cruces Lctribulationes; tr. de obligationibus regulx & con-stitutionum in sacris religionibus in niederländischerSprache. Es hat der Verfasser solche Werckgen zu-sammen und vermehrt zu Gent 1671 in 8 wieder auf-legen lassen. Ech. ,
DIERUM (Hitronymus) , ein Geistlicher im Bran-denburgischen um 1670, hielt es mit den Syncrcti-sten, und schrieb unter andern: t'urycs Examen dervon D. Johann Bockigern (in der Redens - Art,daß der Glaube electionis causa Instrumentalis sey)
. ■ furgenommenen probe, und darinne enthaltenenvielen falschen Beschuldigungen; nochmahlig Ant-wort- Schreiben an die wittenbergischc Ünivcrst-tat, das Kirchen - Messn in der Marck Branden-burg betreffend rc.
von DIESCAU (Rudolph), ein sächsischer Gekehrtervon Adel, lebte i6zi, und schrieb unter demNahmenRundolpbi van Duysburg Legation der Esel in denParnaß rc.
a DIEST (Eiern-.), ritt reformirter Doctor Theologiäaus der Marck, war erstlich Prediger zu Emmerich,hernach Professor Theologiä und Linguä hebrää zuHardcrwick, endlich Professor zu Dcvcnter, und starbden 17 Jun. 167g, im78Jahre. Von seinen Schnff-ten stnd bekannt: Akelststeium catechericum; theo-logia biblica; enchiridion theologicum; analyiisApocalypseos ; conciones pœnitentiales, funebres,
US
miscellaneœ, paílìonales, catechetioe, -dominicales,& in Acta Apostolorum ; Comment, in epist. Paustad Romanos; tr. de ratione stuclii theoiosjici &c.W, d.
DIEST (Samuel), ein refonnirker Theologus aus derMarck, war-Heinr. a Wiest Vetter , lebte 166; zuDuisburg, 1674 aber zu Enckhuysen , : und schrieb:
tr. de lite & pace reJigiosa Evangeltcorum; apelo-giam pro ecclelia reformata contra Samuel. Mare-iium &c.
D IE 8 T H G 8 (jac.) , siehe Driesch. ss
DIETEhlLERG, oder Dietenberger,' oder Dyten-berger, (Joh.), ein Prediger -Mönch und DoctorTheologiä, aus dem Flecken D'.ctenbcrg im Ertz-Biß-thum Mayntz, ist Jnqvisttor généralisai MapntzündCöllu gewest, hat die deutsche Version dek Bibel/wel-che von den Römisch. Cacholischen gebrauchtwird,ver-ftrtigct, so zu Mayutz i;g4 gedruckt worden;^ de di-vortio; auch von Den Ärlostcr. Gelübden wider sturtherum in lateinischer Sprache; tr. in defenstonemsacristcii intstx; Phtmostomum s. frxnum Lurherano-rura; deapostaiia,; de prceceptorum & conffliorumdifferentia ; eine deutsche Auslegung der Episteln undSonutags-Evairgelien; einen deutschen Catechistuumgeschrieben, viele Predigten und Commenrarios in 8.Biblia im Maniiscnpt Hinterlafftn, und .ist zo August
- 15Z4 zu Mayntz gestorben, steh.
DIETERIG G 8 , siehe Theodorus.
DIETERICH von Stade, siehe von Stade.
DIETERICH, ein Mönch inNerwegen, lebte indem12 Seculo, und beschrieb der norwegischen Könige Le-ben lateinisch, bis anf Sigurd Jorstdasarr. Torfaiprolegom. histor. norweg.
DIETERICH vonGuelich, siehe vonGuelich.
DIETERICH, Ober Theodorus, (üalthalar), studuckêzn Luth er i Zeiterr iu Wittenberg, wurde auch daselbstnach erhaltener Boration nach Lauchritz ordinirt, fer-ner nach Leopolds- Hayu, und sodann nach Kc-mgs-Hayn, auch von dar 1561 nach Görlitz znmDiacouo,
1566 aber zum Pastor primario beruften, starb den rSept. 15*95, und hinterließ Carmina. • Cr.
DIETERICH (Andr. Christian), war anfangs könig-lich-preußischer Hof-Medicus, hernach seit 170; Me-dicinä Doctor und Prackicus zu Hamburg, .schrieb
disp. inaug. de affectu miserere mei; Eingang jurpraxi medicincc; Historie von der p-est und Fleck-Fiebern ; die letzte Rranckheie, ein Schlag und derTod «n einem Sreck'ffuffe; ließ auch im ManuscriptUrsachen, warum heut zu Lage so viele am Schlagesterben, rmdstarb 171g. Mol.
DIETERICGS (Conrad), ein lutherischer Theologus,gcbohreil zi« Gemünde iu Hessen den 9 Jan. 1575,hat zu Marpurg studiret, und >591 eine Reise durcheinige berühmte Oertcr in Deutschland, wie auch durchUngarn und Böhnien gethan, ist 159g zu MarpurgMagister, 1599 Feld-Prediger, hinmächst DiaconusH 2 zu