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DOCAMPO DODAMA
DODART
DODONAÌUS
DOCAMPO (Gonsalvus), ein Ertz-Bischoff zu Limain Peru, von Madrit, lebte lange in Italien, und Le-noß von Elemente VIII viel Genade, wurde nachge-hends Canonicus zu Sevilien, Archidiaconus zu Nie-bla, und endlich Bischoff zu Cadix, erhielt aber, eheer hiervon Besitz nahm, i66g obiges Ertzbißthum,schrieb ein Buch del governo del vtro, und starb 1626.Ant.
DOCCOMIENSIS (Hermann), ausFrießland,warPastor bey St. Veit in Lieuwarden, lebte 1514, und
schrieb Commentar. in 17 priores Psalmos. A.
DOCH IN G (Thom.), siehe Dockingham.
DOCKINGHAM, obtc Docking, oder Doching,(Thomas), ein englischer Theologus, Franciscaner-Or-dens zu Rorwich, von Norfolk bürtig, lebte um dasJahr 1270, war Cantzler der Académie zu Oxford, undschrieb Commenraria in 4 lihros iententiarum, welche150; zu Paris gedruckt worden, ingleichen queestio-nes ordinariasinposterioraanalyt. Aristotelis ; Com-nientarios in Deuteronomium, Jesaiam, epistolaspauiinas & apocalyplin Johannis ; Comm.&qusestio-nes.in Johum §c Lucam ; in prsecepta decalogi; le-cturas Bibliorum; quasstiones 88 ; cle Fulsteientia ar-ticulorum in stymbolo contentorum, Welche Dinge zuOxford im Manuskript liegen. O. Wa.Fa.Bal.Pit.
DOCREUS (Jo.), wird von Eysengren und Vsßiovor den Verfasser des Buchs de vira, passione &se-pulturaDionyiiiAreopagitœ gehalten, und soll um 13 l 8gelebt haben, possevin aber hält ihn mit dem Be-ncdictiner Jo. Docäo vor einerley. Ea.
a DOCTORIEUS (Ant.Franc.), ein Professor Ju-ris in seiner Gcburts-Stadt Padna, hat daselbst indie 50 Jahr undvorhcro 3 Jahr^u Ferrara gelehret,von seinen Feinden viel Widerwärtigkeiten und Ge-fängniß ausgestanden, ausser einer grossen Menge vonrelpontis, additamenta ad Abbatem Panormitanumin Decretales Lee. verfertiget, und ist 1528, im 86tcnJahre gestorben. Er. Panr. Pap.
de DOCTORIBUS (Carolus), ein italiänischer Grafim 17 Seculo, studirte zu Padua, und brachte es son-derlich in der Poesie sehr weit, setzte sich auch dadurchan dem kayserlkchen Hofe in solche Gunst, daß ihn derKayser Leopold zum Poeten krönte und in Grafen-Stand erhob. Die Königin Christin« aus Schwedenästimirte seine Gedichte ebenfalls hoch. Er starb den2? Jul. 1686, undchinterlicß viele Schrifften, von de-nen 2 lriftodemus, eine sehr berühmte Tragödie , Ze-nobia, Bianca, Rubea, Confeffiones und variorunisylloge bereits im Druck erschienen. Pap.
DOD (Jo.), ein englischer Prediger, schrieb im Engli-schen Casus conscientiœ ; de sacramentis ; de regi-mine domestico ; paraphrasin in proverbia, concio-nes, und starb 1645. W, d. Wo.
DODANA, oder Duodena, eine vornehme spanischeDame, war des HcrtzogS Bernhard von Simancas,Grafens von Barcellona, Gemahlin, lebte in der er-sten Helffte des 9 Seculi, trat endlich in den Benedi-
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ctiner Orden,. und schrieb libellum mtnualem, wel-ches Buch in Mabillonii Sec. IV ßenedict. und in derMarca Hifpan. stehet. Fa.
D O D A RT (Dionyilus), ein Medicus und Bötanicus,war zu Paris 1634 gebühren, studirte unter dem Guy7 •*'n, der seine Geschicklichkeit sehr hoch schätzte, undihn rnonllrurn fine vitio zu nennen pflegte, promovir-te daselbst 1660. Er bekam eine mcdicinische Pro-feßion zu Paris, erhielt 167z bey der Académie desSciences die Stelle eines Mitgliedes, trat bey demKönige, der Hertzogin von Longveville und dem Hau-se Conti als Leib-Artzt in Dienste, suchte des Sancko-rii Meinung de tranipiratione inlenlibili zu verthei-digen, gab mémoires four servir à l'bifloire des fianteszu Paris 1679 in 12 heraus, arbeitete an einer Histo-rie der Medicin und Music, kam aber mit beydennicht zum Stande, sondern starb zu Paris 1707, den5 Nov. Hist.
DODECHIN oder Dudechin, ein in geist-und weltli-chen Schrifften wohl erfahrner Deutscher, und Prie-ster der Kirchen zu Longcnstein, ist im 12 Seculo nachJerusalem gereiset, und hat eine Reise-Beschreibungvon dem heiligen Lande, wie auch eine Continuationder Chronick Mariani Scoti von 1084 bis 1200 ver-fertiget, welche in Pißorii Scriptoribus rer. german.siehet. H. T. Vo. Fa.
DODEFORT (Rob.), ein englischer Bencdictiner-Mönch in demKloster Ramesy, florirte um 1270,warin der hebräischen Sprache sehr erfahren, und schriebPoilillas in parabolas Salomonis ; conciones. Bai.Pit. Fa.
DODI (Vinc.), ein Dominicaner,von dem aber nichteigentlich bekannt ist,was er vor ein Landsmann gewe-sen, und wenn er gclebct, hat apologiain pro doctri-na S. Thomas de Aquino geschrieben, welche Pctr. deAha nod. indissolubil. brüsseler Edit. 1663 P- 266gesehen haben will, daraus er auch das 6 Blatt eiti-ret. Ech.
DOD JESU, ein syrischer Scribent, hat vortrefflicheCornmentarios über den Propheten Daniel, über dieBücher der Könige, und über den Sirach geschrieben.HL.
DODO (Augustiners) , ein Canonicus St. Leonbardizu Basel, aus Frießland, ist i;oi an der Pest gestor-ben, und hat sich zuerst bemühet, des Augustin, Wer-ke nebst voran gesetzten Inhalt eines ieglichen Tra-ktats, zusammen heraus zu geben, welches hernachAmerbaohiug verrichtet.
DODO (Joh.), ein Dominicaner aus der Lombardey,florirte zu Anfang des 16 Seculi und schrieb Apologiamde strjgibus, iagis 5 c magis adversus librum de iisdetnF. Samuelis, Ord. Min. Ech.
DODON/EUS (Rembertus), ein Medicus,gebührenzu Mecheln 1518, studirte auf verschiedenen Acade-mien von Deutschland, Franckreich und Italien, pro-movirte zu Lösen 1535 in Doctorem, wurde bey demKayser Maximilians II» 1572 zum Leib-Artzt ernen-net,