Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
179-180
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DOMNUS

DONAT

DONAT

DONATUS

-Vortheil er ein Testament verfertiget, 'welches m denAstis SS. bey seinen'. Lebenangetroffenwird. Ulstolreliter. de la France.

DOMNUS, ein alter Mcdicus, dessen Galenus und(Dribitfhts gedencken, Hat commentarios in Apho-rifinps ííippocratis geschrieben, welche verlohrcn gan-gen. Fa.

de D O M O (Marcus Aurelius), ein ital. JCtusstlN Her-zogthum Spoleto, bediente verschiedene wichtige Eh-reu-Aemter, schrieb einige juristische Wercke, und starb1607. Ja.

DOMPSIUS (Franc.) , siehe Dooms.

DOM VILLE, oder d’ Omvill, (Silas), sonst Capi-islin Taikor genannt, ansHerfordshire, studirte erst,ward hernach Capitain unter den Parlaments-Trouppcn, hielt sich gegen die königlichen gar wohl,untersuchte dabey die alten Manuscripta fleißig, undschrieb die Hiflory of Gavel Kind, colligirte auch sonstviel von englische» Antiqvitätcn, so noch nicht gedrucktist, und starb 1678, 4 Nov. Wo.

DOMYNS (Johannes), ein Prediger zu Mechekn inseiner Vaterstadt, lebte in der andern Helfftc des 16Seculi, und übersetzte das Leben D. Rumoldi, desSchutz^Patrvns vonMecheln, in die lateinische Spra-che. Siv.

von DONA (Abraham),fte^cAbraham.

DONADEI ( Onuphrius ), einJCtus von Neapoli,schrieb 2 Tomos de renunciadonibus, welche 1651gedruckt worden. To.

DONALDSON (Walther), hon Aberdon in Schott-land bärtig, war Professor Phys. und Ech. wie auchLingvä gräcä zu Sedan, im 17 Seculv, stand zu-gleich der Schule als Rector vor, und gab t6z i eineethicam, œconomicam, wie auch 1592 Und 1612einige locos communes aus dem Diogene Laerdoheraus. B.

DONALERO (Gnejo Falcidio ), siehe Loredano(Giov. Franc.).

DONAT (Christianus), 25 tsl{«cf. und Sapient. pri-ma Professor zu Wittenbcrg, im 17 Scculo, war einsehr frommer Mann, und hielt alle Tage 2 Betstun-den, da er sich in seine Kammer verschloß, und sein

. Gebet sehr andächtig verrichtete. Wenn hohe Fest-Tage einfielen, so schickte er den Tag vorher armenLeuten Papierchen mit Gelde, daß sie sich erqvickenselten, und ließ seinen Nahmen nicht wissen. Was ermemorirte, schrieb er auf kleine Jet, eigen, so er her-nach, wenn ers konte, wieder zerrisse. Von allzu-vielem Nachtsitzcn bekam er einsmals ein Fell überdas lincke 'Auge, wovon er aber glücklich curiret wur-de. Von den Scholasticis pflegte er immer zu sagen,daß sie die grösten Plagiarii wären, weil immer eineraus dem andern heraus schmierte. Er schrieb me-

taphysicam ufualem ; institudones pneumaucas ; dissde instrumento, de concordia divinx prxicientixcum libertace humana, de Censoribus Romanorum,

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de œrario roman 0, de mediis rempublicam con-stituentibus,' de lbmniis , quxstiones 2 de prxfcien-ria Dei ; de prxscientix divinx vecitare, de jurenaturali, quod obtinet inter parentes Le liberos, dexternitate Dei, de ira Dei, de voluntate Dei hypo-thetica, de créatures xtemx impoffibilitase, demente cartesiana, de amicitia, de patrimonio petri-no ex donationibus Fipini 8c Caroîi M. ; distertt. 2

s de Deo naturaliser cognoícïbili , de unitate Dei, deprovidenria Dei, de Atheismo, de concursu caiusxprimx cum secundis ; de jure principis circa sacra,de medio prxicientix divin® circa sutura contin-gentât, nu m Deum esse , per senotum sit? déplu-rium deorum impoffibili.rate, de anticipatione nurni-nis, demonstrationem Dei ex manu humana, an 8cquomodo Deus creaturarum perfectiones contineat?de fpectris, de forma Dei; programma ra; lebte »vch1691, und tröstete sich auf seinem Tod-Bette über-aus sehr mit dem Spruche aus Röm. 8 v. z8, Z)Ich bin gewiß rc. Leb.

DONAT (Christian), ein JCtus, gebohren 1622dm2i August zu Königsberg in Preussen, ward, nach-dem er sich einige Jahr in Deutschland, Dänemarckund Schwaden aufgehalten, 1651 zu KönigsbergProrektor der löbenichtschcn Schule, 166; ader Schöp-penherr, 1669 Rathsverwandter in Löbcnicht, undstarb 1679 den 21 Dcc. Er war ein Mitglied derfruchtbringenden Geftllschafft. Er hat das LebenJesu in deiikschen Verse» beschrieben, auch allerhandGedichte heraus gegeben. Arnold. W,d.

DONATELLUS (Joh.) , ein italiänischerMedicus,von Castiglione, florirte zuAusgange des 16 Seculi,und schrieb wider Theod. Angclmium einen Tractatde febre maligna , so zu Venedig 1593 in 4 gedrucktworden. Li.

DONATIUS (Joh. Baptista), siehe Donatus.

DONAT us, ein Blschoff in Numidien, um ?2O,brachte desNovack Ketzercy wieder Herfür, gab vor:die rechte Kirche sey bey ihm in Africai wo Böse undUngerechte in einer Gemeine geduldet würden, dakönne keine rechte Kirche sey» ; daher er auch dieRechtgläubig gewesene, so zu seiner Meinung traten,noch einmahl tauffte. Seine Anhänger wurden Dü-mmsten genannt, endlich aber von Augustine nachvielem Streite gäntzlich gedämpffet.

S. D O N A T ü S, ein Sohn Valveleni desHertzogs vonBurgund, lebte in der Mitte des / Seculi, war einSchüler des H (Lolutnbani, und wurde An.6go Ertz-Bischoff von Besançon. Er bauete einige Klöster,wohnte unterschiedenen frantzösischen Conciliis bey,und schrieb dem Nonnen-Kloster der Jungfer Mariazu Besançon eine Regel für, welche in Holjhnii col-lectione regularum stehet. Man hält ihn auch vorden Verfasser des cornmonitorii ad monachos 8. Fau-lt & S tephani, welcher ebenfalls bey gedachtem Hol-stenio befindlich ist. O. 8a. Fa.

DONAT 08 , ein Franeiscamr vonS.Agatha, war

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