Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
173-174
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173 DOMÎNICO DOMINICUS

diaria théologie moralis explicatio ; examen ope-ris Cardena; eclaircisemens apologétiques de la moralechrétienne ; précaution salutaire pour faire qttuneamepuise paraître au jugement de Dieu avec une humblefis ferme confiance ; dissertations fur la conduite, qu onobserve aujourdhuy pour la conversion des Calvinistes;découverte de la manne cachée; abrégé des exercicesspirituels de la vie chrétienne pour pas'er saintementles temps de l avent, du carême fisc. ; la vie du P.Pierre Girardel; la vie de sieur Anne Magnien; dé-nonciation apologétique touchant les 4 plus importantescontroverses de ce teins; abrégé d'une histoire tragique;epitre iastruâive touchant la façon de donner fif derecevoir la sainte communion ; eclaircisemens eucha-ristiques de lordonnance de M. /’ archevêque de Paris ;dis. touchant la façon prescrite par les rituels ecclefia-stiques pour administrer la tres sainte communion ; mé-thode pour s ’ acquitter dignement des devoirs de laconfrairie du S. Rosaire. Ech.

a S. DOMINICO (Petn), ein spanischer Domini-caner von Scvilien/ trat zuNeapolis iu den Orden,rrisete ins gelobte Land, kam 1602 zurück, und gab1604 eine Beschreibung seiner Reise nach Jerusalemund andere Orte in spanischer Sprache, und in ebendem Jahr la vida de Jesu Christo y de nlgunos Sautosindianos de la orden do fanto Domingo heraus. Ant.Ech.

DOMINICUS, ftefje Domnizo.

DOMINICUS, ein gelehrter Jude von Saphet inOber-Gallläa, gebohren 1550, lehrte daselbst denTalmud öffentlich, wurde darauf türckisch-kayserli-cher Leib-Medicus, trat endlich, als er schon 52Jahr alt war, in Rom zum christlichen Glauben über,und ^profitiere in dem Collcgio der Neophyten diehebräische Sprache. Er schrieb unter dem Titel Ion;hortorum von den christlichen Glaubens - Artickeln,übersetzte auch das gantze Neue Testament ins He-bräische. W.

DOMINICUS, ein bekehrter Jude zu Mayland imAnfange des i7ten Seculi, verstand viele Sprachen,und wurde vonFricd. Borromes in fremde Ländergeschickt, vor die ambrosianische Bibliothec die be-sten Bücher aufzukauffcn. W.

DOMINICUS de Baono (Perr.), siehe Ilaono.

DOMINICUS, ein Carthäuftr in der andern Helsstedes 15 Seculi, aus Preussen gebürtig, hat den Ge-sang Homo Del creatura verfertiget, auch ionumepulantis; coronam Mariae , und revelationes f. 11 -bruin experienti« geschrieben. Possev. Fa.

DOMINICUS de Castanedulo, stehe de Castane-dulo.

DOMINICUS de Flanärla, ein Thcologus undPhi-lojophus, aus dem Dominicaner-Orden, hatte denZunahmen von seinem Vaterlande, trat aber inItalien in den Orden, lehrte die Theologie zuBologna, erwarb sich ein grosses Lob durch dieDisputation, die er mit dem Griechen Argyropulo

DOMINICUS

gehalten, schrieb qusestiones metaphysicalcs in Ari-stotelem ; quaestiones XX in libros posteriorumanalyticorum Aristotelis ; quxstiones XXIII in elen-chos Aristotelis; qusstiones in annotationes in li-bros Aristotelis de anima; qusestiones quodlibeta-Ies; fummulas in Petrum Hispanum ; commenta-ria in libros phystcorum Aristotelis de cœlo & mun-do, de generatione Sc corruptione & in parva na-turalia; commentaria in Proculi librum de' causis,Und tr. de ordtne divinarurrt personarum, V 0 N wel-chen beyde letztere annoch nicht gedruckt sind, undstarb zuBononien i)22. A. Gad. Ech.Fa.

DOMINICUS Floccus, stehe Floccus.

DOMINICUS de Florentia , stehe de Flo-rentia.

DOMINICUS, ein Francifcaner aus Forli, warJnqoistlor, und schrieb de officia inqnisttaruin, nicht«inr Imperatoris, wie bei) dem Langio falsch gele-sen wird. Wa. Fa.

DOMINICUS, ein Patriarch zu Grado und Agvile-ja, in der Mitte des n Seculi, hat eine Epistel anPetrum, Patriarchen von Antiochia geschrieben,wel-che nebst dieses seiner Antwort griechisch und lateinischin Cstelerii monum. eccles. graec. Tom. II stehet.Fa.

DOMINICUS de Gravina, ein italiänischer Histo-riens von Gravina, in der neapolitanischen Land-schaft Bari gebürtig, daher er auch den gedachtenZunahmen bekommen, diente seinem Vaterlande alsNotarius, und hielt die Partey der Ungarn, welcheAn. 1347 nad) Italien kamen, den Tod Andrea zurächen, den seine Gemahlin, die Johanna von Nca-polis, wie man sagt, im Bette erdrosseln lassen;muste aber auch hernach ins Exilium gehen, als diebcmeldte Johanna von ihrer Flucht aus Provencewieder zurück gekommen. Er verfertigte hierauf ebro-nicon de rebus in Apulia gestis,so die Historie von Ali.133; bis 1352 in sich begreifft, und welche um so vielhöher zu achten , weil er nicht allein sehr aufrichtiggeschrieben, sondern fast bey allen zugegen gewesen.Murarorius hat dieselbe in seinen script, rer. ital. T.12 aus der kayserlichen Bibliothec, wo sie allein nochvorhanden gewesen,zuerst an das Licht gestellet. Mu-

ratorius in prsefat.

S. DOMINICUS de Gutzman, der Stiffter desDominicaner-Ordens, gebohren zu Caloruega inSpanien, im Bißthum Osmo 1172, stubirte zuPa-lentia, verkauffte bey entstandener Theurung seineBücher und Meublen, und theilte das Geld davorunter die Armen aus, enthielte sich 12 Jahr des Weins,lehrte uachgchends zu Palcntia die Theologie, wurdeCanonicus zu Osmo, reifete 1225 mit dem Bischoffvon Toulouse nach Rom auf das ausgeschriebeneConcilium, erwies sich nach diesem sehr eifrig widerdie Albigenfer und Waldenftr, stiffterezu Pruilly einKloster, welches der Ertzbifchoff Berengarius reich-lich dotirte, begleitete 121; den BifchossFulco von

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