DOBBIN DOCAMPO
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hierauf 1695 Pfarrer zu Weinberg in der GraffchafftLützelstein, und 1697 erster Prediger und Kirchen-Jn-spector zu Lützelstein selbst; folgends 1699 Diaconuszu Eßlingen, und dann 1701 Ober-Pfarrer und Se-nior Minist, daselbst; bekam nachgehends mit seinemArchidiac. Maycc einen harten Streit wegen derRed-Art: Ich bin Christus, wovon er auch einen befon-Lern Traktat geschrieben; und starb 1731, den 25Mart.Man hat ferner noch von ihnMachricht von dereßlingischen 'Rirchen- Reformation bey Gelegenheitdes JnbilLi 1717. Leb. XValch. Religions-Strei-tigk. der luther. Kirche. Moscr Fortsetzung der
schwäb. Croniclc Crusii.
DE 0 G 088 G 8 (joh.), ein Domherr zu Cracau, ge-bohren 141; zu Brzezuick, woselbst fein Vater da-mahls Commandant gewesen, trat, nachdem er zuCracau bis ins i7te Jahr studiert, bey dem dasigenBischoff, Äbignco de (vlesnica, in Dienste, blieb 22Jahr bey demselben, und machte sich bey ihm durchseine Treue und Gcschicklichkcit so sehr beliebt, daß ihnderselbe in einem 2; jährigen Alter zum Priester wei-hete, zu viel geistlichen Beneficiis beförderte, ja zuletztmit zum Exccutore seines Testaments verordnete. Crthat in Angelegenheiten seines Bischoffs 1449 eineReise nach Rom, und 1450 eine andere ins ge-lobte Land, und ward nach seiner Wiederkunfft vomKönig Casimirs IV zum Jnformatore seiner Printzenangenommen. Als er aber nach der Hand sich vorJac. Sycnnenski erkläret, den der Pabst zum Bischoffvon Cracau ernennet, da im Gegentheil der König die-se Würde dem Io. Grusczinski zugedacht, muste ersich auf einem Schlosse 3 Jahre lang im Epilio auf-halten, nach welcher Zeit er, weil die Streitigkeitenaufgestöret, wiederum zurück beruffen, und folgendsin verschiedenen wichtigen Geschafften von dem Kö-nige gebrauchet wurde. Er war ein geschickter Poet,silfftetezu Cracau das Contubernium Jurispericorum,ward von dem König zumBischoffe zu Reusch-Lembergerwehlct, starb aber noch für der Einweihung zu Cra-cau 1482 den roten May. Er hat tlistoriam polo-nicam usque ad annum 1480 libris 13, so 1711 UNd171s mit des Baron -Henr. van -Huysscu Vorrede zuLeipzig in 2 Folianten vermehrter cdiret worden;viras episcoporum plocenlium, welche mit in denOperibus Statt. Lubienski zu huben; Episcoporumimogrzoviensium & piczinensium historiam & acta,die i\\Sommersbergii£civptoïibus rerum silesiacarumTom. II stehen; vicam 8. Stanishi geschrieben. ImManuskript liegen noch von ihm: vira B. Kunigun-dis; Geographia oder vielmehr chorégraphia regniPolonis; Libri inventarii proventuum ecclesiae cra-covieníìs; Famili*, arma & clinodia nobilitatis Po-lonorum; vicae quorundam fanctorum PolonorumHungarorumque. Er hat ein gewisses Legat darzugemacht, daß jemand von den Canonicis zu Cracauseine Historie von Pohlrn fortsetzen, und sich haupt-sächlich auf die Historie legen möchte. -Herbortushat fein Leben beschrieben, und solches seinen Annaii-
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bus vorgesetzt. Bs. AE. St.Biefskii Ghronic. Poloniae.Fa. Nie.
DOBBIN (Henr.), ein Doctor der Medicin zu Lübeckin seiner Vaterstadt, lebte in der andern Helffte des16 Seculi, und gab ein nützlich Regiment unv kur-ze Instruction von Ver pestileny 1577 in 8 heraus.Mol.
DOBEILH (Franciscus), ein frantzösischerJesuite,geboh-ren zu Moulins 1634, lehrte eine Zeitlang die Hu-maniora» gab hernach einen Prediger ab, und schriebin frantzösischer Sprache de arre bene moriendi; derribulatione; sententias; Consilia & effaça politica ;einen Tractat unter dem Titel: Maria Jesu materamabilis, Und vitam régis Almanzor. AI.DOBENECKERIN (Catharina Magaretha), Ioh.Baptista Dobeneckers, fürstlichen brandenburgifchenbayreuthifchen Cammer-Raths- Ehe-Liebste, im edel-gekrönten Blum-Orden Sylvia genannt, starb 1683,und war eine mit Ruhm gekrönte Poetin. Pau.DOBERCINUS, oder auch Dobbercinus, (Martin),ein JCtus, hat ein repercoriurn s. prompruarium ju-ris universi copiosissimum geschrieben, welches Arn.
de Rcygcr 1589 zu Helmstadt in fol. ediret rc.DOBNECK, stehe Cochlasus.
DOBROCIESCIUS (Nie.), ein pohlnischerDoctorJuris und Canonicus zu Sendomir, nicht weit vonCracau, woselbst er gebohren, auch das Recht gelehret,einen Tractat de deeirnis , nebst einigen Orationibusverfertiget, und 1608, den 28 Jan. im 49 Jahr gestor-ben. W, d. St.
DOBRZENSKI, oder Dobrzentœus, (JacobusGui-lielmus), ein Philosophus aus Negroponte, schrieb un-ter andern: novarn Lc amveniorem de admirando fon-tium genio philosophiam, welche 1658 zu Ferrara infol. ans Licht trat :c.
DOC, oder Docasus(Joh.), ein Benediktiner zu St. De-nis in Franckrcich, Doctor Theologiä und Juris ca-nonici, wurde Groß-Prior zu St. Denis, und endlichBischoff zu Laon, schrieb de œterna Filii Dei genera-tione, ac temporal! nativitate, homilias, Welche zuParis 1554 in 8 gedruckt worden; Enarmionemdominiese paffionis ; de Domini reiurrestione ; ho-milias ad populum ; homilias in dominicas Lc festaanni, it. quadragesimales, Und starb r;6v. 8a. Fa.
DOC 7 EUS, stehe Doc.
DOCAMPO (Florian.), ein Canonicus zu Zamorain Spanien, zur Zeit Kayscrs Laroli V, hat eine Hi-storie von Spanien, und einige andere Lractate, alsl'tbro de Images y armas £fc. in spanischer Sprache ver-fertiget, und ist ums Jahr 1562 gestorben. Ant.DOCAMPO (Franc. Anton.), ein Spanier,am Anfan-ge des 17 Seculi, studirte in dem spanischen CollegioSt. Clementis zu Bologna, und gab Job. Geneßi aSepuheda historia de la vida y hechos dei CardenalGil de Albornoz aus dem Lateinischen ins Spanischeübersetzt zu Bologna 1612 in 4 heraus. Ant.
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