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DIO
DIO
DIOCLES
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roi, von Syracus, hat in der 73 Olympiade gelebt,und 14 Comédien, als ’Ay.úÇavxs See. verfertiget. S.Fa. Laie.
D IN O N, ein berühmter Scribent, und Vater desLlitarchhzurZeit 2llcxandvíM. hat eine Historie vonPcrsien geschrieben. Laer. Plu. Plin.
D IN 0 ST R A T U S, ein Mathematicus, hat nach dempyrhagora zu platonis Zeiten gelebet, und die volutadelumbara erfunden. II. Vo.
BIN O T H, oder Dionotus Avonîus , ein gelehrterEngrlîândcr im Anfange des 7 Seculi, war Abt zuDang or, und disputirte auf dem 601 zu Worchesier ge-haltenen Synodo mit grosser Wohlrcdcnheit undnachdrücklich wider die Autorität des Pabsts und wi-der die Annehmung dessen Legaten, wovon mSpeel-monni Concil. Angl. Tom. I eil! Auszug in englischerSpräche mit der lateinischen Ucbersetznng befindlich,schrieb auch Defenibrium jurisdictdonis menevenlis ;de confervandis Brkannorum ritibus ; DiJputario-nes; Orationes; Epiftolas mib Commentarios in S.Scripmram, von welchen aber nichts zum Vorscheingekommen. Beda histor. Angl. I 3 aI.Pit.Fa.
DINOTH (Richard), ein Hugenot von Coutanccsaus der Normandie, lebte um i;8o zu Basel, und
schrieb librosó de bello civil! gallicn,religionis cau-sa fuscepto ; adversuria historien; res Sc facta memo-rabilia; locos communes historicos; fentenrias hi-storicorum See. B.
de DINTER, oder Dinterus,( Edmund), eil! gehei-mer Secretarius bey vier Hertzogcn in Brabant, undhernach Domherr zu Lövcn, von Hertzogcubusch ge-bürtig, hat eine Historiewon den Hertzogcn in Bra-bant, die noch im Mannscript liegt, wie auch genea-logiam dueum Burgund,« verfertiget,welche zu Straß-burg 1529 in 8 gedruckt, auch von einem andern bisauf Caroluin V fortgesetzet, und hernach FreberiScriptor. rer. germ. Tom. IÍI einverleibet worden. Erist 1448 zu Brüssel gestorben. Das deni letztem Wer-ke vorstehende Leben Hertzogs Philipp! von Burgundhat nicht Dinterum, sondern Gerhard Gcldenhaucrzum Verfasser. A. V. Sw. ü. Fa.
DINUS Alugellanus, siehe de Rossonibus.
DINUS» siehe del Garbo.
DIO, ein platonischer Philosophas und des platonisSchüler von Syracusa, wird vom plmarcho unterdiejenigen gczehlet, welche iympoiia oder xò-yss nu s iTrcTiv geschrieben haben. Cßtlippus hat
ihn tückischer Weift mir einem Dolche umgebracht. Fa.
DIO Caíïius mit dem Zunahmen Coccesiis, ein gros-ser StaaksrMann und (gouverneur über Pannonien,von Nicaa an«Bithynien,im 3 Seculo, hat in Asricacommaiidirt, und in 22 Jahren eine römische Historiein go Büchern verfertiget, wovon die meisten verlob-reu gangen, und nur noch 20 übrig sind; wiewohlNieolauü Barminiuv Falco die 3 letzter» Bücher da-von auf der vaticauischen Bibliothek gefunden, undso!chei724zuRomin4hcraus gegeben. Unter seinen
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andern verlohren gegangenen Schrifften sind lib. de
somniis8cprodigiis, cju* Septimio Severo imperiumportenderunt; lib. de rebus Commodi Imp. ; lib. derebus Trajani Imp. , welche 3 Werckgcu er aber uachge-hends vermuthlich seiner römischen Historie wird ein-verleibet haben; Periica; 5 E»o'dl«; Getica, die abermit mehrerm Rechte dem Dioni Lhrysostomo beyzu-legen sind, und vira Arriani Philosophi. Pß. Pho. S.Ilan.Fa. Jon. Thom.
DIO Chrysostomus, ein Redner und Philosophas, ausder Stadt Prusia in Bithynien, daher er auch Pru-seus heist, wurde wegen seiner Beredsamkeit Lhryso-stomus genannt ; lebte im andern Seculo, und liest sichöffters in einer Löwen-Haut bekleidet sehen, um dem-Herculi, dem er in der Beredsamkeit gleich gewest,nachzuahmen; muste sich unter Doinitiano unter dieGcrmanos und Getas verkriechen , und sich da mitHand-Arbeit »ehren, kam aber unter Twajano so inGcnaden, daß er öffters mit ihm in einem Wagen fuhr.Er hat 80 orationes Sc dillertationes , iugleichenr.ii/utis íyK'jiftiov, de Alexandri virtutibus lib. 8 ; proHomer» advenus Platonem lib. 4 ; Herculis Sc ? lä-rmn s encomium; Getica, die V 0 N einigen demDioniLastio zugeeignet werden, und an mundus iit corru-ptioni obnoxius Lee. geschrieben, von denen allen abernichts mehr ausser seine orationes Sc dillertationesübrig sind, welche ckrio, tNorellus 1604 in fvl. herausgehen lassen. 8. PB. Pho. Fa.Plu.
di DIO, oder Dei, (Andreas), welcher Nahme nacheiniger Meinung durch Vcrkürtzung aus 'Fhadd«usentstanden, einHistoricus,lebte indcrerjrcnHclftedcs14 Seculi, und war von Siena gebürtig, wo er auchin einem obrigkeitlichen Amte gestanden. Man hatvon ihm eine Ehronic von Siena in italiänischer Spra-che, die er von An. 1186 bis ohngefthr 1348 ausge-führet, Agnolo di Tura aber bis 1352 fortgesetzet, undMoratorium mit des 2 lubcrtlLenvoglienti Noten sei-nem thés. script. Ital. 1.15 einverleibet, auch in derVorrede mehr Nachricht von ihm gegeben.
DIOCLEATES, ein Presbyter in Slavonien, ausdem igSeculo, hat de regn» blavornm geschrieben,welches Werck lateinisch übersetzt bey Lucio de regnoDalmatüe & Crnatix stehet, auch italiänisch in MaariOrbini regno delli Slavi hoggi detti Schiavoni befind-lich ist. Fa.
D I O C L E S, ein ComödiemSchreiber von Athen, odernach andern von Phlius, hat in der 78tcn Olympia-de gelebt, und unterschiedene Eomödicn verfertiget,welche verlohren gegangen. Die Titel derselben wa-ren: ©äXsctt* ; MfXçraí ; "Qiwçoi, ’O^Vr Tis.
S. Fa.
D 1 0 C L E S Carystius, ein griechischer Artzt, hat kurtznach dem -Hippocrate floriret. Seine Schrifftcn, de-rer sehr viel von Gaieuo, 2 tthcnäo, LölioAureliano rc.angeführet worden, sind insgesammt bis auf denBrief, der an den König Antigonum in Macédonien,von Erhaltung der Gesundheit gerichtet ist, verlohren
gangen,