DINI DINOLOCHUS
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das Jahr 1570 an dem dastgen Gymnasio Logices,und anbey An. 1572 bey der Universität der hebräi-schen Sprache Professor wurde. Nach diesem ver-fugte er sich An. 1580 nach Gotha, allwo er Rectorund Archidiaconus, endlich aber i;8z Pastor undSupcrintendens zu Coburg ward, und 1601 den 24December verstarb. Seine Schrifften sind: epito-me grammatical ebne®; orat. de origine, cauíîs,typo Sc ceremoniis illius r.itus, qui vulgo in icho-lis deposttio appellatur; calendarium poeticutn; deufu dialectices; orar.de angelo Ezechielis ; formacalendarii novi, caiendario gregoriano expeditior;orat. de schola' discipulisque prophet® Eiiœ; orat.de D. Justino Pezoito; notationes de ufu dialecti-ces ; oder vcm Amt der Diener; Ea-
techismus-predigten gegen die Papisten. Ergabauch LeonharS palhöfers zwey Büchlein, und Dock.Luthers Betbüchlein heraus. Mot.
de DINCKELSPüHL (Nicolaus), stehe Nicolaus.
DINDIMUS, ein König der Brachmanen, zur ZeitAlexanVri M., mit dem er verschiedene Briefe sollge-wechselt habe», die man Lateinisch in Bistei Editionvom Palladio , ingleichen in dem corpore aldino an-trifft, gemeiniglich aber vor untergeschoben gehaltenwerden. Ea.
DINET (Jacob), ein frantzösischer Jesuit, in der Mit-te des I7ten Seculi, war Königs LuOoruci XIII inFranckreich Beichr-Vater, und verließ Mémoires, vondenen Amsir Girard 1656 in feinem Pin beureux deLouis XIII einen Auszug gegeben.
DIN GENAUER (Georgius), ein deutscher Jesuitaus Tyrol, gebohren 1571 , lehrte die Humaniora,darinne er ungemcin bewandert war, langerais roJahr, gab über 20 Jahr einen Prediger ab, war desEardinals von Dietrichstein Beichtvater, starb aufseiner Reise nach Olmütz zu Wißkow, 4 Nov. i6zi,und hinterließ eine Leichenrede auf die Baronin vonLobkowitz, Wargaretha Erancifca. AI.
DINGIIEN (Leonard Francisons), ein Medici'.s zuLövcn in der andern Helffte des 17 Seculi, schrieb:fuudameuta pbyiico-medica in 6 libros divisa ; tr.de febribus See.
DINGHENS (Cafp.), ein Dominicaner von §öln,war zu Löven und Antwerpen Regens primarius,profitirte auch daselbst die hebräische Sprache, underklärte die heilige Schrifft, erhielt 1647 die Doctor-Würde, und starb in seinem Proftß-Hausc zu Antwer-pen l4Oct. 1678, im 85 Jahr. Er hat Thom.Mal-vcnd» Wcrcke Zeit seines Aufenthalts zu Lion in 5Voll. edirt, und schone prolegomeua,auch iedem Ban-de Summarien beygefügt. Ecb.
I) I N G L E Y (Robert), von Surrey in Engelland,hieltes erst sehr mit den bischöfflichen Ceremonien, schlugsich aber, als die Presbyterianer die Oberhand beka-men, auf ihre Seite, und war ein Verfolger der an-dern, erhielt nicht allein ein Pastorat auf der InselWight, sondern auch das Gouvernement über dieseGelehrt. Lexic, T. II,
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Insel, schrieb im Englischen dlfputationem angeio-
rum; fplendorem Meffis; optica divina ; obferv.philos, hiilor. theol. de tonitru Lcc. und starb l66a.Wo.
DINI (Bened.), ein Edelmann von Meßina, that sichin Humanioribus und der Poesie hervor, ward aucheinMitglied derAeadrmia della Fucina in seiner Va-terstadt. Er soll einen prophetischen Geist gehabt,und vcrschicdeneDinge, auch seinen Sterbe-Tag, der1630 erfolget, vorher gejagt haben. Seine Schriff-ten sind dem andern Theile deüe Prose dell’Accademiadella Fucina einverleibt. M.
DINI (Thaddœus), ein Dominicaner von Florentz,warwegen seiner Gelehrsamkeit und Religions-Eifers be-rühmt, schrieb sehr viele und nette Reden, welche sehrästimirt werden, und starb zu Florentz den 22 Sept.1359. Ecb.
DINI AS , ein alter griechischer Poet, hat ScboIIa inSopboclem St Euripidem geschrieben, die aber verlohrengegangen.
DINLEJUS (Eduardus), ein englischerCarmeliter-Monch aus der Mitte des i; Seculi, vvnNeucasilein Durham, hat 24 Sermones geschrieben. Bai. Pit.Alegrc Paradis. Carmelit. Fa.
D IN M O C K (Roger.), siehe Dymokkus,
D I N NE R (Andr.), ein JCtus, gebohren zu Würtzburg1579 den 2 Fcbr. hat zu Mors und Jngolstadt stndirt,und 1603 zu Tübingen, nachdem er eine Reise durchDeutschland, Holland, Engelland und Franckreich ge-than, in Doctorem Juris promoviret. Er sahe sichauch zu Speyer bey dem Cammer- Gericht in Praxium, wurde darauf 1606 Stadt-Syndicuszu Nürn-berg, und nicht lange hernach Professor Juris zuAltorff Er ist 1633 den 24 Nov.gestorben, und hatfurnam altorfinain; dilpurationes de monetse mura-tione quoad folutionem; orationes de miirte ve-fpertilione, & de natali alrero academico; tract.dejuilo rerum pretio desiniendo, &de inrerpreradonetarn contractuum quum conventionum ; Epiilolas,davon einige bey Ge. Richten epiltolis felectis stehen;additiones ad Cour. Rittershujii refponfa altorffiana,welche Christ. Leonh. Leucht zuerst 1690 und 1702zu Nürnberg in fvl. cdirct; de conventionibus ob-feuris, viel Difputationes geschrieben. Fr.W, m.
DINNER (Conrad), ein JCtus, wurde im 20 JahrProfessor Poesevs zu Freyburg, legte sich aber nachge-hends in Italien auf die Jura, wurde nach seiner Zu-rückkunfft Rath bey demBischoff zu Würtzburg, undschrieb i589Epithetorum grscorum farraginem; vi-ra m Burcardi, Abbatis in Schwartzach, welches inJ.P.de Lttdexvig Scriptoribus rer. Germ. fpec. bam-berg. Tom. II stehet; wie auch 1590, unter dein Nah-men Thrasybuli Lepti, de vira St rebus gestis Lu-dovicia Seinsheim libros 5 &c.
D I NO L O C H U S, den einige fälschlich Demologumnennen, ein Comödien-Schreiberund Sohn Epichar-I mi.